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30892 doch 2012 - detlef 27. Mai 2010 07:32:53

heute hab ich in Nat geo einen film ueber die maya sachen in bezug auf moderne astronomie gesehen.
fazit der sendung:
zu sonnenaufgang am 21.dez 2012 bilden erde, sonne und galaktisches zentrum auch nach astronomischen erkenntnissen eine linie.
natuerlich wurde in der sendung darauf hingewiesen, dass es nach wissenschaftlichen erkenntnissen keinen grund gibt, warum dies "das ende der welt" bedeuten sollte.

nicolai gruber aus dresden hat vor der kamera erklaert, der codice dresden waere im letzten kapitel prophetisch. grosse klimatische katastrophen erwartend fuer das oben genannte datum.

an der uni ohio werden forschungen an peruanischen gletschern (kakaya) gemacht.
vor 5200 jahren muessen eis und schnee sehr schnell eine grosse warmklima vegetation eingeschlossen haben (zitat: quasi ueber nacht)
dieser zeitpunkt wurde durch die kohlenstoiff tests an vom gletscher freigegebenen pflanzenresten recht genau datiert.

nebenbei wurde erwaehnt -ötzi ist auch 5200 jahre alt...

tjö, 5200 jahre... - also vor genau einem maya zeitalter.

natuerlich waren die alten mayas alles nur primitive spinner, und ihre nachfahren heute sind auch alle irregeleitete deppen.
leute, die mit obsidianmessern menschen die herzen rausschnitten, koennen vor tausend jahren unmoeglich einen kalender entwickelt haben, der genauer ist, als alles, was wir vor den atomuhren kannten.
wenn die also das datum der oben genannten alineation vorhergesagt haben, dann muss das purer zufall gewesen sein.
und wenn das purer zufall war, dann sind ihre konkreten erwartungen fuer den zeitpunkt natuerlich auch nur hirngespinste.
wie oft ich sowas lesen durfte...

aus meinem blickwinkel siet das ganze etwas anders aus.
fuer mich ist inzwischen klar, dass ich mich ueber ein jahrzehnt mit schwachsinnigen streitereien um unwichtigkeiten verzettelt habe.

was ich selbst geschaut habe, was mit dem, was uns die maya ueberlieferungen vorhersagen, recht gut zusammenpasst, ist ist fuer mich wesentlich wichtiger, als die frage, ob die russen nun mit oder ohne chinesen durch die tschechei oder durch oesterreich durch ein unbewaffnetes deutschland trekken, um sich mit den franzosen zu pruegeln.

worueber haben wir alle im letzten jahrzehnt debattiert?
ueber nostradamus - der so nuetzlich ist, wie ein rostiger nagel im fuss. bei nem nagel im fuss weiss man auch erst zu spaet, wo es wehtut.
bei nostradamus weiss man nach eintreten eines ereignisses ganz genau, welcher vers dies vorhersagte (bis das naechste ereignis auftaucht, welches auf den selben vers passt)
irlmaier und co - ein jahrzehnt sorgfaeltigster aussiebung, welche worte der seher wertig, und welche zu vernachlaessigen sind.
ein sorgfaeltig zusammengepuzzeltes szenario, welches einen ereigniszeitraum vorgibt, der weit ueber den von meinen eigenen schauungen hinausreicht.
ein szenario, dessen einzige entwicklung darin besteht, dass es immer weiter in die zukunft projeziert wird.
ein szenario, welches sich hauptsaechlich um soziale und kriegerische entwicklungen dreht. wo hinweise auf grosskatastrophen hoechstens am rande, am liebsten aber garnicht naeher behandelt werden.

woran kann das liegen? - ich glaube, dass da angst im spiel ist. eine angst vor dem ueberwaeltigenden ausmassen dessen, was uns bevorsteht.
immer wieder, wenn hier oder dort hinweise auf eine weltweite katastrophe auftauchen, werden diese moeglichst verdraengt.

ist ja eigentlich auch verstaendlich. sich fuer ein paar wochen mit mineralwasser und konserven einzudecken, um hin und her ziehende russen im keller abzuwarten ist ja auch viel einfacher und beruhigender, als sich auf jahre der not vorzubereiten.

ein jahrzehnt habe ich mitgemacht, einen im dunklen verlorenen schluessel unter der laterne zu suchen, weil man da besser sehen kann.
viele stunden (zu viele) vorm bildschirm oder mit buechern, um probleme zu eroertern, die nur zweitrangig sind, falls sie ueberhaupt existieren.

zum glueck habe ich die konkreten, sachlichen vorbereitungen fuer mich und die meinen nicht vernachlaessigt.

jetzt ist schluss. ich werde mich aus den einschlaegigen foren endgueltig zurueckziehen.
ich habe meine meinung oft und breit genug vertreten. wer sie nicht zur kenntniss nehmen will, soll von mir aus den freischwimmer machen.

meine realen vorbereitungen treten in die letzte phase ein, bis mitte 2011 sollen sie abgeschlossen sein.

tja, und wenn ich derjenige bin, der sich irrt? - dann ist kein schaden entstanden.
wer sich auf mein szenario vorbereitet, der ist auch in fast allen anderen, denkbaren szenarien besser vorbereitet, als die meisten anderen.

ich werde die naechsten zweieinhalb jahre vorbereiten und das leben geniessen.
und wer was von mir will, findet mich hier.
(dies forum ist ja so ruhig, dass es nicht zu viel zeit frisst)

detlef

ps: und in ca dreieinhalb jahren wissen wir, ob ich recht hatte.


30893 Re: Grube - Taurec 27. Mai 2010 15:17:01

Hallo!

"nicolai gruber aus dresden hat vor der kamera erklaert, der codice dresden waere im letzten kapitel prophetisch. grosse klimatische katastrophen erwartend fuer das oben genannte datum."

Von hier:
http://www.slub-dresden.de/fileadmin/groups/homepage/Sammlungen/Maya/Mayazeitschrift.pdf
http://www.slub-dresden.de/sammlungen/handschriften-und-seltene-drucke/maya-handschrift/

Kapitel 8 (von 10 bzw. 11):
"In seinem Weltuntergangsszenario berichtet der große Inellektuelle, wie das Universum in einer gewaltigen Flut untergehen könnte. Er versucht zu berechnen, wann die Gefahr dafür am größten ist. Dabei spielt das mysteriöse Datum '5Eb' eine wichtige Rolle. Grube spekuliert: 'Inschriften der Klassischen Zeit deuten darauf hin, daß die gegenwärtige Welt 33 mal 400 Jahre dauern wird. Demnach würde das Ende im Jahr 8077 n. Chr. nahen."

Im letzten Kapitel geht es um Speiseopfer für den Regengott. Dann folgen Anhänge über die Reisen des Regengottes und die zyklischen Bewegungen des Mars. (Regen und Zeit waren bei den Maya eng verbunden.)
Auf der letzten Seite steht eine Multiplikatortafel für die Zahl 91.

Der von Dir angeführte Nikolai Grube (ohne "r") geht nach meiner Quelle vom Jahr 8077 aus.

Was stimmt denn nun?

Hat Grube vor der Kamera überhaupt "2012" gesagt oder nur vom "Ende" gesprochen?
Dann wäre nämlich die Gleichsetzung dieses Endes mit 2012 ein rein spekulative Annahme, bzw. Unterstellung, weil Grube tatsächlich einen ganz anderen Zeitpunkt meinte.

Und damit wankt die Grundlage 2012 wieder.

Im Grunde ist das auch nur intellektuelles Krallenwetzen, weil wir uns alle darüber im Klaren sind, daß es bereits kracht, und wir uns nur noch um spezielle Jahre streiten.

Gruß
Taurec


30894 Re: nicht 2012 - Taurec 27. Mai 2010 15:35:59

Hallo!

Hier wird auch Grube zitiert:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/was-sagen-eigentlich-die-maya-zum-weltuntergang-2012.php

Demnach lässt sich Anhand eines Mayamonumentes tatsächlich auf 2012 schließen:

"...utom, "es wird passieren" (O4) gefolgt von etwas, das wir nicht lesen können (P4) und er "wird herabsteigen" yem (O5). Das letzte Zeichen beginnt mit "ta" gefolgt von etwas. Das allerdings ist nicht das Ende der Welt."

Und das ist nicht das Ende der Welt.
Das Ende der Welt wird aber im Dresdner Kodex behandelt.

Daraus folgt, daß der Dresdner Kodex sich nicht auf 2012 bezieht (sondern auf 8077 nach Grube).

Von 2012 wissen wir demnach, daß "er" herabsteigt, vorausgesetzt natürlich, der Kalender ist korrekt korreliert.

(Wie verlässliche die Aussagen der ganzen Experten sind, steht natürlich als Frage im Raum.)

Gruß
Taurec


30895 Re: Bolon Yokte steikt am Ende des 13. Baktun-Zyklus (angeblich 2012) herab - Taurec 27. Mai 2010 16:17:03

Hallo!

"Die [Aufzeichungen über die] Ereignisse, die mit diesem Baktun assoziert sind, sind teilweise erodiert; dennoch inkludieren sie das "herabsteigen" von B'olon 'Ok [ein Gott der Maya]. Das gleiche Verb wird auch bei Einweihungszeremonien verwendet und scheint keine zerstörerische (...) sondern eine positive Bedeutung zu haben."

Gemeint ist wohl "Bolon Yokte". Der ist in der Szene wohl nicht unbekannt.

Hier steht ausführlich, was es mit Bolon Yokte auf sich hat:
http://alignment2012.com/bolon-yokte.html

Demnach heißt er übersetzt Neun Füße / Neun Schritte / Jaguar Fuß.
Im Verbindung gebracht wird er mit Schöpfung, Krieg, Konflikt und der Unterwelt.

