Polwanderung...

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31095 Polwanderung... - DvB 15. September 2010 18:04:10

> auf den hellbraunen kreis, und den von mir angenommenen naechsten pol moechte ich gesondert eingehen,
> nachdem ich meine schauungen komplett (wieder) vorgestellt habe.

Moin Detlef!

Ich störe die Ruhe ja nur ungern, aber wie die Position des nächsten Pols zustandekommt, interessiert mich immernoch. ;)

Grüße, DvB


31096 Re: Polwanderung... - detlef 17. September 2010 04:27:51

>> auf den hellbraunen kreis, und den von mir angenommenen naechsten pol moechte ich gesondert eingehen,
>> nachdem ich meine schauungen komplett (wieder) vorgestellt habe.
>Moin Detlef!
>Ich störe die Ruhe ja nur ungern, aber wie die Position des nächsten Pols zustandekommt, interessiert mich immernoch. ;)
>Grüße, DvB


moin,

so, so, ein prinz kommt, das forum wachzukuessen...

schreck! wenn hier wieder jemand schreibt, muss ich ja wieder regelmaessig hier reinschauen.

kurzfassung:

Georgetown (guayana) und Dakar sind zwei orte, die in meinen schauungen vorkommen. sie liegen beide nachher ungefaehr genau so hoch zum meeresspiegel, wie vorher. allerdings nach den geschauten karten und anderen hinweisen (z.b. sonnenaufgaenge im "alten" westen) auf der anderen seite des aequators.
sprich, der aequator rutscht ueber afrika nach (dem jetzigen) norden.
von diesem ausgehend hab ich einfach auf nem globus mal einen dazu passenden aequator eingezeichnet.
nun, die position der beiden neuen pole von einer neuen aequatorlinie aus zu bestimmen, war dann nicht schwer.
diese kalkulationen sind ja schon recht alt. was mir damals bald auffiel, war der eine angelpunkt (wo sich alter und neuer aequator schneiden). westlich von panama, in der naehe der galapagos inseln. oder anders ausgedrueckt, dort, wo laut Johannsson der grosse sturm seinen ausgang nehmen soll.
der andere angelpunkt schien mir immer unbedeutend. irgendwo "da bei indonesien".
inzwischen frag ich mich, ob es zufall ist, dass der nur ein paar hundert kilometer entfernt ist von der stelle, wo der "weihnachtstzunami" seinen ausgang nahm.

also muesste deutschland dann "suedlich" des aequators liegen, und naeher zu diesem, als jetzt.
Bremen waere dann oestlich von Berlin und Hamburg suedlich von Muenchen.
wenn deutschland naeher an den aequator kaeme, waere das eine passende erklaerung fuer die schauungen von IToma und Wizard.

reicht das fuers erste?

gruss,detlef


31098 Re: Polwanderung... - HJH 18. September 2010 18:17:18

Tag Detlef

Hier ein Artikel zu überfälligem Polsprung von Anfang September:

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/09/forscher-finden-weiteren-hinweis-fur.html

Gruß
HJH


31102 Re: Polwanderung... - detlef 22. September 2010 15:07:46

>Tag Detlef
>Hier ein Artikel zu überfälligem Polsprung von Anfang September:
>http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/09/forscher-finden-weiteren-hinweis-fur.html
>Gruß
>HJH


dank dir.

wie BB richtig bemerkt, schreiben die da nur vom schnell umgekehrten magnetfeld.

da sind wir mal wieder beim halb vollen oder halb leeren wasserglas.

BB behauptet zu recht, dass eine magnetische umpolung nach heutigen erkenntnissen kein ausreichender beweis fuer eine geografische verschiebung sei.

ich halte da mal ganz unverfroren dagegen, dass die zunehmenden hinweise auf die wechselwirkungen zwischen der sonne und ihren planeten auch auf die magnetische phaenomene hinweisen.
also postuliere ich mal frisch, fromm, froehlich, frei: diese schnellen umpolungen sind wahrscheinlich die folge von geografischen verschiebungen!

die 6°, die die da fuer die taegliche umpolung erwaehnen, sind ja wirklich nichts, was die erde (oder auch nur die oberflaeche) zerreissen muesste.

da schauungen keine wissenschaftlichen beweise sind, kann ich meine behauptung (noch) nicht beweisen.

na und?
grins,detlef


31100 Magnetfeld (!) polt sich um - BBouvier 21. September 2010 12:49:00

>Tag Detlef
>Hier ein Artikel zu überfälligem Polsprung von Anfang September:
>http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/09/forscher-finden-weiteren-hinweis-fur.html
>Gruß
>HJH

Das ist aber doch etwas völlig anderes!!
=>
"Die letzte nachweisbare Polumkehr fand vor rund 780.000 Jahren statt -
eine erneute Umpolung des Erdmagnetfeldes (<= !) ...
...dass sich das Magnetfeld (!) der Erde alle 250.000 bis 300.000 Jahre umkehrt..."
=>
Da polt sich doch nur das Magnetfeld (!) um.

Gruss,
BB


31097 Re: Polwanderung... - DvB 18. September 2010 15:45:07

Moin Detlef!

>schreck! wenn hier wieder jemand schreibt, muss ich ja wieder regelmaessig hier reinschauen.

Das klassische Schreckensszenario eines Forenbetreibers... :D

>reicht das fuers erste?

Ja. Es stellt sich dabei bloß die Frage nach dem Drehimpuls der Erde, der bei "anderen hinweisen (z.b. sonnenaufgaenge im "alten" westen)" ja massiv geändert werden müßte. Hast Du dafür eine Erklärung?

Gruß, DvB


31101 Re: Polwanderung... - detlef 22. September 2010 14:55:09

>Moin Detlef!
>>schreck! wenn hier wieder jemand schreibt, muss ich ja wieder regelmaessig hier reinschauen.
>Das klassische Schreckensszenario eines Forenbetreibers... :D
>>reicht das fuers erste?
>Ja. Es stellt sich dabei bloß die Frage nach dem Drehimpuls der Erde, der bei "anderen hinweisen (z.b. sonnenaufgaenge im "alten" westen)" ja massiv geändert werden müßte. Hast Du dafür eine Erklärung?
>Gruß, DvB


tjoe - schon wieder wird mein schoenheitsschlaf gestoert...
die antwort von BB zu diesem thema kannst du getrost ignorieren.
so brilliant er in anderen themen ist, was moegliche erdmechanik angeht, hat er ein flaches stueck edelholz zwischen seinen primaeren sinnen und der umwelt.

da niemand zu diesem thema wirklich bescheid weiss, kann man froehlich jede menge mehr oder weniger sinnige behauptungen aufstellen.