"Here the scholars are one step closer to understanding 2012 for what the Maya knew it to a be: a rebirth and the beginning of a new World Age."

=> Damit ist klar, daß die Maya zu "2012" etwas zu sagen hatten, das jedoch überhaupt keine Information enthält, die wir nicht aus anderen Prophezeiungen schon kennen würden.
(Und das galaktische Zentrums kann man wohl vergessen.)

Allerdings stellt sich immer noch die Frage nach der richtigen Kalenderkorrelation. Diese können meines Wissens um Jahrhunderte abweichen!

Gruß
Taurec


30897 Re: Grube - detlef 27. Mai 2010 17:37:06

>Hallo!
>"nicolai gruber aus dresden hat vor der kamera erklaert, der codice dresden waere im letzten kapitel prophetisch. grosse klimatische katastrophen erwartend fuer das oben genannte datum."
>Von hier:
>http://www.slub-dresden.de/fileadmin/groups/homepage/Sammlungen/Maya/Mayazeitschrift.pdf
>http://www.slub-dresden.de/sammlungen/handschriften-und-seltene-drucke/maya-handschrift/
>Kapitel 8 (von 10 bzw. 11):
>"In seinem Weltuntergangsszenario berichtet der große Inellektuelle, wie das Universum in einer gewaltigen Flut untergehen könnte. Er versucht zu berechnen, wann die Gefahr dafür am größten ist. Dabei spielt das mysteriöse Datum '5Eb' eine wichtige Rolle. Grube spekuliert: 'Inschriften der Klassischen Zeit deuten darauf hin, daß die gegenwärtige Welt 33 mal 400 Jahre dauern wird. Demnach würde das Ende im Jahr 8077 n. Chr. nahen."
>Im letzten Kapitel geht es um Speiseopfer für den Regengott. Dann folgen Anhänge über die Reisen des Regengottes und die zyklischen Bewegungen des Mars. (Regen und Zeit waren bei den Maya eng verbunden.)
>Auf der letzten Seite steht eine Multiplikatortafel für die Zahl 91.
>Der von Dir angeführte Nikolai Grube (ohne "r") geht nach meiner Quelle vom Jahr 8077 aus.
>Was stimmt denn nun?
>Hat Grube vor der Kamera überhaupt "2012" gesagt oder nur vom "Ende" gesprochen?
>Dann wäre nämlich die Gleichsetzung dieses Endes mit 2012 ein rein spekulative Annahme, bzw. Unterstellung, weil Grube tatsächlich einen ganz anderen Zeitpunkt meinte.
>Und damit wankt die Grundlage 2012 wieder.
>Im Grunde ist das auch nur intellektuelles Krallenwetzen, weil wir uns alle darüber im Klaren sind, daß es bereits kracht, und wir uns nur noch um spezielle Jahre streiten.
>Gruß
>Taurec


moin,

es war eine spanischsprachige (uebersetzte) fernsehsendung.
von daher kann ich grube oder gruber gleichg gut akzeptieren. die sagten auch, an welchem institut er taetig sei -was ich aber wegen einer stoerung nicht mitbekam.

bist du dir der 8077 sicher? laut maya, sind die "welten" sprich zeitalter, die durch katastrophen voneinander getrennt sein sollen rund je 5200 jahre lang. mal fuenf "welten" = 26000jahre. das beruehmt beruechtigte "weltenjahr" welches in den veden genau so vorkommt, wie in astrologie und auch astronomie. (alle zahlen aus dem kopf angenaehert - sitze im buero)
ja, den aus 33x 400 =13200 jahren bestehenden zyklus verwendeten die mayas auch.
und, das fuenfte zeitalter soll nun ende 2012 vollendet sein.
das naechste signifikante datum, das ende des ersten zeitalters eines naechsten zyklus waere also ungefaehr fuer 7212 zu erwarten. nicht fuer 8077. das letzte signifikante datum ist bei knapp 3200 BC zu suchen, (also ungefaehr dem zeitpunkt, den die mayas selbst annahmen) nicht um knapp 2900 BC.

fuer meinen geschmack gibt es inzwischen genug entzifferte maya schriften (sowohl precolumbianisch, als auch untergrundliteratur aus den ersten jahrhunderten der conqista), dass die correlation mit unserem kalender als gegeben angenommen werden kann.
somit ist die sonnenwende im dezember 2012 als zyklusende gesichert. - die frage bleibt, ob da dann auch was passieren wird.
(was ich persoenlich fuer durchaus wahrscheinlich halte, weil dieser tag nun mal in dem zeitrahmen, den meine schauungen bieten, der praegnanteste ist.)

grube hat (in der uebersetzung) vor der kamera gesagt, dass die letzte seite des kodex prophezeie, dass am ende des 5ten zeitalters im dez 2012 grosse katastrophen kommen wuerden.
dabei zeigte er sie auf einem faltblatt-abdruck des kodex. (und wie gern ich das faltblatt haben wuerde!)

von mir aus sollen sich andere die krallen wetzen, ich werd bloss einfach nicht mehr dabei mitmachen, wo es um zweitrangige fragen geht.

danke fuer die links.
werd sie mir heut abend zu gemuete fuehren.

gruss,detlef


30898 Re: nicht 2012 - detlef 27. Mai 2010 17:44:22

>Hallo!
>Hier wird auch Grube zitiert:
>http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/10/was-sagen-eigentlich-die-maya-zum-weltuntergang-2012.php
>Demnach lässt sich Anhand eines Mayamonumentes tatsächlich auf 2012 schließen:
>"...utom, "es wird passieren" (O4) gefolgt von etwas, das wir nicht lesen können (P4) und er "wird herabsteigen" yem (O5). Das letzte Zeichen beginnt mit "ta" gefolgt von etwas. Das allerdings ist nicht das Ende der Welt."
>Und das ist nicht das Ende der Welt.
>Das Ende der Welt wird aber im Dresdner Kodex behandelt.
>Daraus folgt, daß der Dresdner Kodex sich nicht auf 2012 bezieht (sondern auf 8077 nach Grube).
>Von 2012 wissen wir demnach, daß "er" herabsteigt, vorausgesetzt natürlich, der Kalender ist korrekt korreliert.
>(Wie verlässliche die Aussagen der ganzen Experten sind, steht natürlich als Frage im Raum.)
>Gruß
>Taurec


wer spricht vom weltende fuer 2012?
vorwiegend die gegner der 2012 theorie.
(wenn man von einigen religioes-esoterischen zirkeln absieht, die von dem alten mayaglauben beeinflusst sind)

ich zumindest spreche von einer grosskatastrophe (polsprung), deren vorkommen in der vergangenheit immer deutlicher belegt wird.
fuer die 80% oder mehr der menschen, die nicht ueberleben werden, ist natuerlich der ausdruck "weltende" subjektiv richtig.

auch hier danke fuer den link.

gruss,detlef


30899 Re: Bolon Yokte steikt am Ende des 13. Baktun-Zyklus (angeblich 2012) herab - detlef 27. Mai 2010 17:55:30

>Hallo!
>"Die [Aufzeichungen über die] Ereignisse, die mit diesem Baktun assoziert sind, sind teilweise erodiert; dennoch inkludieren sie das "herabsteigen" von B'olon 'Ok [ein Gott der Maya]. Das gleiche Verb wird auch bei Einweihungszeremonien verwendet und scheint keine zerstörerische (...) sondern eine positive Bedeutung zu haben."
>Gemeint ist wohl "Bolon Yokte". Der ist in der Szene wohl nicht unbekannt.
>Hier steht ausführlich, was es mit Bolon Yokte auf sich hat:
>http://alignment2012.com/bolon-yokte.html
>Demnach heißt er übersetzt Neun Füße / Neun Schritte / Jaguar Fuß.
>Im Verbindung gebracht wird er mit Schöpfung, Krieg, Konflikt und der Unterwelt.
>"Here the scholars are one step closer to understanding 2012 for what the Maya knew it to a be: a rebirth and the beginning of a new World Age."
>=> Damit ist klar, daß die Maya zu "2012" etwas zu sagen hatten, das jedoch überhaupt keine Information enthält, die wir nicht aus anderen Prophezeiungen schon kennen würden.
>(Und das galaktische Zentrums kann man wohl vergessen.)
>Allerdings stellt sich immer noch die Frage nach der richtigen Kalenderkorrelation. Diese können meines Wissens um Jahrhunderte abweichen!
>Gruß
>Taurec

und noch mal...

ob nun ein maya gott von den mayas erwartet wird, oder die wiederkunft christi von den christen, das duerfte doch wohl gehupft wie gesprungen sein.


a rebirth and the beginning of a new World Age.

herrliche wortwahl!
denn damit wird genau darauf hingewiesen, dass diese (wieder-) geburt schmerzhaft sein duerfte.

vergiss du das galaktische zentrum, ich vergess den russendurchmarsch - und so gegen 2015 wird der von uns beiden, der dann noch lebt, auf das gedenken des anderen einen selbstgebrannten trinken.
("schlimmstenfalls" sind wir dann beide besoffen)

na, da hab ich ja heut abend reichlich zu lesen. (garantiert fuehrt ja jeder link wieder zu nem halben dutzend anderer)

gruss,detlef


30901 Re: Grube - Taurec 27. Mai 2010 18:28:39

Hallo!

Der Fragen sind, wie gesagt, zwei:

1. Wann endet der Zyklus?
Da ist die Thompson-Korrelation zwar am meisten anerkannt aber nicht widerspruchslos: http://www.schauungen.de/forum/forum_entry.php?id=2582

2. Was soll laut Mayas dann (nämlich am Ende des Zyklus) passieren?
Der Dresdner Kodex enthält dazu nichts, sondern über das Ende der Welt. Das Ende des gegenwärtigen Zyklus ist jedoch nicht das Ende der Welt, sondern nur der Beginn eines neuen Zyklus.

Den Kodex zum Ausdrucken und Selberbasteln gibt es hier: http://digital.slub-dresden.de/sammlungen/werkansicht/280742827/0//1/
Oder hier: http://www.famsi.org/research/graz/dresdensis/thumbs_0.html

Auf der letzten Seite speit die Schlange Wasser:

Das Ende der Welt durch Fluten ähnelt in gewisser Hinsicht dem Weltende, wie es sich die Hindus vorstellten: http://www.rense.com/general41/ancientvedicpredictions.htm
"Then, by means of an interminable downpour, they will flood the whole earth with water. This torrential rain will swamp the earth for twelve years, and humanity will be destroyed. The whole world will be in darkness. The flood will last seven years and the earth will seems like an immense ocean."

Laut Mayas kommt am Ende des gegenwärtigen Zyklus (diese Information ist mir selbst neu) der Gott Bolon Yokte. Es ist sicher nicht damit zu rechnen, daß er höchstselbst auftaucht, ebensowenig wie der Antichrist kommt oder Jesus auf einer Wolke wiederkehrt. Vielmehr würde ich es symbolisch deuten: Untergang und Neuschöpfung, wie es am Ende von Lebenszyklen geschieht. Das ist ganz normal und geschieht in der Vorstellung der Mayas vermutlich jedes Mal, wenn die Räder wieder am Ausgangspunkt stehen.

Mit 8077 bin ich mir nicht sicher, weil Grube nicht darlegt, auf welche Überlieferungen er diese Zahl zurückführt. Das Ende der Welt wird jedenfalls nicht zu unserer Zeit stattfinden. Die Prophezeiungen stimmen auch darin überein, daß es danach weitergeht. Das Ganze, was uns bevorsteht, ist (meines Erachtens) nur ein deutlicher Schuß vor den Bug und die ganze Wasserschlangen-Hindu-Sache findet erst an einem sehr fernen Ende der Zeiten statt. (=> Der Dresdenkodex ist in Hinsicht auf 2012 unwichtig.)

Erstaunlich ist immerhin, daß der Neustart des Mayakalenders Pi mal Daumen mit einer tatsächlichen Weltenwende zusammenfällt, selbst wenn nur das Abendland untergehen sollte. Falls diese Korrelation mehr als Zufall sein sollte, kann das Mayadatum aber nur als Markierung einer Epoche betrachten, innerhalb derer das passiert, nicht als Zeitpunkt eines singulären Ereignisses. Da fehlt schlichtweg jeder plausible Zusammenhang.

Gruß
Taurec


30902 Re: Grube - Taurec 27. Mai 2010 18:35:31

Hallo!

>Da fehlt schlichtweg jeder plausible Zusammenhang.

Und zwar fehlt da ein plausibler Zusammenhang auf Grundlage von Mayaquellen (!).
Daß da ein Polsprung stattfände, das denkt man sich halt so.

Zu wissen, daß die Sache schmerzhaft wird, bedarf es keiner Mayaquellen.
Da finde ich unsere zahlreichen Seherschauungen aus abendländischer Zeit schon ergibiger; leider halt ohne Datum.

Gruß
Taurec



30905 Re: doch 2012 - SEVEN 27. Mai 2010 20:34:18

>heute hab ich in Nat geo einen film ueber die maya sachen in bezug auf moderne astronomie gesehen.
>fazit der sendung:
>zu sonnenaufgang am 21.dez 2012 bilden erde, sonne und galaktisches zentrum auch nach astronomischen erkenntnissen eine linie.
>natuerlich wurde in der sendung darauf hingewiesen, dass es nach wissenschaftlichen erkenntnissen keinen grund gibt, warum dies "das ende der welt" bedeuten sollte.
>nicolai gruber aus dresden hat vor der kamera erklaert, der codice dresden waere im letzten kapitel prophetisch. grosse klimatische katastrophen erwartend fuer das oben genannte datum.
>an der uni ohio werden forschungen an peruanischen gletschern (kakaya) gemacht.
>vor 5200 jahren muessen eis und schnee sehr schnell eine grosse warmklima vegetation eingeschlossen haben (zitat: quasi ueber nacht)
>dieser zeitpunkt wurde durch die kohlenstoiff tests an vom gletscher freigegebenen pflanzenresten recht genau datiert.
>nebenbei wurde erwaehnt -ötzi ist auch 5200 jahre alt...
>tjö, 5200 jahre... - also vor genau einem maya zeitalter.
>natuerlich waren die alten mayas alles nur primitive spinner, und ihre nachfahren heute sind auch alle irregeleitete deppen.
>leute, die mit obsidianmessern menschen die herzen rausschnitten, koennen vor tausend jahren unmoeglich einen kalender entwickelt haben, der genauer ist, als alles, was wir vor den atomuhren kannten.
>wenn die also das datum der oben genannten alineation vorhergesagt haben, dann muss das purer zufall gewesen sein.
>und wenn das purer zufall war, dann sind ihre konkreten erwartungen fuer den zeitpunkt natuerlich auch nur hirngespinste.
>wie oft ich sowas lesen durfte...
>aus meinem blickwinkel siet das ganze etwas anders aus.
>fuer mich ist inzwischen klar, dass ich mich ueber ein jahrzehnt mit schwachsinnigen streitereien um unwichtigkeiten verzettelt habe.
>was ich selbst geschaut habe, was mit dem, was uns die maya ueberlieferungen vorhersagen, recht gut zusammenpasst, ist ist fuer mich wesentlich wichtiger, als die frage, ob die russen nun mit oder ohne chinesen durch die tschechei oder durch oesterreich durch ein unbewaffnetes deutschland trekken, um sich mit den franzosen zu pruegeln.
>worueber haben wir alle im letzten jahrzehnt debattiert?
>ueber nostradamus - der so nuetzlich ist, wie ein rostiger nagel im fuss. bei nem nagel im fuss weiss man auch erst zu spaet, wo es wehtut.
>bei nostradamus weiss man nach eintreten eines ereignisses ganz genau, welcher vers dies vorhersagte (bis das naechste ereignis auftaucht, welches auf den selben vers passt)
>irlmaier und co - ein jahrzehnt sorgfaeltigster aussiebung, welche worte der seher wertig, und welche zu vernachlaessigen sind.
>ein sorgfaeltig zusammengepuzzeltes szenario, welches einen ereigniszeitraum vorgibt, der weit ueber den von meinen eigenen schauungen hinausreicht.
>ein szenario, dessen einzige entwicklung darin besteht, dass es immer weiter in die zukunft projeziert wird.
>ein szenario, welches sich hauptsaechlich um soziale und kriegerische entwicklungen dreht. wo hinweise auf grosskatastrophen hoechstens am rande, am liebsten aber garnicht naeher behandelt werden.
>woran kann das liegen? - ich glaube, dass da angst im spiel ist. eine angst vor dem ueberwaeltigenden ausmassen dessen, was uns bevorsteht.
>immer wieder, wenn hier oder dort hinweise auf eine weltweite katastrophe auftauchen, werden diese moeglichst verdraengt.
>ist ja eigentlich auch verstaendlich. sich fuer ein paar wochen mit mineralwasser und konserven einzudecken, um hin und her ziehende russen im keller abzuwarten ist ja auch viel einfacher und beruhigender, als sich auf jahre der not vorzubereiten.
>ein jahrzehnt habe ich mitgemacht, einen im dunklen verlorenen schluessel unter der laterne zu suchen, weil man da besser sehen kann.
>viele stunden (zu viele) vorm bildschirm oder mit buechern, um probleme zu eroertern, die nur zweitrangig sind, falls sie ueberhaupt existieren.
>zum glueck habe ich die konkreten, sachlichen vorbereitungen fuer mich und die meinen nicht vernachlaessigt.
>jetzt ist schluss. ich werde mich aus den einschlaegigen foren endgueltig zurueckziehen.
>ich habe meine meinung oft und breit genug vertreten. wer sie nicht zur kenntniss nehmen will, soll von mir aus den freischwimmer machen.
>meine realen vorbereitungen treten in die letzte phase ein, bis mitte 2011 sollen sie abgeschlossen sein.
>tja, und wenn ich derjenige bin, der sich irrt? - dann ist kein schaden entstanden.
>wer sich auf mein szenario vorbereitet, der ist auch in fast allen anderen, denkbaren szenarien besser vorbereitet, als die meisten anderen.
>ich werde die naechsten zweieinhalb jahre vorbereiten und das leben geniessen.
>und wer was von mir will, findet mich hier.
>(dies forum ist ja so ruhig, dass es nicht zu viel zeit frisst)
>detlef
>ps: und in ca dreieinhalb jahren wissen wir, ob ich recht hatte.


Wichtig ist das Du Dich erkennst und prüfst wieweit Du gereift bist in Dir.
Nur wenn Du die richtige Einstellung hast und richtig handelst wirst Du das kommende überleben.
Unabhängig wann es sein wird oder wo Du sein wirst wenn es geschieht.

SEVEN



30906 Re: nicht 2012 - DvB 27. Mai 2010 20:56:53

>>Von 2012 wissen wir demnach, daß "er" herabsteigt, vorausgesetzt natürlich, der Kalender ist korrekt korreliert.

>ich zumindest spreche von einer grosskatastrophe (polsprung), deren vorkommen in der vergangenheit immer deutlicher belegt wird.

Wie sollte es einfach so zu einem Polsprung kommen? Ohne Ursache geht das nicht. Und die Achse Erde-Sonne-Milchstraßenzentrum oder gar das bloße Erreichen eines Datums wäre schon eine wirklich arg dünne Ursache. :D Also ist "er" (dieser komische Maya-Gott) ein Komet? Oder wie stellst Du Dir das vor? Oder stellst Dus Dir überhauptnicht vor? Wie könnte man es sich denn vorstellen?