wir wissen nur drei sachen sicher:
1) die magnetische ausrichtung von gestein laesst fruehere (magnetische) pole in allen moeglichen ausrichtungen vermuten.
2) es gibt weltweit gletscherspuren, die in die "falschen richtungen" zeigen.
3) weltweit gibt es gegenden, die deutlich aufgestiegen oder abgesunken sind. (z.b. so tief im wasser, dass es mit eisschmelze nicht erklaerbar ist, oder die von Darwin persoenlich festgestellten "gebirgsstraende" in den anden - und natuerlich der titikaka see, mit allen seinen aspekten)

kurz: es gibt viele be- bzw hinweise, die darauf schliessen lassen, dass der magnetische, und auch der geografische nordpol in der vergangenheit an den verschiedensten punkten der erdoberflaeche gewesen sein muss.
und zwar nicht vor jahr-millionen, sondern vor "kurzem". sprich: innerhalb der zeitspanne, seit es auf der erde zivilisations bildende/bauende wesen (menschen??) gibt.

natuerlich hat BB in einem recht bei seinem totschlag-argument: wenn die erde einfach anhalten und in die gegenrichtung drehen wuerde, duerfte sie's wohl zerreissen.

du hast sicher schon mal den ausdruck "mantle slip" gehoert? - das ist im prinzip das selbe wie Wegeners schollendrift (nur etwas schneller).

ausgehend von der allgemein angenommenen idee, die erde bestuende aus einem soliden kern, drum herum einer schicht fluessigen magmas, bedeckt von einer recht duennen erdkruste, behauptet Wegener, dass die kontinentalschollen sich laaangsam gegeneinander verschieben.
einiges unterstuetzt diese theorie. die bewegungen z.b. in kalifornien, der atlantische ruecken, etc.

laaangsam ist natuerlich kein exakter begriff. auch ist einer der schwachpunkte dieser theorie darin zu finden, dass die behauptete geschwindigkeit der verschiebungen von wenigen zentimetern pro jahr nur errechnet, aber nicht nachgewiesen ist. es ist eine "durchschnittliche verschiebung pro jahr". ob sich da nun zentimeter jedes jahr verschieben, oder kilometer alle hunderttausend jahre, wissen wir nicht mit sicherheit.

soweit, so gut.

was ich suchte, war eine theoretische moeglichkeit, wie sich "die erde", bzw. ihre oberflaeche so verhalten koennte, dass a) die pole vertauscht wuerden, b) die sonne "im westen aufgeht" - und zwar, ohne dass es die erde zerreisst.

ich glaube, so eine theoretische moeglichkeit gefunden zu haben.

wie gesagt, ein simples "Maschine stop - volle kraft rueckwaerts" kommt nicht in frage. schliesslich hat die erdoberflaeche (am aequator) eine rotationsgeschwindigkeit von rund 1.800 km/h!

aber, um es kurz zu machen, eine geringfuegige abweichung "vom Kurs" der umdrehung erfuellt alle "anvordernisse".
mal ausgehend von gleichbleibender bahn der erde um die sonne und gleichbleibender rotationsachse der erde, wuerde ein impuls, der auf die erdoberflaeche "seitwaerts" einwirkt, dazu fuehren, dass bei ungestoerter rotation der hauptmasse des planeten, die oberflaeche sich verschieben koennte.
gehen wir mal von(als Beispiel) zehn grad verschiebung pro tag aus:
in ca 9 tagen wuerde bei 10° verschiebung taeglich der aequator durch die pole gehen (!!!) (das ist natuerlich falsch! richtig ist: die oberflaechenpunkte, an denen die pole waren, wuerden auf dem aequator zu liegen kommen! - ein signifikannter unterschied)
ein grad ist am aequator ungefaehr 122 km lang. zehn grad abweichung pro tag waere also eine abweichung von 50km pro stunde. selbst das vierfache koennten unsere zivilisatorischen errungenschaften ohne groessere schaeden ueberstehen. (das waere dann schon eine abweichung von 40° pro tag!)

so, bringen wir mal diese theoretische moeglichkeit mit anderem in bezug:
1) meine schauungen (natuerlich als erstes!) eine abweichung rund 150° zwischen "vorher" und "nachher". (die scheinbar weniger als sieben tage "braucht") - also eine verschiebung der erdkruste von mindestens oder ueber 20° pro tag.
2) tsunami- bzw. ueberflutungsschauungen anderer seher.
3) schauungen, die besagen, deutschland sei "nachher" waermer.
4) last, not least: schauungen ueber die famosen "drei finsteren tage". (wenn das wirklich genau drei tage sind, wuerde das eine verschiebung von satten 50° pro tag bedeuten!)

tjae, passt, wackelt und hat luft!
bleibt fuer mich nur noch eine frage uebrig: woher kommt der noetige impuls?
auch dazu gibts genug schauungen.
ein (oder mehrere) impakt(e).
generell sehe ich zwei moeglichkeiten fuer impakte (die gross genug sind):

entweder schlaegt das ding mehr oder weniger senkrecht zur erdoberflaeche ein - dann durchschlaegt es die kruste, oder drueckt selbige ins magma. die folge waeren magmaeruptionen rund um den globus.

oder der impaktor trifft in flachem winkel auf die erdoberflaeche - dann schiebt er die erdkruste vor sich her ueber die magmasuppe.
die folge koennte die von mir angenommene verschiebung der erdoberflaeche gegenueber der rotationsachse sein. (garniert mit allerhand knitterfalten an den grenzen zwischen den kontinentalplatten)

so, leute, ich persoenlich habe die wahl, entweder diese theoretische erklaerungsmoeglichkeit zu akzeptieren (in ermangelung einer simpleren, die passt) - oder meine schauungen als falsch abzutun.
ratet mal, wofuer ich mich entschieden habe...

und was ihr fuer "richtig" haltet, macht fuer mich keinen unterschied.

schaut mal oben im forenkopf. wenn mir mehr menschen glauben wuerden...

und sie dreht sich doch!


gruss,detlef


31103 Re: Polwanderung... - DvB 23. September 2010 20:21:53

Moin Detlef!

>aber, um es kurz zu machen, eine geringfuegige abweichung "vom Kurs" der umdrehung erfuellt alle "anvordernisse".
>mal ausgehend von gleichbleibender bahn der erde um die sonne und gleichbleibender rotationsachse der erde, wuerde ein impuls, der auf die erdoberflaeche "seitwaerts" einwirkt, dazu fuehren, dass bei ungestoerter rotation der hauptmasse des planeten, die oberflaeche sich verschieben koennte.
>gehen wir mal von(als Beispiel) zehn grad verschiebung pro tag aus:
>in ca 9 tagen wuerde bei 10° verschiebung taeglich der aequator durch die pole gehen (!!!) (das ist natuerlich falsch! richtig ist: die oberflaechenpunkte, an denen die pole waren, wuerden auf dem aequator zu liegen kommen! - ein signifikannter unterschied)
>ein grad ist am aequator ungefaehr 122 km lang. zehn grad abweichung pro tag waere also eine abweichung von 50km pro stunde. selbst das vierfache koennten unsere zivilisatorischen errungenschaften ohne groessere schaeden ueberstehen. (das waere dann schon eine abweichung von 40° pro tag!)
>so, bringen wir mal diese theoretische moeglichkeit mit anderem in bezug:
>1) meine schauungen (natuerlich als erstes!) eine abweichung rund 150° zwischen "vorher" und "nachher". (die scheinbar weniger als sieben tage "braucht") - also eine verschiebung der erdkruste von mindestens oder ueber 20° pro tag.