Ich finde Deine Theorie mit dem Pol ehemals auf Grönland sehr plausibel - mir ist bloß nicht klar, wie Du drauf kommst, wo der nächste Pol sein soll. Das klingt irgendwie so, als wäre das ganze ein Uhrwerk und der "Polzeiger" rückt zum fraglichen Zeitpunkt eins vor. In dem Fall wäre bloß die Frage: was treibt ihn denn an?



30907 same procedial as every year, james. - detlef 27. Mai 2010 21:38:23

>Hallo!
>Der Fragen sind, wie gesagt, zwei:
>1. Wann endet der Zyklus?
>Da ist die Thompson-Korrelation zwar am meisten anerkannt aber nicht widerspruchslos: http://www.schauungen.de/forum/forum_entry.php?id=2582

als du vor monaten zu genau diesaer sache genau diese frage stelltest, habe ich geantwortet. auf meine antwort hab ich, so weit icch mich jetzt erinnere, keine reaktionen erhalten.
also spar ich mir's, hier die selbe detaillierte antwort neu zu schreiben.
der zyklus endet am 21.12.2012.

>2. Was soll laut Mayas dann (nämlich am Ende des Zyklus) passieren?
>Der Dresdner Kodex enthält dazu nichts, sondern über das Ende der Welt. Das Ende des gegenwärtigen Zyklus ist jedoch nicht das Ende der Welt, sondern nur der Beginn eines neuen Zyklus.

auch hier wieder ein dejà vú. laut mayas endet der zyklus entweder im feuer oder im wasser. (da gibts verschiedene behauptungen)
und auch dieses mal weise ich wieder auf einen zeitgenoessischen seher hin, der eine recht brutale, weltweite ueberschwemmung und ihre folgen gesehen hat. (naemlich auf mich)
ihr habt mich bis jetzt nicht ueberzeugen koennen, dass meine schauungen falsch sind. und meine schauungen lassen nun mal einen moeglichen zeitrahmen erkennen, wann sie sich erfuellen koennen.
und, das maya-relevante datum 21.12.2012 liegt nun einmal innerhalb dieses zeitrahmens.


>Den Kodex zum Ausdrucken und Selberbasteln gibt es hier: http://digital.slub-dresden.de/sammlungen/werkansicht/280742827/0//1/
>Oder hier: http://www.famsi.org/research/graz/dresdensis/thumbs_0.html

danke!


>Auf der letzten Seite speit die Schlange Wasser:
>

die goettliche schlange (= Weltenschlange?) speit wasser. wie passend. ich erwarte ne weltweite ueberschwemmung, und die sclange spuckt wasser.
das von dir angesprochene "maya-weltende" in ferner zukunft ist fuer mich ein ganz neues konzept. ich hoffe, dass ich dazu in den von dir gegebenen links was finden werde.
vorerst gehe ich aber - als arbeitshypothese - mal davon aus, dass die mayas vor tausend jahren, und innerhalb der letzten tausend jahre sorgen um den bevorstehenden wechsel der zeitalter gemacht haben, und nicht um irgendein in fern(st)er zukunft liegendes weltende.


>Das Ende der Welt durch Fluten ähnelt in gewisser Hinsicht dem Weltende, wie es sich die Hindus vorstellten: http://www.rense.com/general41/ancientvedicpredictions.htm

nanú? sind wir noch auf der selben ebene?
fuer mich waren die hindus die, die staendige zyklen im plan haben. (also den mayas nicht unaehnlich (wenn man mal von der fliessbandartbeits-kompatibilitaet ihrer wichtigsten gottheit absehen))

du haettest vielleicht besser punkten koennen, wenn du mir hier die Midgaardschlange in den weg gelegt haettest.
(bei der besteht eine wesentlich groessere moeglichkeit, dass ihre aktivitaet am ende stehen soll, und nicht an einem wechsael)


>"Then, by means of an interminable downpour, they will flood the whole earth with water. This torrential rain will swamp the earth for twelve years, and humanity will be destroyed. The whole world will be in darkness. The flood will last seven years and the earth will seems like an immense ocean."

mal abgesehen, dass hier die rede von regen ist, nicht von fluten, ist das zeitlich deutlich strenger als das, was ich gesehen hab.
da wirds hoechstens ein knappes jahr lang halbdunkel, auch beruhigen sich das land und die see schon innerhalb von zwei jahren soweit, dass man gut siedeln kann. und von der menschheit bleiben auch noch ein paar (millionen) uebrig.


>Laut Mayas kommt am Ende des gegenwärtigen Zyklus (diese Information ist mir selbst neu) der Gott Bolon Yokte. Es ist sicher nicht damit zu rechnen, daß er höchstselbst auftaucht, ebensowenig wie der Antichrist kommt oder Jesus auf einer Wolke wiederkehrt. Vielmehr würde ich es symbolisch deuten: Untergang und Neuschöpfung, wie es am Ende von Lebenszyklen geschieht. Das ist ganz normal und geschieht in der Vorstellung der Mayas vermutlich jedes Mal, wenn die Räder wieder am Ausgangspunkt stehen.

ich nehme an, dass ich in den links von diesem gott lesen werde, denn mir ist der name einfach nicht gelaeufig.
auf die wiederkehr eines weissen, baertigen gottes haben die mayas (und ihre nachfolge-kulturen) ja schon lange gewartet.


>Mit 8077 bin ich mir nicht sicher, weil Grube nicht darlegt, auf welche Überlieferungen er diese Zahl zurückführt. Das Ende der Welt wird jedenfalls nicht zu unserer Zeit stattfinden. Die Prophezeiungen stimmen auch darin überein, daß es danach weitergeht. Das Ganze, was uns bevorsteht, ist (meines Erachtens) nur ein deutlicher Schuß vor den Bug und die ganze Wasserschlangen-Hindu-Sache findet erst an einem sehr fernen Ende der Zeiten statt. (=> Der Dresdenkodex ist in Hinsicht auf 2012 unwichtig.)

in bezug auf die ungewisse bedeutung von 8077 und ihre herkunft, stimmen wir ueberein.
auch darin, dass wir eine zeitwende/zykluserneuerung der mayas vor uns haben, und nicht das ende der welt.
deinen schluss in bezug auf den dresdener kodex nehme ich zur kenntniss, aber teile ihn bis jetzt nicht.

>Erstaunlich ist immerhin, daß der Neustart des Mayakalenders Pi mal Daumen mit einer tatsächlichen Weltenwende zusammenfällt, selbst wenn nur das Abendland untergehen sollte. Falls diese Korrelation mehr als Zufall sein sollte, kann das Mayadatum aber nur als Markierung einer Epoche betrachten, innerhalb derer das passiert, nicht als Zeitpunkt eines singulären Ereignisses. Da fehlt schlichtweg jeder plausible Zusammenhang.

wenn wir davon ausgehen, dass schauungen nicht vollkommen zufaellig entstehen, muessen wir wohl auch anerkennen, dass es da eine oder mehrere uebergeordnete maechte gibt.in dem licht sollte ein zeitliches zusammentreffen eigentlich nicht weiter verwundern.
ja, wuerde mich auch wundern, wenns genau am 21,12, zu sonnenaufgang "kawumm" macht, und alles platzt aus den fugen. wenn dieser zeitpunkt ueberhaupt eine bedeutung hat, dann als anfangs- mittel- oder endpunkt einer uebergangsperiode.
aber, das denk ich mir halt nur so. (deshalb sollen meine vorbereitungen auch deutlich vorher abgeschlossen sein)

gruss,detlef


30908 Re: same procedial as every year, james. - Taurec 27. Mai 2010 22:19:47

Hallo!

>als du vor monaten zu genau diesaer sache genau diese frage stelltest, habe ich geantwortet. auf meine antwort hab ich, so weit icch mich jetzt erinnere, keine reaktionen erhalten.
>also spar ich mir's, hier die selbe detaillierte antwort neu zu schreiben.

Das muß ich nochmal nachlesen.

>der zyklus endet am 21.12.2012.

Dann gehen wir erstmal davon aus.

>und auch dieses mal weise ich wieder auf einen zeitgenoessischen seher hin, der eine recht brutale, weltweite ueberschwemmung und ihre folgen gesehen hat. (naemlich auf mich)

Hast Du tatsächlich die ganze Welt gesehen? Ich kann mich nur erinnern an Passagen von Dir über: Paraquay (und damit vermutlich auch andere Teile Südamerikas) und den Ärmelkanal, bzw. England. => Was ja zu den bekannten Schauungen passte. Was zu einer weltweiten Flut (zumindest aus europäischer Sicht) nicht passt, sind die europäischen Seher, die bei entsprechender Geneigtheit ja offenbar durchaus ignorierbar sind.
Weitere Informationen über Deine Träume in der Hinsicht wären interessant.

>ihr habt mich bis jetzt nicht ueberzeugen koennen, dass meine schauungen falsch sind.

Ich vermute mal aufgrund meiner Erinnerung an Deine Darstellungen in den diversen Foren, daß Du den Polsprung in der Art, wie Du ihn erwartest, sowie die weltweite Überschwemung konstruiert hast. Damit fällt das in den Bereich der Deutung, nicht der Schauung. Deutungen können Falsch sein, Schauungen nicht.

>das von dir angesprochene "maya-weltende" in ferner zukunft ist fuer mich ein ganz neues konzept. ich hoffe, dass ich dazu in den von dir gegebenen links was finden werde.