Das mit den 150° versteh ich nicht so ganz - die Verschiebung zwischen dem jetzigen und Deinem geplanten Nordpol wären ja nur ~50°.


>2) tsunami- bzw. ueberflutungsschauungen anderer seher.
>3) schauungen, die besagen, deutschland sei "nachher" waermer.
>4) last, not least: schauungen ueber die famosen "drei finsteren tage". (wenn das wirklich genau drei tage sind, wuerde das eine verschiebung von satten 50° pro tag bedeuten!)
>tjae, passt, wackelt und hat luft!
>bleibt fuer mich nur noch eine frage uebrig: woher kommt der noetige impuls?

Wenn ich mal nur von der Erdkruste ausgehe, und die mit durchschnittlich 15 km Dicke annehme (ozeanisch: ~10 km, kontinental: ~40 km) hat die bei 510 Mill. km² Eroberfläche ein Volumen von 7,65 Mrd. km³ und bei einer Dichte von 3 g/cm³ eine Masse von 23 Trillionen Tonnen. Die nötige Antriebsenergie für die Bewegungsänderung (selbst wenn ich die Reibung am Erdmantel außer Acht lasse) für sagen wir mal 50 km/h wäre, ähm, sehr viel. :-) Ich meine, wirklich ganz unglaublich viel, was da quasi punktförmig in Form eines Impaktes beaufschlagt werden müßte. Und selbst wenns ne ganze Herde Impakte wären...

>auch dazu gibts genug schauungen.
>ein (oder mehrere) impakt(e).

Das kann den Antrieb net liefern. Der oder die machen alles kaputt. Also das kann nicht funktionieren, wenn das auch nur eine Maus irgendwo überleben soll.

>generell sehe ich zwei moeglichkeiten fuer impakte (die gross genug sind):
>entweder schlaegt das ding mehr oder weniger senkrecht zur erdoberflaeche ein - dann durchschlaegt es die kruste, oder drueckt selbige ins magma. die folge waeren magmaeruptionen rund um den globus.

Ja, das müßte wohl eher Protuberanz heißen. -.-

>oder der impaktor trifft in flachem winkel auf die erdoberflaeche - dann schiebt er die erdkruste vor sich her ueber die magmasuppe.

Er "schiebt" eben nicht, sondern muß seine Energie auf einen Schlag loswerden!

>die folge koennte die von mir angenommene verschiebung der erdoberflaeche gegenueber der rotationsachse sein. (garniert mit allerhand knitterfalten an den grenzen zwischen den kontinentalplatten)
>so, leute, ich persoenlich habe die wahl, entweder diese theoretische erklaerungsmoeglichkeit zu akzeptieren (in ermangelung einer simpleren, die passt) - oder meine schauungen als falsch abzutun.
>ratet mal, wofuer ich mich entschieden habe...
>und was ihr fuer "richtig" haltet, macht fuer mich keinen unterschied.

Denk Dir mal noch ne kompliziertere Erklärung aus. :-)

Grüßle, DvB


31105 Re: Polwanderung... - detlef 23. September 2010 23:13:30

moin,

>Das mit den 150° versteh ich nicht so ganz - die Verschiebung zwischen dem jetzigen und Deinem geplanten Nordpol wären ja nur ~50°.


die aleuten sind rund 30° vom jetzigen NORDpol weg.
der pol, der dort spaeter sein muesste, ist aber der SUEDpol.

vom jetzigen suedpol bis zu den aleuten sind rund 150°. (den neuen nordpol anzugeben ist witzlos, da der irgendwo im suedatlantik sein wird.

>>bleibt fuer mich nur noch eine frage uebrig: woher kommt der noetige impuls?
>Wenn ich mal nur von der Erdkruste ausgehe, und die mit durchschnittlich 15 km Dicke annehme (ozeanisch: ~10 km, kontinental: ~40 km) hat die bei 510 Mill. km² Eroberfläche ein Volumen von 7,65 Mrd. km³ und bei einer Dichte von 3 g/cm³ eine Masse von 23 Trillionen Tonnen. Die nötige Antriebsenergie für die Bewegungsänderung (selbst wenn ich die Reibung am Erdmantel außer Acht lasse) für sagen wir mal 50 km/h wäre, ähm, sehr viel. :-) Ich meine, wirklich ganz unglaublich viel, was da quasi punktförmig in Form eines Impaktes beaufschlagt werden müßte. Und selbst wenns ne ganze Herde Impakte wären...
>>auch dazu gibts genug schauungen.
>>ein (oder mehrere) impakt(e).
>Das kann den Antrieb net liefern. Der oder die machen alles kaputt. Also das kann nicht funktionieren, wenn das auch nur eine Maus irgendwo überleben soll.

hmmmm....


>>oder der impaktor trifft in flachem winkel auf die erdoberflaeche - dann schiebt er die erdkruste vor sich her ueber die magmasuppe.
>Er "schiebt" eben nicht, sondern muß seine Energie auf einen Schlag loswerden!
>>die folge koennte die von mir angenommene verschiebung der erdoberflaeche gegenueber der rotationsachse sein. (garniert mit allerhand knitterfalten an den grenzen zwischen den kontinentalplatten)
>>so, leute, ich persoenlich habe die wahl, entweder diese theoretische erklaerungsmoeglichkeit zu akzeptieren (in ermangelung einer simpleren, die passt) - oder meine schauungen als falsch abzutun.
>>ratet mal, wofuer ich mich entschieden habe...
>>und was ihr fuer "richtig" haltet, macht fuer mich keinen unterschied.
>Denk Dir mal noch ne kompliziertere Erklärung aus. :-)

tja, das klingt wirklich so, als ob ein impakt nicht die passende erklaerung darstellt.

dann bliebe noch die andere ueberlegung: eine unwucht im kreisel (erde) selber...

das problem liegt darin, dass ich kein wissenschaftler bin, sondern lediglich erklaerungen suche, fuer die entstehung von in meinen schauungen gesehenen zukuenftigen zustaenden.


gruss,detlef


31127 Re: Polwanderung... - DvB 25. September 2010 22:09:53

>>Das mit den 150° versteh ich nicht so ganz - die Verschiebung zwischen dem jetzigen und Deinem geplanten Nordpol wären ja nur ~50°.
>
>die aleuten sind rund 30° vom jetzigen NORDpol weg.
>der pol, der dort spaeter sein muesste, ist aber der SUEDpol.
>vom jetzigen suedpol bis zu den aleuten sind rund 150°. (den neuen nordpol anzugeben ist witzlos, da der irgendwo im suedatlantik sein wird.

Ach so. Normalerweise würde ich davon ausgehen, daß es keine Rolle spielt, was für ein Pol das ist. (Von Magnetpolen reden wir ja eh net - wäre halt nur sternbildmäßig relevant.) Aber offenbar willst Du damit auch sagen, daß sich die Erde dann auch in die Gegenrichtung dreht. Denn man kann dann ja auch nicht mehr nur von der Erdkruste ausgehen: die bisher vernachlässigte Reibung zur inneren Erde, die ja dann gegenläufig wäre, würde mit der Zeit auf jeden Fall zuschlagen. Wobei die Differenzgeschwindigkeit in Äquatornähe anfangs satte 3600 km/h hätte - au Backe! Das reibt! :D Ich denke, das können wir dann schonmal ganz vergessen. - Die Erde müßte sich also insgesamt verdrehen.

Deine Blechdosen-Variante ist noch katastrophenträchtiger, als wenn die Erddrehung einfach aufhören und dann in Gegenrichtung liefe. Es kämen dabei ja zu der tagelangen Radialbeschleunigung auch noch eine ganze Masse geometrischer Verzerrungen dazu. Das ist ja etwa so, wie wenn Du mit 200 km/h über die Piste bretterst, Lenkrad einschlägst und dabei bremst. - Net machen! :D Das Bremsen allein ist da nämlich noch das Harmloseste, solange das bei gerader Fahrt geschieht. (Auf die Erde bezogen, stehen wir dann halt alle "bloß" schief in der Gegend rum und das Meer schwappt um die Welt.) Im abgelenkten Falle überschlüge sich die Erde, geriete ins Traumeln. Das macht sie jetzt zwar auch, aber langsam - das sind ja unsere Jahreszeiten. Außerdem taumelt sie da nur im Bezugssystem gegenüber der Sonne - gegenüber dem Mond nicht. Der Mond stabilisiert unsere Achse. Ich weiß nicht, wie lange das dauern würde, bis er sie nach so einer Aktion wieder stabilisiert hätte - würde aber wohl schon ein Weilchen dauern! (Je nach Unwucht der Erde eher Jahre bis bei geringer Unwucht Jahrhunderte als Tage, schätz ich mal.) Dann hätten wir ein Weilchen höchst interessante Jahreszeiten, die würden dann womöglich wohl in Tageszeiten umbenannt. Die Sonne könnte dann wohl jeden Morgen erstmal irgendwo völlig anders aufgehen, bis der Mond die Erdachse neu einpendelt. Bei diesem Geschlingere würde auch das Meer nicht stillhalten und wir müßten auch länger schief in der Gegend rumstehen.

Gruß, DvB


31130 Re: Polwanderung... - detlef 26. September 2010 02:03:31

moin,


>>vom jetzigen suedpol bis zu den aleuten sind rund 150°. (den neuen nordpol anzugeben ist witzlos, da der irgendwo im suedatlantik sein wird.
>Ach so. Normalerweise würde ich davon ausgehen, daß es keine Rolle spielt, was für ein Pol das ist. (Von Magnetpolen reden wir ja eh net - wäre halt nur sternbildmäßig relevant.)

jein.
eine vertauschung der magnetpole duerfte hauptsaechlich wale und zugvoegel tangieren.
(eine verlagerung der magnetpole koennte schon ernstere probleme bringen. wenn naemlich ein pol zur sonne zeigt, und somit eines der "loecher" im schutzguertel der erde dem sonnenwind geoeffnet waere.)
geographisch spielt es nachher keine rolle, welcher pol wo ist. - solange die erdachse einigermassen unveraendert in ihrem winkel zur sonne bleibt.


>Aber offenbar willst Du damit auch sagen, daß sich die Erde dann auch in die Gegenrichtung dreht. Denn man kann dann ja auch nicht mehr nur von der Erdkruste ausgehen: die bisher vernachlässigte Reibung zur inneren Erde, die ja dann gegenläufig wäre, würde mit der Zeit auf jeden Fall zuschlagen. Wobei die Differenzgeschwindigkeit in Äquatornähe anfangs satte 3600 km/h hätte - au Backe! Das reibt! :D Ich denke, das können wir dann schonmal ganz vergessen. - Die Erde müßte sich also insgesamt verdrehen.
>Deine Blechdosen-Variante ist noch katastrophenträchtiger, als wenn die Erddrehung einfach aufhören und dann in Gegenrichtung liefe. Es kämen dabei ja zu der tagelangen Radialbeschleunigung auch noch eine ganze Masse geometrischer Verzerrungen dazu. Das ist ja etwa so, wie wenn Du mit 200 km/h über die Piste bretterst, Lenkrad einschlägst und dabei bremst.


nee, nee. eine vollbremsung muesste 1800 km/h ausbremsen (und wieder eine geschwindigkeit in der anderen richtung aufbauen.
bei einer abweichung in der richtung sinds deutlich weniger kraefte.
gehen wir mal von den famosen 3TF aus.
das waeren also 72 stunden. wenn wir 150 grad abweichung in 72 stunden haben wuerden, waeren dies gut zwei grad seitliche verschiebung pro stunde.also rund 250 km seitliche beschleunigung pro stunde. das ist weniger als ein starker hurrikan bringt. (einen mit 190 km/h hatten wir mal im dorf. erstaunlich wenig schaden damals)
ausserdem gelten die 250 km/h fuer auf dem aequator. 45° weiter zum pol sind das schon nur noch 125 km/h.

> - Net machen! :D Das Bremsen allein ist da nämlich noch das Harmloseste, solange das bei gerader Fahrt geschieht.

das glaub ich dir einfach nicht. ein kreisel, der aus dem gleichgewicht kommt, pendelt sich wieder ins alte, oder in ein neues gleichgewicht ein.
ein kreisel, der gestoppt wird, schiesst in einem riesigen pissbogen aus der bahn.


>(Auf die Erde bezogen, stehen wir dann halt alle "bloß" schief in der Gegend rum und das Meer schwappt um die Welt.)


ist dir klar, dass das wasser versuchen wuerde, mit 1.800 km/h weiterzusausen? nicht, dass es die volle geschwindigkeit kriegen kann, aber selbst die haelfte ist schneller, als "gewuenscht".