Soweit ich das gelesen habe, schreibt der Verfasser in einem der Folgescharniere, daß man für 2012 durchaus auch den Schöpfungsmythos Popol Vuh hernaziehen könne, weil in der Mayavorstellung mythische Zeit jederzeit sei. Davon ausgehend könnte das natürlich auch auf das Weltende zutreffen. Entsprechend wäre eine neue Kalenderrunde auch eine neue "Schöpfungsrunde".
Dem entgegen steht die Aussage hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lange_Zählung
"Von besonderem Interesse ist das erneute Auftreten des Datums 13.0.0.0.0 (der 21. oder 23. Dezember 2012), da diese Lange Zählung zum ersten Mal seit dem Anfangspunkt dem Schöpfungstag entspricht. Für die Maya wäre die Wiederkehr dieser Konstellation zwar von ritueller Bedeutung gewesen, es gibt jedoch keinerlei Beweise dafür, dass ein solches Ereignis in der Vorstellung der Maya den Beginn einer neuen Schöpfung bedeutet hätte. Ganz im Gegenteil, die Maya haben kalendarische Ereignisse bis weit in die Zukunft datiert."

Und daraus schließe ich, daß es sich um eine fernere Zukunft handelt, die im Dresdner Kodex behandelt wird.

>>"Then, by means of an interminable downpour, they will flood the whole earth with water. This torrential rain will swamp the earth for twelve years, and humanity will be destroyed. The whole world will be in darkness. The flood will last seven years and the earth will seems like an immense ocean."
>mal abgesehen, dass hier die rede von regen ist, nicht von fluten, ist das zeitlich deutlich strenger als das, was ich gesehen hab.
>da wirds hoechstens ein knappes jahr lang halbdunkel, auch beruhigen sich das land und die see schon innerhalb von zwei jahren soweit, dass man gut siedeln kann. und von der menschheit bleiben auch noch ein paar (millionen) uebrig.
>

http://swastika-info.com/de2/faq/faq/1113228006.html

Da steht, der Himmelsdrache der Mayas speie Wasser. Wenn der Himmelsdrache Wasser speit, dann regnet es.
Man beachte, daß bei den Hindus wie bei Maya (laut Dresdner Kodex) Finsternis in Verbindung mit dem Regen stattfindet.
Regen kommt in keiner bekannten Seherschau, auch nicht Deiner eigenen, vor. => Ein Hinweis, daß im Dresdner Kodex ein anderes Ereignis, nichts uns betreffendes, dargestellt ist.

Gruß
Taurec


30909 Re: Aus dem Archiv gekramt - Taurec 27. Mai 2010 23:08:51

Hallo, Detlef!

Von Dir:
"(aktuelle schauungen sind eine hohe wasserwand, die 1600 km in ca 3 std zuruecklegt, ca 7 tage ausharren in geschlossenem boot, schlechte diesige sicht auf monate, schutzkleidung, see- und erdbeben fuer ca eineinhalb jahre, (neues?)land, wo nach den karten keines sein sollte, neue kuesten, zwei staedte, die ca die gleiche hoehe ueber null haben, waehrend die kuesten noerdlich (nach heutigen richtungen) ueberflutet sind, und suedlich weiter aus dem wasser ragen, (Georgetown und Dakar) dort, wo man am suedwestlichen ende des aermelkanales sowohl england, als auch frankreich sehen sollte, nur offenes meer. eine westamerikanische ostkueste, die ungefaehr an der grenze zwischen dem jetzigen colorado und dem jetzigen kansas liegt, und eine teilweise eisfreie antarktis, gesehen ab ca zwei jahren nach dem ereignis.
das ganze am alter der beteiligten als fruehestens in etwa zwei jahren (ende 2009) beginnend, und spaetestens in ca 5 bis 6 jahren.(2812 - 2013) )"

Da lese ich nichts, was anderen Schauungen widersprechen würde (zumal wir kaum Schauungen haben über die Gebiete außerhalb Europas haben).
Jedenfalls wird es nicht so sein, daß der Ozean über die Alpen rauscht. So habe ich "weltweit" verstanden.

Irlmaier berichtet:
"Während England untergeht und nur noch die englischen Bergspitzen aus dem Wasser ragen, wird sich durch ein gleichzeitiges Erdbeben ein neues Land aus dem Ozean erheben. Dieses Land war schon früher einmal da..."

Vermutlich Atlantis.
Hast Du irgendwas dergleichen gesehen? Es hätte wohl auf dem Weg gelegen.

Gruß
Taurec


30910 Re: same procedial as every year, james. - detlef 28. Mai 2010 00:16:38

moin,


>Hast Du tatsächlich die ganze Welt gesehen? Ich kann mich nur erinnern an Passagen von Dir über: Paraquay (und damit vermutlich auch andere Teile Südamerikas) und den Ärmelkanal, bzw. England. => Was ja zu den bekannten Schauungen passte. Was zu einer weltweiten Flut (zumindest aus europäischer Sicht) nicht passt, sind die europäischen Seher, die bei entsprechender Geneigtheit ja offenbar durchaus ignorierbar sind.

gesehen hab ich:
-personen, deren alter mir bekannt ist.
-viel wasser vom sueden an meinem standort (paraguay)
-mehrmals einen mangel an uebereinstimmung von sonnen-/sternenstand, kompass und kuesten.
-georgetown
-dakar
-eine hafenstadt an der neuen ostkueste der USA (im jetzigen mittelwesten)
-nur wasser, da wo die suedwestkueste englands sein sollte
-nur wasser, da wo die westkueste frankreichs sein sollte
(die drei orte und die positionen der beiden fehlenden kuesten hab ich sowohl als natuerliche ansicht, wie auch als eintragungen auf z.T. selbstgezeichneten, z.T. ueberzeichneten seekarten gesehen)
-eisfreies, bewohnbares land auf einem teil der antarktis. (keine karte gesehen)


interpretiert habe ich:
-aus dem aussehen der personen einen zeitrahmen, wann das ganze stattfinden koennte.(fruehestens ca. anfang 2011 - spaetestens ca 2014) diesen zeitrahmen hab ich vor ca 7 - 8(?) jahren aufgestellt. das heutige aussehen der personen gibt keinen anlass zur aenderung.
-aus der lage der orte (besonders georgetown und dakar) und den sonnen- und sternenstaenden positionen fuer die zukuenftigen pole. (der bei den aleuten muesste demnach der zukuenftige suedpol sein.

recherchiert habe ich:
-ueber den mayazeitwechsel. (wobei hier in den letzten jahren (auch bei wissenschaftlern) ein hype ausgebrochen ist, und staendig neue behauptungen und erkenntnisse dazu kommen)
-ueber fruehere moegliche polspruenge ((flut-)sagen, religionen, velikovsky, tollmann und auch anderson, um nur einiges zu nennen.
-ueber die "eiszeit".
-ueber die vom (jungen) darwin dokumentierten, unpassenden strandhoehen der anden suedamerikas, sowie versunkene, oder gehobene alte staedte.
-die erdkugel, die kontinentaldrift, etc.
-ueber das verhaeltniss/die einfluesse zwischen sonne und erde.

annehmen tue ich:
-aus schauungen plus interpretation, dass bald ein schneller polsprung stattfinden wird.
-dass bei einem schnellen polsprung um rund dreissig grad (oder mehr)durch die form der erde (aequatorwulst) viele vorher trockene gebiete zumindest zeitweise unter die meeresoberflaeche gelangen. und, dass die anpassung, bis die wieder (mehr oder weniger) hochsteigen mehr als ein jahr dauern wird.
-aus recherchen, dass das ende der letzten "eiszeit" wahrscheinlich ein (schneller) polsprung war.
- " , dass der von mir behauptete letzte nord- oder suedpol auf groenlasnd lag.
- " , dass etwas ueber 5000 jahre zurueck irgendwas gravierendes passiert sein muss, da kurz danach weltweit neue, aber schon komplette kulturen auftauchen. (auch die verschiedenen eisuntersuchungen weisen fuer die zeit anomalien auf. (vulkanwinter?))
-dass sehr viele wissenschaftliche erkenntnisse eine mischung aus forschungsergebnissen und adaption an vorgefasste theorien sind.

vermuten tue ich:
- dass der 21.12.2012 und seine konstellation eine bedeutung haben koennte. (besonders im hinblick auf die momentane entwicklung des verhaltens der sonne, sowie der entwickluung von magnetischen anomalien auf der erde in letzter zeit)
wobei ich nach meinem wissensstand weder irgendwelche vorgaenge im erdinnern, noch (einen) impakt(e) als ursache ausschliessen moechte.

wissen tu ich:
-dass ich ueber meinen vater und dessen mutter in der X. generation ein spoekenkieker bin, und meine trefferquote bei "kleinen", persoenlichen sachen recht hoch liegt. (auch, wenn ich nur recht selten "sehe", und niemals auf befehl)


>Weitere Informationen über Deine Träume in der Hinsicht wären interessant.

ich hab hier oben nix geschrieben, was ich nicht schon in foren geschrieben haette, an denen wir beide teilnahmen.


>>ihr habt mich bis jetzt nicht ueberzeugen koennen, dass meine schauungen falsch sind.
>Ich vermute mal aufgrund meiner Erinnerung an Deine Darstellungen in den diversen Foren, daß Du den Polsprung in der Art, wie Du ihn erwartest, sowie die weltweite Überschwemung konstruiert hast. Damit fällt das in den Bereich der Deutung, nicht der Schauung. Deutungen können Falsch sein, Schauungen nicht.

siehe oben.