>Im abgelenkten Falle überschlüge sich die Erde, geriete ins Traumeln. Das macht sie jetzt zwar auch, aber langsam - das sind ja unsere Jahreszeiten. Außerdem taumelt sie da nur im Bezugssystem gegenüber der Sonne - gegenüber dem Mond nicht. Der Mond stabilisiert unsere Achse. Ich weiß nicht, wie lange das dauern würde, bis er sie nach so einer Aktion wieder stabilisiert hätte - würde aber wohl schon ein Weilchen dauern! (Je nach Unwucht der Erde eher Jahre bis bei geringer Unwucht Jahrhunderte als Tage, schätz ich mal.)

falsch. die erde taumelt nicht (nennenswert). im gegenteil, sie haelt ihre rotationsachsenneigung von 23 grad sehr konstant. sogar in relation zur sonne. sonst haetten wir ja keine jahreszeiten.

wenn die rotationsachse aus dem "gleichgewicht" kommt, haben wir alle keine sorgen mehr.
stell dir bloss mal vor, einer der geometrischen pole wuerde zur sonne zeigen... - =45% der oberflaeche am kochen, 45% eingefroren und so ein schmaler guertel von 10% am aequator wo noch leben existieren koennte....


>Dann hätten wir ein Weilchen höchst interessante Jahreszeiten, die würden dann womöglich wohl in Tageszeiten umbenannt. Die Sonne könnte dann wohl jeden Morgen erstmal irgendwo völlig anders aufgehen, bis der Mond die Erdachse neu einpendelt. Bei diesem Geschlingere würde auch das Meer nicht stillhalten und wir müßten auch länger schief in der Gegend rumstehen.

warum wohl bin ich nicht der einzige seher, der sagt, dass eventuell sogar nur 5% der weltbevoelkerung uebrigbleiben?

klick im forenkopf mal auf "home". da hab ich mal schnell ne bildserie fertiggemacht, wie ich mir die kipperei vorstelle. (inklusive "sonne von westen" - nach dem alten geographischen bezugssystem)

gruss,detlef


31138 Re: Polwanderung... - DvB 26. September 2010 23:06:37

Moin detlef!

>>>vom jetzigen suedpol bis zu den aleuten sind rund 150°. (den neuen nordpol anzugeben ist witzlos, da der irgendwo im suedatlantik sein wird.
>>Ach so. Normalerweise würde ich davon ausgehen, daß es keine Rolle spielt, was für ein Pol das ist. (Von Magnetpolen reden wir ja eh net - wäre halt nur sternbildmäßig relevant.)
>jein.
>eine vertauschung der magnetpole duerfte hauptsaechlich wale und zugvoegel tangieren.
>(eine verlagerung der magnetpole koennte schon ernstere probleme bringen. wenn naemlich ein pol zur sonne zeigt, und somit eines der "loecher" im schutzguertel der erde dem sonnenwind geoeffnet waere.)
>geographisch spielt es nachher keine rolle, welcher pol wo ist. - solange die erdachse einigermassen unveraendert in ihrem winkel zur sonne bleibt.

Es ist sonnenwindmäßig egal, ob ein magnetischer Pol zur Sonne zeigt. Die geladenen Teilchen sausen sowieso auf die magnetischen Pole. Die bewegen sich doch an den Feldlinien entlang. Bei hoher Sonnenaktivität gibts dann Polargelichter.

Ich geh mal davon aus, daß die magnetischen Pole sich einfach umpolen können. Anscheinend ist das in der Erdgeschichte ja eh der Standard.

Ich gehe davon aus, daß, soweit wir hier von einem Nordpol reden, dieser sich allein dadurch auszeichnet, daß er sich bei der Draufsicht gegen den Uhrzeigersinn dreht und wir die magnetische Polung vollkommen ignorieren, um uns nicht sinnlos zu verfransen.

Das bedeutet, eine Umpolung findet auf diese Weise zum Beispiel dadurch statt, daß die Eigendrehung der Erde anhält und in Gegenrichtung neu ansetzt.

Soweit ich Deine Gemüsedosendebatte mit BB verstehe, ist das auch genau Deine Intention - wobei Du aber davon nichts weißt, weil Du nur die Beibehaltung der Eigendrehung betrachtest und diese mit einer 150°-Verlagerung überlagerst. Aber diese 150°-Drehung ist im Grunde nicht machbar. Du weißt doch, daß ein Drall stabilisierend wirkt. Genauso, wie ein Kreisel der Erdanziehungkraft trotzt, wenn er sich dreht. Dem kannst Du sogar nen Tritt verpassen, daß er 20 m weit fliegt, ihn umschmeißen usw. - solange der sich dreht, richtet er sich brav immer wieder auf. Bei dem sind auch die 30° Neigung völlig unmöglich. Natürlich hängt das auch mit seiner Bauform zusammen und seine Rotationssymmetrie ist eben genauer festgelegt als bei einer Quasikugel - und es gibt ein Zusammenspiel zwischen dieser und der Erdanziehungskraft. Bei der Erde selber fallen diese beiden Aspekte weniger ins Gewicht. Trotzdem wirkt der Drall stabilisierend und, um ihn auf eine neue Achse zu ändern, ist weit mehr Energie notwendig, als dies für eine Ausrichtungsänderung einer nichtdrehenden Kugel nötig wäre.

Wir gehen halt davon aus, daß die Erde meinetwegen aufgrund neuer innerer Masseverteilung eine neue Rotationssymmetrie erhält, dann ist es kein Problem, daß sie eine um 30° versetzte Rotationsachse erhält (mittelfristig würde sich diese dann durch das Zusammenspiel mit dem Mond von ganz alleine einstellen). Aber eine AufdenKopfstellung scheint mir dabei vollkommen ausgeschlossen. Man bräuchte dazu ja eine ungeheure Gewalt, die diese stabilisierende Wirkung überwindet. Die müßte nun wiederum plötzlich auftreten (nicht über 3 oder 7 Tage verteilt), dann träten noch ganz andere Bescheunigungen auf der Erdoberfläche auf...

Oder wir gehen davon aus, daß die neue Rotationssymmetrie nicht schlagartig hergestellt wird, sondern insoweit als Prozeß auftritt, als so eine schrittweise Poländerung auch über den Äquator hinweg möglich würde. Das klingt bloß sehr danach, daß eine Masse an zielgerichteten Ereignissen stattfinden müßten, um das so hinzubekommen. Im Sinne einer planlos handelnden Natur wäre das schwer vorstellbar. Und was ein höheres Wesen mit solch einer Maßnahme bezwecken sollte, leuchtet auch nicht so recht ein.

Was ich sagen will, ist: "kosmische Machbarkeiten" sind unterschiedlich wahrscheinlich. Ein Kippen der Achse um 30° ist wahrscheinlicher als ein Kippen der Achse um 150°. Du kannst auch nicht einwenden, 'Ja, aber zusätzliche Drehrichtungsänderung ist unwahrscheinlicher.', weil die zusätzliche Drehrichtungsänderung in beiden Szenarien notwendig wären. In Deinem Szenario versuchst Du bloß, diese Tatsache vor Dir zu vertuschen. Der Energieaufwand (sowie der Aufwand an dazu notwendigen kräfteverursachenden Ereignissen) wäre aber größer, als die Erde anzuhalten und in Gegenrichtung zu drehen. Die sich ergebenden Beschleunigungsvektoren auf den verschiedenen Bereichen der Erdoberfläche wären halt nur erheblich komplizierter und schwieriger zu berechnen. Letztendlich träten die eben überlagert auf, und an manchen Positionen stärker, an anderen schwächer. Im Ergebnis wesentlich Statik-gefährdender.

Ich gabe versucht, Dir vorzurechnen, welche drastischen Beschleunigungen zur Disposition stehen. Die normale Erdanziehungskraft auf der Oberfläche beträgt 9,81 m/s² nach unten. (Daran ist die Erdkruste "gewöhnt".) Wenn nun zusätzliche Bescheunigungen in ähnlicher Größenordnung horizontal auftreten, gefährdet das schon ziemlich die Statik der Erdkruste. Da wäre es vllt. noch nicht das Problem, wenn ein paar Berge "abbrechen"... :D In diesem Sinne wäre ein Kippen der Erdachse um nur 30° + Drehrichtungsänderung der Erde noch *vergleichsweise* harmlos. Wenn aber ein Kippen der Erdachse um 150° der Erde stattfinden soll, gibts nen Haufen chaotischer Scherkräfte.

Du betrachtest die Erde wohl als kompakten Körper. Das ist sie aber nicht. Sie ist eher ein flüssiger Tropfen mit ner dünnen, etwas festeren, daraufrumschwimmenden Schicht von Erdkruste.


>nee, nee. eine vollbremsung muesste 1800 km/h ausbremsen (und wieder eine geschwindigkeit in der anderen richtung aufbauen.
>bei einer abweichung in der richtung sinds deutlich weniger kraefte.

Nein, das läuft kräftetechnisch ganz aufs Gleiche hinaus. Die Kräfte kämen eben nur in abweichende Richtungen zum Tragen.


>gehen wir mal von den famosen 3TF aus.
>das waeren also 72 stunden. wenn wir 150 grad abweichung in 72 stunden haben wuerden, waeren dies gut zwei grad seitliche verschiebung pro stunde.also rund 250 km seitliche beschleunigung pro stunde. das ist weniger als ein starker hurrikan bringt. (einen mit 190 km/h hatten wir mal im dorf. erstaunlich wenig schaden damals)
>ausserdem gelten die 250 km/h fuer auf dem aequator. 45° weiter zum pol sind das schon nur noch 125 km/h.

Geschwindigkeitstechnisch sehe ich da auch kein Problem. Die Äquatorianer sausen ja auch mit 1800 km/h im Kreis, ohne daß sies überhaupt mitkriegen.

Es treten bei so einer ErdaufdenKopfstellung die entsprechenden Kräfte trotzdem auf. Du kannst die Natur net austricksen. :-)

Außerdem willst Du doch eine von Deutschland aus gesehen über Frankreich aufgehende Sonne. Ohne Drehimpulsumkehrung geht das nunmal nicht. Bei dem komplizierten Szenario hast Du die entsprechenden Kräfte sogar doppelt.


>> - Net machen! :D Das Bremsen allein ist da nämlich noch das Harmloseste, solange das bei gerader Fahrt geschieht.
>das glaub ich dir einfach nicht. ein kreisel, der aus dem gleichgewicht kommt, pendelt sich wieder ins alte, oder in ein neues gleichgewicht ein.
>ein kreisel, der gestoppt wird, schiesst in einem riesigen pissbogen aus der bahn.

Aber nur, weil er "weiß", wohin. ;) Ich meine: der Punkt, an dem Du ihn berührst, der ist ja dann der "Abstoßungspunkt" oder so. Wenn Du ihn ringsherum gleichmäßig berührst, um ihn zu bremsen, in welche Richtung sollte er denn da "wollen"?


>>(Auf die Erde bezogen, stehen wir dann halt alle "bloß" schief in der Gegend rum und das Meer schwappt um die Welt.)
>
>ist dir klar, dass das wasser versuchen wuerde, mit 1.800 km/h weiterzusausen? nicht, dass es die volle geschwindigkeit kriegen kann, aber selbst die haelfte ist schneller, als "gewuenscht".

Klar doch.


>>Im abgelenkten Falle überschlüge sich die Erde, geriete ins Traumeln. Das macht sie jetzt zwar auch, aber langsam - das sind ja unsere Jahreszeiten. Außerdem taumelt sie da nur im Bezugssystem gegenüber der Sonne - gegenüber dem Mond nicht. Der Mond stabilisiert unsere Achse. Ich weiß nicht, wie lange das dauern würde, bis er sie nach so einer Aktion wieder stabilisiert hätte - würde aber wohl schon ein Weilchen dauern! (Je nach Unwucht der Erde eher Jahre bis bei geringer Unwucht Jahrhunderte als Tage, schätz ich mal.)
>falsch. die erde taumelt nicht (nennenswert). im gegenteil, sie haelt ihre rotationsachsenneigung von 23 grad sehr konstant. sogar in relation zur sonne. sonst haetten wir ja keine jahreszeiten.

Nö. Im Winter (Nordhalbkugel) ist der Südpol näher an der Sonne, im Sommer der Nordpol. Gegenüber der Sonne schwankt die Achse damit jählich um 46° hin und her.

Die Sonne ist bloß kräftetechnisch für uns weniger interessant als der Mond. Der Mond verursacht einen ca. doppelt so hohen Wellenberg wie die Sonne. Der Mond ist darum für uns maßgeblich, was die Ausrichtung unserer Rotationsachse anhand unserer Rotationssymmetrie anlangt.


>wenn die rotationsachse aus dem "gleichgewicht" kommt, haben wir alle keine sorgen mehr.
>stell dir bloss mal vor, einer der geometrischen pole wuerde zur sonne zeigen... - =45% der oberflaeche am kochen, 45% eingefroren und so ein schmaler guertel von 10% am aequator wo noch leben existieren koennte....

Nuja, wenn die Pole immerzu am Wandern wären, wäre das ja nicht das Problem. Heute tiefster Winter, morgen Hochsommer - die Atmosphäre würde das wohl gut ausgleichen. :D (Das Wettergeschehen hinkt den astronomischen Jahreszeiten doch locker 6 Wochen hinterher. Tiefster Winter müßte ja sonst der kürzeste Tag im Jahr sein - der ist aber gerade mal Winterbeginn.)