>>das von dir angesprochene "maya-weltende" in ferner zukunft ist fuer mich ein ganz neues konzept. ich hoffe, dass ich dazu in den von dir gegebenen links was finden werde.
>Soweit ich das gelesen habe, schreibt der Verfasser in einem der Folgescharniere, daß man für 2012 durchaus auch den Schöpfungsmythos Popol Vuh hernaziehen könne, weil in der Mayavorstellung mythische Zeit jederzeit sei. Davon ausgehend könnte das natürlich auch auf das Weltende zutreffen. Entsprechend wäre eine neue Kalenderrunde auch eine neue "Schöpfungsrunde".
>Dem entgegen steht die Aussage hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Lange_Zählung
>"Von besonderem Interesse ist das erneute Auftreten des Datums 13.0.0.0.0 (der 21. oder 23. Dezember 2012), da diese Lange Zählung zum ersten Mal seit dem Anfangspunkt dem Schöpfungstag entspricht. Für die Maya wäre die Wiederkehr dieser Konstellation zwar von ritueller Bedeutung gewesen, es gibt jedoch keinerlei Beweise dafür, dass ein solches Ereignis in der Vorstellung der Maya den Beginn einer neuen Schöpfung bedeutet hätte. Ganz im Gegenteil, die Maya haben kalendarische Ereignisse bis weit in die Zukunft datiert."

wenn ich mich jetzt richtig erinnere, gibt es doch praktisch am ende jedes zeitalters in der mayavorstellung eine zerstoerung mit (zumindest teilweise) anschliessender neu-schoepfung.

>Und daraus schließe ich, daß es sich um eine fernere Zukunft handelt, die im Dresdner Kodex behandelt wird.

wie gesagt, ein neues bisher unbekanntes konzept fuer mich.


>>>"Then, by means of an interminable downpour, they will flood the whole earth with water. This torrential rain will swamp the earth for twelve years, and humanity will be destroyed. The whole world will be in darkness. The flood will last seven years and the earth will seems like an immense ocean."
>>mal abgesehen, dass hier die rede von regen ist, nicht von fluten, ist das zeitlich deutlich strenger als das, was ich gesehen hab.
>>da wirds hoechstens ein knappes jahr lang halbdunkel, auch beruhigen sich das land und die see schon innerhalb von zwei jahren soweit, dass man gut siedeln kann. und von der menschheit bleiben auch noch ein paar (millionen) uebrig.
>>
>http://swastika-info.com/de2/faq/faq/1113228006.html
>Da steht, der Himmelsdrache der Mayas speie Wasser. Wenn der Himmelsdrache Wasser speit, dann regnet es.

stellst du hier "drache" mit "schlange" gleich?


>Man beachte, daß bei den Hindus wie bei Maya (laut Dresdner Kodex) Finsternis in Verbindung mit dem Regen stattfindet.
>Regen kommt in keiner bekannten Seherschau, auch nicht Deiner eigenen, vor. => Ein Hinweis, daß im Dresdner Kodex ein anderes Ereignis, nichts uns betreffendes, dargestellt ist.

falls er wirklich regen darstellt.

gruss,detlef


30913 Re: doch 2012 - detlef 28. Mai 2010 01:18:02

moin,

>
>Wichtig ist das Du Dich erkennst und prüfst wieweit Du gereift bist in Dir.
>Nur wenn Du die richtige Einstellung hast und richtig handelst wirst Du das kommende überleben.
>Unabhängig wann es sein wird oder wo Du sein wirst wenn es geschieht.
>SEVEN


kommt drauf an, wa denn nun passieren wird.
wenns um religioes oder esoterisch erklaerbare dinge geht, dann hast du recht.

wenns aber schlicht und einfach um materielle, dingliche probleme geht, ist das wo (und das wie einer vorbereitung)
doch recht einflussreich auf die chancen.

gruss,detlef


30914 Re: nicht 2012 - detlef 28. Mai 2010 01:21:34

>>>Von 2012 wissen wir demnach, daß "er" herabsteigt, vorausgesetzt natürlich, der Kalender ist korrekt korreliert.
>>ich zumindest spreche von einer grosskatastrophe (polsprung), deren vorkommen in der vergangenheit immer deutlicher belegt wird.
>Wie sollte es einfach so zu einem Polsprung kommen? Ohne Ursache geht das nicht. Und die Achse Erde-Sonne-Milchstraßenzentrum oder gar das bloße Erreichen eines Datums wäre schon eine wirklich arg dünne Ursache. :D Also ist "er" (dieser komische Maya-Gott) ein Komet? Oder wie stellst Du Dir das vor? Oder stellst Dus Dir überhauptnicht vor? Wie könnte man es sich denn vorstellen?
>Ich finde Deine Theorie mit dem Pol ehemals auf Grönland sehr plausibel - mir ist bloß nicht klar, wie Du drauf kommst, wo der nächste Pol sein soll. Das klingt irgendwie so, als wäre das ganze ein Uhrwerk und der "Polzeiger" rückt zum fraglichen Zeitpunkt eins vor. In dem Fall wäre bloß die Frage: was treibt ihn denn an?

moin,

ich moechte dich zu beiden themen um etwas geduld bitten. demnaechst (haengt vom arbeitsanfall im echten leben ab) werd ich einiges zu diesen themen, was ich schon mal irgendwo geschrieben hab auf der eingangsseite zusammentragen.

gruss,detlef


30915 Re: Aus dem Archiv gekramt - detlef 28. Mai 2010 01:33:54

>Hallo, Detlef!
>Von Dir:
>"(aktuelle schauungen sind eine hohe wasserwand, die 1600 km in ca 3 std zuruecklegt, ca 7 tage ausharren in geschlossenem boot, schlechte diesige sicht auf monate, schutzkleidung, see- und erdbeben fuer ca eineinhalb jahre, (neues?)land, wo nach den karten keines sein sollte, neue kuesten, zwei staedte, die ca die gleiche hoehe ueber null haben, waehrend die kuesten noerdlich (nach heutigen richtungen) ueberflutet sind, und suedlich weiter aus dem wasser ragen, (Georgetown und Dakar) dort, wo man am suedwestlichen ende des aermelkanales sowohl england, als auch frankreich sehen sollte, nur offenes meer. eine westamerikanische ostkueste, die ungefaehr an der grenze zwischen dem jetzigen colorado und dem jetzigen kansas liegt, und eine teilweise eisfreie antarktis, gesehen ab ca zwei jahren nach dem ereignis.
>das ganze am alter der beteiligten als fruehestens in etwa zwei jahren (ende 2009) beginnend, und spaetestens in ca 5 bis 6 jahren.(2812 - 2013) )"

>Da lese ich nichts, was anderen Schauungen widersprechen würde (zumal wir kaum Schauungen haben über die Gebiete außerhalb Europas haben).
>Jedenfalls wird es nicht so sein, daß der Ozean über die Alpen rauscht. So habe ich "weltweit" verstanden.
>Irlmaier berichtet:
>"Während England untergeht und nur noch die englischen Bergspitzen aus dem Wasser ragen, wird sich durch ein gleichzeitiges Erdbeben ein neues Land aus dem Ozean erheben. Dieses Land war schon früher einmal da..."
>Vermutlich Atlantis.
>Hast Du irgendwas dergleichen gesehen? Es hätte wohl auf dem Weg gelegen.
>Gruß
>Taurec

moin, das hatten wir alles schon ein paarmal. ich werds wirklich mal zusammentragen muessen.
kurzversion zur erinnerung:
ausgehend von dem durch georgetown und dakar errechenbaren neuen aequator...
die erde hat polabplattungen und einen aequatorwulst.
der neue aequator liegt nach meiner rechnung 30°naeher an deutschland.
die hoehendifferenz vom erdmittelpunkt zur oberflaeche betraegt zwischen aequator und beiden polen durchschnittlich(rechnerisch) gut 200 meter pro grad. (es gibt da real hoehere und niedrigere werte durch die form der erde)
von diesen durchschnittswerten ausgehend, bedeutet 30° naeher am aequator einen meeresspiegel von plus 6000 meter.
ich gehe davon aus, dass sich wasser weltweit innerhalb eines tages an die neuen gegebenheiten anpassen kann.
die kontinentalschollen duerften dafuer laenger brauchen. (ich denke an ein bis zwei jahre)
wenn ich in allen punkten recht haben sollte, bedeutet dies, dass es in gesamt deutschland eine zeitlang recht feucht sein duerfte. und zwar laenger, als man die luft anhalten kann.

gruss,detlef


30916 Re: doch 2012 - Wizard 28. Mai 2010 05:01:24

Moin Detlef

>natuerlich wurde in der sendung darauf hingewiesen, dass es nach wissenschaftlichen erkenntnissen keinen grund gibt, warum dies "das ende der welt" bedeuten sollte.

Kennt man ja ...

Hab da neulich ein nettes Buch gelesen, das mein Ältester mitgebracht hatte. Es ist von Joao Magueijo und trägt den Titel "Schneller als die Lichtgeschwindigkeit - Hat Einstein sich geirrt?" Ein sehr aufschlussreiches Buch für alle die der Auffassung sind, Wissenschaftler (besonders die Theoretischen) sind die Geißel der Menschheit. Standen vor dem Lesen für mich persönlich diese Leute noch knapp unterhalb von Frömmlern, so stehen sie jetzt mit ihnen mindestens auf gleicher Stufe ...vorsichtig ausgedrückt (der beim und nach dem Lesen gebrauchten Wortschatz würde mir umgehend "netten" Besuch verschaffen). Dieser Magueijo ist selber einer von ihnen und beschreibt in seinem Buch wie er und seines Gleichen arbeiten, oder das was sie für Arbeit halten. Gewürzt mit reichlich Anekdoten von ihm selber, anderen Wissenschaftler und Einstein. Da beschreibt er unter Anderem, das Einstein in seiner Wohnung für seine Katzen Löcher in die Türen gesägt hatte. In soweit kein Problem, heutige Katzenliebhaber bauen ja Katzentüren ein und ich selber habe wegen der Frettchen die Türen offen. Das Problem ist, das Einstein in jede Tür zwei Löcher gesägt hat. Ein Großes für die großen Katzen und ein Kleines für die kleinen Katzen. Und soeiner bekommt einen Nobelpreis! Was wunder, das er nicht gleich vier Löcher gesägt hatte, damit die Katzen rein und raus können.

>tjö, 5200 jahre... - also vor genau einem maya zeitalter.