Unter "Gleichgewicht" würde ich hier verstehen, daß die Rotationsachse stabil ist.

Der Punkt ist bloß, daß wandernde Pole überlängere Zeit überhauptnicht möglich sind. Die Rotationsachse wird sich immer an irgendwas ausrichten (im Moment eben an unseren Mond - wenn wir den verlören, eben an der Sonne, dann gäb es keine Jahreszeiten mehr). Aber durch irgendwelche Ereignisse, die solche Änderungen, wie Du sie Dir vorstellst, herbeiführen sollen, müßte die Erde erstmal ins Taumeln geraten. Es sei denn, das Anschubsen und Stoppen wäre sehr gut aufeinander abgestimmt. Aber wer sollte sich denn dafür zuständig fühlen? :-)


>>Dann hätten wir ein Weilchen höchst interessante Jahreszeiten, die würden dann womöglich wohl in Tageszeiten umbenannt. Die Sonne könnte dann wohl jeden Morgen erstmal irgendwo völlig anders aufgehen, bis der Mond die Erdachse neu einpendelt. Bei diesem Geschlingere würde auch das Meer nicht stillhalten und wir müßten auch länger schief in der Gegend rumstehen.
>warum wohl bin ich nicht der einzige seher, der sagt, dass eventuell sogar nur 5% der weltbevoelkerung uebrigbleiben?

Das wären ja immernoch über 300 Millionen. Bei einem Wellenberg, der nicht bloß etliche Male den Äuqator entlang um die Erde rauscht, sondern, weil die Erde quasi unter ihm wegkippen soll, schlichtweg überall vorbeischaut (wie ein Satelit, der eine Umlaufbahn über die Pole hat), erscheint das allein ersauftechnisch schon völlig ausgeschlossen, nicht wahr?

>klick im forenkopf mal auf "home". da hab ich mal schnell ne bildserie fertiggemacht, wie ich mir die kipperei vorstelle. (inklusive "sonne von westen" - nach dem alten geographischen bezugssystem)

Die Bilder sind widersprüchlich. Du hast zwei konkurrierende Drehrichtungen. :D
Der grüne Äquatorpfeil soll wohl nur den ursprünglichen Drehsinn anzeigen?


Gruß, DvB


31139 Re: Polwanderung... - detlef 27. September 2010 15:39:59

moin,


erstmal GGGRRRRRR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

warum zum hundekuchen kauft ihr burschen euch nicht endlich mal nen globus und dreht den rum!

ihr seid doch in anderen dingen nicht so vernagelt!

jedesmal, wenn einer von euch spinnern mir erklaeren will, dass ich unrecht habe, hole ich mir wieder nen globus vor und mach die ganze dreherei von neuem.
rein mechanisch, die kugel mit beiden haenden in einer dreidimensionalen bewegung drehend kommt immer wieder das heraus, was ich scheinbar nicht gut genug fuer euch erklaeren kann.

>>geographisch spielt es nachher keine rolle, welcher pol wo ist. - solange die erdachse einigermassen unveraendert in ihrem winkel zur sonne bleibt.
>Es ist sonnenwindmäßig egal, ob ein magnetischer Pol zur Sonne zeigt. Die geladenen Teilchen sausen sowieso auf die magnetischen Pole. Die bewegen sich doch an den Feldlinien entlang. Bei hoher Sonnenaktivität gibts dann Polargelichter.

kann sein, aber ich bin nicht ueberzeugt.
alle zeichnungen/modelle, die ich gesehen habe, zeigen eine magnetische schutzhuelle, die am aequator wesentlich staerker als an den polen zu sein scheint.


>Ich geh mal davon aus, daß die magnetischen Pole sich einfach umpolen können. Anscheinend ist das in der Erdgeschichte ja eh der Standard.
>Ich gehe davon aus, daß, soweit wir hier von einem Nordpol reden, dieser sich allein dadurch auszeichnet, daß er sich bei der Draufsicht gegen den Uhrzeigersinn dreht und wir die magnetische Polung vollkommen ignorieren, um uns nicht sinnlos zu verfransen.

ok, einverstanden. allerdings mit dem zusatz, dass ausser der drehrichtung der nordpol sich auch noch dadurch auszeichnet, in welcher stellung er sich zu den sternen verhaelt.


>Das bedeutet, eine Umpolung findet auf diese Weise zum Beispiel dadurch statt, daß die Eigendrehung der Erde anhält und in Gegenrichtung neu ansetzt.

QUATSCH!
1) wegen der bremswirkung.
2) wegen der notwendigen energie fuer den neustart.


>Soweit ich Deine Gemüsedosendebatte mit BB verstehe, ist das auch genau Deine Intention - wobei Du aber davon nichts weißt, weil Du nur die Beibehaltung der Eigendrehung betrachtest und diese mit einer 150°-Verlagerung überlagerst.

nein, das ist nicht meine intention. nicht mal unbewusst oder unwissenderweise.
es dreht sich hier auch nicht um (irgend-)"eine" 150° verlagerung, sondern darum, dass ich aus meinen schauungen informationen habe, die nur einen einzigen schluss zulassen: nach dem ereignis, welches sich fuer mich als ueberflutung von (mindestens) suedamerika darstellt, haben sich die positionen von zwei orten (georgetown und dakar) in relation zu sonne und sternen so verschoben, dass dann der aequator zwingend so verlaufen muss, wie auf der "home"seite auf den ersten fuenf fotos als schwarze linie eingezeichnet.
die position der beiden pole ergibt sich dann ja automatisch. - und da ist eben der suedpol dann bei den aleuten.
das habe ich ohne zweifel und ohne andere moegliche ergebnisse direkt aus dem in der schau vermittelten wissen als einzig moegliches ergebnis.

wenn du das in zweifel ziehen willst, bitte. - aber dann ist der ganze rest der ueberlegungen sinnlos und ueberfluessig.


>Aber diese 150°-Drehung ist im Grunde nicht machbar.

all das andere zeug, ueber welches wir hier in den foren seit jahren quatschen, ist im grunde auch nicht machbar.


>Du weißt doch, daß ein Drall stabilisierend wirkt. Genauso, wie ein Kreisel der Erdanziehungkraft trotzt, wenn er sich dreht. Dem kannst Du sogar nen Tritt verpassen, daß er 20 m weit fliegt, ihn umschmeißen usw. - solange der sich dreht, richtet er sich brav immer wieder auf.

ja. allerdings sollten wir beim kreiselvergleich zwei dinge nicht vergessen:
1) die erdanziehungskraft
2) die tatsache, dass er "auf" etwas dreht.