Wobei es bei "uns" ja heißt, das es etwa alle 2.500 Jahre passiert (vorbei kommt), aber nur bei jedem zweiten mal richtig übel wird. Wobei "wir" es ja mit Kalendern / Daten nicht so genau nehmen und 100 Jahre mehr oder weniger möglich sind. Also durchaus ziemlich dicht dran.

Allerdings bin ich persönlich der Meinung, dass das angegebene Datum (21.dez 2012) nur der Stichtag für diese Konstellation ist, aber nicht für die Katastrophen an sich. Also quasi der Tag, an dem es seinen Anfang nimmt. Bis sich alles dadurch so weit hochgeschaukelt hat, das es rund geht, wird es ein bisserl dauern. Wie lange ist schwer zu sagen. Das können Tage, Wochen oder Monate sein. Alles in allem vielleicht ein oder zwei Jahre (eher weniger), aber nie Jahrzehnte.

>leute, die mit obsidianmessern menschen die herzen rausschnitten, koennen vor tausend jahren unmoeglich einen kalender entwickelt haben, der genauer ist, als alles, was wir vor den atomuhren kannten.

Auch das kennt man hinlänglich und nicht nur über Mayas, sondern auch über viele andere Kulturen.

>was ich selbst geschaut habe, was mit dem, was uns die maya ueberlieferungen vorhersagen, recht gut zusammenpasst, ist ist fuer mich wesentlich wichtiger, als die frage, ob die russen nun mit oder ohne chinesen durch die tschechei oder durch oesterreich durch ein unbewaffnetes deutschland trekken, um sich mit den franzosen zu pruegeln.

Dito!

>ich glaube, dass da angst im spiel ist. eine angst vor dem ueberwaeltigenden ausmassen dessen, was uns bevorsteht.

Sehr gut möglich.

>immer wieder, wenn hier oder dort hinweise auf eine weltweite katastrophe auftauchen, werden diese moeglichst verdraengt.

Jau!

>ein jahrzehnt habe ich mitgemacht, einen im dunklen verlorenen schluessel unter der laterne zu suchen, weil man da besser sehen kann.
>viele stunden (zu viele) vorm bildschirm oder mit buechern, um probleme zu eroertern, die nur zweitrangig sind, falls sie ueberhaupt existieren.

Nun, für ganz so vergebens halt ich das nicht. Nicht zuletzt hat es ja auch (meistens) ziemlichen Spaß gemacht. Davon, das man dabei auch so einiges gelernt und sich persönlich weiter entwickelt hat, mal abgesehen.

>zum glueck habe ich die konkreten, sachlichen vorbereitungen fuer mich und die meinen nicht vernachlaessigt.

Jau, genau das habe ich bei der ganzen Sache auch nie aus den Augen verloren. Ganz im Gegenteil, es war immer mein hauptsächliches bestreben.

>jetzt ist schluss. ich werde mich aus den einschlaegigen foren endgueltig zurueckziehen.

Ich selber habe ich ja auch schon aus einigen Foren weitgehend zurückgezogen. Zumindest schreibender weise. Lesen tu ich immer noch, zumindest was mir interessant erscheint.

>ich habe meine meinung oft und breit genug vertreten. wer sie nicht zur kenntniss nehmen will, soll von mir aus den freischwimmer machen.

Dito!

>ich werde die naechsten zweieinhalb jahre vorbereiten und das leben geniessen.
>und wer was von mir will, findet mich hier.

Jo, Kontakt sollte man so lange wie möglich behalten.

>ps: und in ca dreieinhalb jahren wissen wir, ob ich recht hatte.

:-))

MfG

Wizard


30917 Re: Aus dem Archiv gekramt - Wizard 28. Mai 2010 05:22:50

>der neue aequator liegt nach meiner rechnung 30°naeher an deutschland.

Passend dazu wollte ich schon länger mal was gefragt haben, hatte es aber immer wieder vergessen. Wenn ich mich recht erinnere, hattest du dafür ja mal einen Globus gebastelt.

Deutschland 30° näher am Äquator, wird also wärmer. Was sich auch mit meinen Schauungen deckt.

Wie sieht das mit Spanien dann aus? Laut meinen Schauungen sollte es dann dort erheblich kühler sein als heute.

>wenn ich in allen punkten recht haben sollte, bedeutet dies, dass es in gesamt deutschland eine zeitlang recht feucht sein duerfte. und zwar laenger, als man die luft anhalten kann.

Laut meinen Schauungen nicht. Zumindest nicht gesamt Deutschland. Rund 1/3 oder die Hälfte schon.

Wenn ich deine Schauungen richtig im Kopf habe, kommt bei dir das Wasser vom Atlantik. Wenn dem so ist, bewegt es sich also von Deutschland erst mal weg. Erst wenn sich die Sache wieder einpendelt, steigt hier das Wasser. Stelle ich mir zumindest so vor, da es ja nicht aus meinen Schauungen hervor geht. Da zeigt sich bis jetzt ja "nur" der "Zunami" und die dauerhafte Erhöhung des Wasserspiegels. Aber nicht woher und warum.



30920 Re: Aus dem Archiv gekramt - detlef 28. Mai 2010 13:50:49

moin,

>>der neue aequator liegt nach meiner rechnung 30°naeher an deutschland.
>Passend dazu wollte ich schon länger mal was gefragt haben, hatte es aber immer wieder vergessen. Wenn ich mich recht erinnere, hattest du dafür ja mal einen Globus gebastelt.

einen??


>Deutschland 30° näher am Äquator, wird also wärmer. Was sich auch mit meinen Schauungen deckt.
>Wie sieht das mit Spanien dann aus? Laut meinen Schauungen sollte es dann dort erheblich kühler sein als heute.

also, nach dem globus, den ich als den aus meiner kalkulation wahrscheinlichsten gehalten habe, ist der neue aequator dann einige km suedlich (heutige richtung) von der strasse von gibraltar.

um gleichzeitig deutschland waermer und spanien kaelter zu haben, muesste der nerue pol nicht in richtung aleuten, sondern eher in richtung zentral-canada auswandern.
dafuer hab ich in meinen schauungen keinen hinweis gefunden.


>>wenn ich in allen punkten recht haben sollte, bedeutet dies, dass es in gesamt deutschland eine zeitlang recht feucht sein duerfte. und zwar laenger, als man die luft anhalten kann.
>Laut meinen Schauungen nicht. Zumindest nicht gesamt Deutschland. Rund 1/3 oder die Hälfte schon.
>Wenn ich deine Schauungen richtig im Kopf habe, kommt bei dir das Wasser vom Atlantik. Wenn dem so ist, bewegt es sich also von Deutschland erst mal weg. Erst wenn sich die Sache wieder einpendelt, steigt hier das Wasser. Stelle ich mir zumindest so vor, da es ja nicht aus meinen Schauungen hervor geht. Da zeigt sich bis jetzt ja "nur" der "Zunami" und die dauerhafte Erhöhung des Wasserspiegels. Aber nicht woher und warum.

meine annahme, aufgrund der richtung, von der bei uns das wasser kommt, waere, dass deutschland nach norden, ueber den jetzigen nordpol bis in die naehe des jetzigen suedpols kippen duerfte.
dann muesste bei euch das wasser des polarmeeres zwischen england und norwegen gegen die nordseekueste druecken.
allerdings ist das eine recht freischwebende annahme.


gruss,detlef


30922 Re: Schlange - Taurec 28. Mai 2010 17:35:14

Hallo!

Danke für die Präzesierungen.

Hierzu:

>stellst du hier "drache" mit "schlange" gleich?

Drache vom lateinischen "draco", übernommen vom griechischen δράκων [drákōn] "Schlange" – von δέρκομαι [dérkomai] "scharf blickend" (deshalb bewachen die oft Schätze).

=> Schlangen und Drachen sind gleiche.

Das alte Englische Wort für Drache ist "wyrm", also Wurm. Bei uns hieß sowas früher Lindwurm und "Lint" ist wiederum das althochdeutsche Wort für "Schlange".
Hängt alles zusammen.

Gruß
Taurec


30923 Re: Aus dem Archiv gekramt - Wizard 28. Mai 2010 18:13:12

Aha, danke.


30924 Mist, zu schnell geklickt - Wizard 28. Mai 2010 19:06:29

Aha, danke.

>also, nach dem globus, den ich als den aus meiner kalkulation wahrscheinlichsten gehalten habe, ist der neue aequator dann einige km suedlich (heutige richtung) von der strasse von gibraltar.
>um gleichzeitig deutschland waermer und spanien kaelter zu haben, muesste der nerue pol nicht in richtung aleuten, sondern eher in richtung zentral-canada auswandern.
>dafuer hab ich in meinen schauungen keinen hinweis gefunden.

Hm ...

Dann müsste es einen anderen Grund dafür geben, warum es in Spanien dann kälter ist, oder (was wahrscheinlicher wäre) das von mir Gesehene spielt sich nicht wie vermutet in Spanien ab.

>meine annahme, aufgrund der richtung, von der bei uns das wasser kommt, waere, dass deutschland nach norden, ueber den jetzigen nordpol bis in die naehe des jetzigen suedpols kippen duerfte.
>dann muesste bei euch das wasser des polarmeeres zwischen england und norwegen gegen die nordseekueste druecken.
>allerdings ist das eine recht freischwebende annahme.

Aus meinen Eigenen Schauungen geht ja bis jetzt nicht hervor, ob und in welche Richtung es kippt. Von deinen Schilderungen her, hatte ich bisher vermutet, das der ganze Rutsch eher in nordöstlicher Richtung geht (von Deutschland aus gesehen). Das Ganze dann verbunden mit einem magnetischen Polsprung, so das am Ende die magnetischen Pole nicht nur ganz wo anders, sondern auch noch komplett vertauscht sind.

Sicher würde dann auch einiges an Wasser in die Nordsee drücken. Allerdings (nach meinen Vermutungen) eher in der Form, wie sich an Flüssen bei Buhnen Strömungswirbel bilden, die gegen die Hauptströmung laufen. Die Nordsee selber würde demnach voll auf England laufen und sich teilweise durch den Ärmelkanal quetschen. Die Hauptströmungsrichtung (vom Nordpolarmeer) wäre ja wegen der Kippbewegung von uns weg ... oder genauer an uns vorbei. Was natürlich was ganz anderes ist, als wenn man voll den Hauptstrom abbekommt. Die Ostsee (und Skagerrak) würde allerdings bei uns voll auflaufen.

Ich werde mal eine Karte basteln um zu verdeutlichen wie ich es vermute.

MfG

Wizard


30926 Re: Schlange - detlef 28. Mai 2010 21:48:55

>Hallo!
>Danke für die Präzesierungen.
>Hierzu:
>>stellst du hier "drache" mit "schlange" gleich?
>Drache vom lateinischen "draco", übernommen vom griechischen δράκων [drákōn] "Schlange" – von δέρκομαι [dérkomai] "scharf blickend" (deshalb bewachen die oft Schätze).
>=> Schlangen und Drachen sind gleiche.
>Das alte Englische Wort für Drache ist "wyrm", also Wurm. Bei uns hieß sowas früher Lindwurm und "Lint" ist wiederum das althochdeutsche Wort für "Schlange".
>Hängt alles zusammen.
>Gruß
>Taurec


moin,

zum einen zweifle ich deine auslegung an.
dazu moechte ich auf die doch recht grossen unterschiede hinweisen, wie z.b. der siegfriedsche lindwurm (drache) und dagegen die midgaardschlange empfunden und beschrieben wurden.
Smaugh und seine verwandten sind doch schon immer echsen mit beinen gewesen. (oftmals auch noch gefluegelt)

zum anderen haben die europaeischen schlangen/drachen vorstellungen nicht unbedingt etwas mit den maya goettern zu tun.

wenn ich mich nicht sehr taeusche, hatten die panteone der (zusammenhaengenden) suedamerikanischen kulturen alls sowohl einen schlangengott, als auch einen drachengott.


gruss,detlef


30927 Re: Schlange - DvB 29. Mai 2010 08:27:17

Moin!

Es gibt eine Deutung, wonach Lindwurm eigentlich einen Heerzug beschreibt. Dabei bezieht sich "Lind" auf die Schilde, die aus Lindenholz waren.

Wenn Lindwurm Schlangenwurm hieße, wäre das quasi eine Tautologie im Wort, denn ne Kreuzung aus Schlange und Wurm könnte wohl kaum gemeint gewesen sein, oder? :D

Gruß, DvB


30938 Re: Mist, zu schnell geklickt - detlef 30. Mai 2010 16:55:01

>Aha, danke.
>>also, nach dem globus, den ich als den aus meiner kalkulation wahrscheinlichsten gehalten habe, ist der neue aequator dann einige km suedlich (heutige richtung) von der strasse von gibraltar.
>>um gleichzeitig deutschland waermer und spanien kaelter zu haben, muesste der nerue pol nicht in richtung aleuten, sondern eher in richtung zentral-canada auswandern.
>>dafuer hab ich in meinen schauungen keinen hinweis gefunden.
>Hm ...
>Dann müsste es einen anderen Grund dafür geben, warum es in Spanien dann kälter ist, oder (was wahrscheinlicher wäre) das von mir Gesehene spielt sich nicht wie vermutet in Spanien ab.
>>meine annahme, aufgrund der richtung, von der bei uns das wasser kommt, waere, dass deutschland nach norden, ueber den jetzigen nordpol bis in die naehe des jetzigen suedpols kippen duerfte.
>>dann muesste bei euch das wasser des polarmeeres zwischen england und norwegen gegen die nordseekueste druecken.
>>allerdings ist das eine recht freischwebende annahme.
>Aus meinen Eigenen Schauungen geht ja bis jetzt nicht hervor, ob und in welche Richtung es kippt. Von deinen Schilderungen her, hatte ich bisher vermutet, das der ganze Rutsch eher in nordöstlicher Richtung geht (von Deutschland aus gesehen). Das Ganze dann verbunden mit einem magnetischen Polsprung, so das am Ende die magnetischen Pole nicht nur ganz wo anders, sondern auch noch komplett vertauscht sind.
>Sicher würde dann auch einiges an Wasser in die Nordsee drücken. Allerdings (nach meinen Vermutungen) eher in der Form, wie sich an Flüssen bei Buhnen Strömungswirbel bilden, die gegen die Hauptströmung laufen. Die Nordsee selber würde demnach voll auf England laufen und sich teilweise durch den Ärmelkanal quetschen. Die Hauptströmungsrichtung (vom Nordpolarmeer) wäre ja wegen der Kippbewegung von uns weg ... oder genauer an uns vorbei. Was natürlich was ganz anderes ist, als wenn man voll den Hauptstrom abbekommt. Die Ostsee (und Skagerrak) würde allerdings bei uns voll auflaufen.
>Ich werde mal eine Karte basteln um zu verdeutlichen wie ich es vermute.
>MfG
>Wizard

moin,

ich wuerde an der karte gesehen eher vermuten, dass die richtung des 0° meridians die richtung der flut sein wuerde.
wobei, wenn man richtig auf die karte schaut, macht das mehr unterschied fuer england und daenemark, als fuer deutschland.

gruss,detlef


30963 Re: doch 2012 - HJH 05. Juni 2010 21:42:32

Hallo Detlef

Im ZDF kommt in der Reihe "History" morgen Abend um 23.35 Uhr die 25 min. Dokumentation "Apokalypse 2012 - Das Geheimnis des Mayakalenders"

Hier ein Vorabbericht unter:

http://history.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8077008,00.html

Ob darin neue Erkenntnisse aufgetischt werden...?

Gruß
HJH



30966 Systemfernsehen - BBouvier 05. Juni 2010 23:23:12

>Ob darin neue Erkenntnisse aufgetischt werden...?
>Gruß
>HJH

Im staatlichen Systemfernsehen??? *lol*!!!!

Gruss,
BB


30968 Geschichtsverdreher - BBouvier 05. Juni 2010 23:30:46

>>Ob darin neue Erkenntnisse aufgetischt werden...?
>>Gruß
>>HJH
>Im staatlichen Systemfernsehen??? *lol*!!!!
>Gruss,
>BB


Nachtrag:
Kannst mich ja mal in ein paar Jahren anrufen,
falls bis dann dieser "Guido Knopp" etwa mal nicht nur
"Geschichte" verdreht und tatsächlich mal etwas erhellendes
von sich gegeben haben sollte.
Und mir das sagen.

Gruss! : - )
BB


30975 Re: Geschichtsverdreher - HJH 06. Juni 2010 14:46:13

Aber BB

Über die Lektionen des staatlichen wie privaten Systemfernsehens ist man doch drüber raus. Ohne System aber geht es doch in keinem System.
In ein paar Jahren anrufen? So was nennt man Zweckoptimismus. (Es folgt ein schwieriger Satz) Denn einerseits bin ich ja wie dieser Stefan Parlow (der mit seinen Lottoscheinen wedelte) was das Jahr 2011 angeht (und der Köhler Horst hat mir diese Woche schon in die Suppe gespuckt mit seinem Rücktritt, was ein fast "Historisches Ereignis" angeht) bald schon genau so ein Kandidat der Lächerlichkeit preisgegeben, andererseits vertraue ich meine Telefonnummer nur seriösen Internetzagenturen an, um an allen möglichen Gewinnspielen teilnehmen zu können. ;-)

In ein paar Jahren? Ich vertraue da zunächst "meiner" Jahreszahl und den Folgen die sich daraus entwickeln werden. Erst mal muss 2010 über die Bühne, wo man doch noch Merkel/Westerwelle abservieren will und Gabriel (der Stiernacken :-) in den Startlöchern steht (nur eine Vermutung). Was diese allerdings überhaupt noch zur Macht ge- wie verleiten kann, ist mir mit zunehmendem Chaos ein Rätsel. Sind wohl alle Opfer des Systems.

Dennoch: Auch das staatliche TV lässt manchmal hinter die Kulissen blicken. Selten noch schaue ich mir eine dieser unsäglichen Schwatzrunden an. Jüngstes Bsp: "Maischberger" letzten Montag. Da waren Ex-BDI-Chef Henkel, Kabarettistin Lisa Fitz, der ewige...Sonnen gebräunte M. Friedman, der Historiker Baring und der Systemling Blüm eingeladen. Die Zwischentöne mancher Herrschaften waren imposant (aber für unser einer wenig Neues). Jedenfalls wären solch direkten Töne dort vor Jahren in den Schwatzrunden so nicht möglich gewesen. Da fielen Worte wie "DM zurück", "Trilaterale Kommission", "Euro weg=Krieg" usw.

Aber es ging ja bloß um den TV-Tipp um Guidos persönlichen Dezember 2012. Der Knopp mag gegebenfalls deutsche Geschichte in anderen Schattierungen und Graustufen präsentieren, die manchem nicht behagt, doch den alten Mayas wird er sich nicht opfern können-der ist zwar ein Schmeichler, dafür aber ziemlich zäh...

Gruß
HJH

>>>Ob darin neue Erkenntnisse aufgetischt werden...?
>>>Gruß
>>>HJH
>>Im staatlichen Systemfernsehen??? *lol*!!!!
>>Gruss,
>>BB
>
>Nachtrag:
>Kannst mich ja mal in ein paar Jahren anrufen,
>falls bis dann dieser "Guido Knopp" etwa mal nicht nur
>"Geschichte" verdreht und tatsächlich mal etwas erhellendes
>von sich gegeben haben sollte.
>Und mir das sagen.
>Gruss! : - )
>BB


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