>Bei dem sind auch die 30° Neigung völlig unmöglich.

aber nein, die ist (theoretisch) sehr wohl moeglich.
abgesehen vom drehimpuls sind bei einem kreisel zwei sachen grundlegend:
1) die groesste masse liegt letztendlich immer auf dem drehaequator. also im rechten winkel zur rotationsachse.
2) er dreht sich in einem von dieser masseverteilung abhaengigen instabilen gleichgewicht.
zusatz: er dreht sich um so "runder" je staerker der drehimpuls in relation zur masse ist.

>Natürlich hängt das auch mit seiner Bauform zusammen und seine Rotationssymmetrie ist eben genauer festgelegt als bei einer Quasikugel - und es gibt ein Zusammenspiel zwischen dieser und der Erdanziehungskraft.

nun, ich nehm das wort kreisel hier nicht fuer die kreischenden blechdinger mit fuss, sondern fuer alles, was in kreiselnde bewegung versetzt wird.


>Bei der Erde selber fallen diese beiden Aspekte weniger ins Gewicht. Trotzdem wirkt der Drall stabilisierend und, um ihn auf eine neue Achse zu ändern, ist weit mehr Energie notwendig, als dies für eine Ausrichtungsänderung einer nichtdrehenden Kugel nötig wäre.

aha! da haben wir nen denkfehler.
um einen kreisel auf eine andere stabile achse zu bringen (als senkrecht zur erdoberflaeche) braucht es nicht nur starke kraft, sondern das ist unmoeglich. - hier auf der erdoberflaeche. im all waere das natuerlich denkbar (z.B. bei der erde), aber fuer mich uninteressant, da nicht "geschaut".

wovon ich allerdings die zeit ueber schreibe, ist etwas anderes: ich schreibe davon, dass bei gleichbleibender kreiselachse der koerper in einer anderen relativen ausrichtung um die unveraenderte achse rotiert.
nimm mal einen billigen plastikball aus dem supermarkt, und dreh das ding.
entweder drehst du den so, dass er auf seinem ventil "steht", oder er wird binnen weniger umdrehungen sich so verlagert haben, dass das ventil auf dem aequator des drehenden balles liegt.
(im ersteren fall, mit ventil unten, wird bei nachlassender rotation der ball vom ventil herunterrutschen, welches dann richtung aequator des balles taumelt)


>Wir gehen halt davon aus, daß die Erde meinetwegen aufgrund neuer innerer Masseverteilung eine neue Rotationssymmetrie erhält, dann ist es kein Problem, daß sie eine um 30° versetzte Rotationsachse erhält (mittelfristig würde sich diese dann durch das Zusammenspiel mit dem Mond von ganz alleine einstellen).

ja. wobei ausser veraenderung innerer masseverteilung theoretisch auch aeussere masseverteilung oder anziehungskraft eines anderen himmelskoerpers ausloeser sein koennten.


>Aber eine AufdenKopfstellung scheint mir dabei vollkommen ausgeschlossen. Man bräuchte dazu ja eine ungeheure Gewalt, die diese stabilisierende Wirkung überwindet. Die müßte nun wiederum plötzlich auftreten (nicht über 3 oder 7 Tage verteilt), dann träten noch ganz andere Bescheunigungen auf der Erdoberfläche auf...

jede noch so kleine unwucht eines kreisels aeussert sich in einem "whobble", einem "eiern".
was ist das? - auf der erde bedeutet das, dass die rotation des koerpers um ein etwas von der idealen rotationsachse abweicht. wobei der obere pol des kreisels kein punkt mehr ist, sondern ein mehr oder weniger grosser kreis.
ein ploetzliches "auf den kopf stellen" schliesse ich genau so aus, wie eine vollbremsung.

ich versteh nicht, was du fuer einen horror vor beschleunigungen hast.
wenn die erde aus irgendeinem anlass dazu gebracht wird, ein einziges schaebiges grad abzuweichen, (und auf diesem abweichungswinkel zu bleiben) ist das nach 6 tagen und 6 std eine abweichung von 150 grad gegen "vorher".
ein grad pro stunde - also luft und wasser haben die tendenz "geradeaus" weiter zu drehen. womit es sturm von 120 km/h geben wuerde.
(das waer aber zu wenig, um 80 bis 95% der weltbevoelkerung zu vernichten)


>Oder wir gehen davon aus, daß die neue Rotationssymmetrie nicht schlagartig hergestellt wird, sondern insoweit als Prozeß auftritt, als so eine schrittweise Poländerung auch über den Äquator hinweg möglich würde.

nach meinen schauungen machen wir sieben tage nach flutbeginn die schiffsluke wieder auf. es gibt keinerlei hinweis darauf, ob/das sich an den positionen der gestirne danach noch was aendert. - womit mir also fuer alle schlauen theorien maximal sieben tage zur verfuegung stehen.


>Das klingt bloß sehr danach, daß eine Masse an zielgerichteten Ereignissen stattfinden müßten, um das so hinzubekommen. Im Sinne einer planlos handelnden Natur wäre das schwer vorstellbar. Und was ein höheres Wesen mit solch einer Maßnahme bezwecken sollte, leuchtet auch nicht so recht ein.

tjö, mein lieber, wenn es ein hoeheres wesen gibt, dann waere es nur natuerlich, wenn uns dessen handlungen nicht einleuchten wuerden.
gaaanz einfach, weil in relation zu "höher" wir dann "niederer" sein tun wuerden... - klah, nä?


>Was ich sagen will, ist: "kosmische Machbarkeiten" sind unterschiedlich wahrscheinlich. Ein Kippen der Achse um 30° ist wahrscheinlicher als ein Kippen der Achse um 150°. Du kannst auch nicht einwenden, 'Ja, aber zusätzliche Drehrichtungsänderung ist unwahrscheinlicher.', weil die zusätzliche Drehrichtungsänderung in beiden Szenarien notwendig wären.

das einzige, was ich da "anzubieten" haette, waere ein abweichungs impuls, der recht stark waere, um uebern aequator weg zu kommen (die massefrage...) - dann etwas herumgetaumel - dann einpendeln auf die neue rotation.
was "machbarkeiten" angeht, weiche ich aeusserst elegant wieder ins dogmatische aus. = was ich gesehen habe, ist per definition machbar, weil es geschehen wird. (sollte diese behauptung unzutreffend sein, verlegen wir die debatte in den gemeinschaftsraum einer geschlossenen anstalt)


>In Deinem Szenario versuchst Du bloß, diese Tatsache vor Dir zu vertuschen.

du hast jetzt oft genug angedeutet, dass ich mir selbst was vormache. das beginnt mir auf den keks zu gehen.
wenn ich mir selbst was vormache/mich selbst taeusche, dann lohnt es sich fuer dich nicht, das thema weiter zu verfolgen. dann brich bitte einfach hier ab.
MEINE zeit zumindest ist mir zu wertvoll, um sie mit unwichtigkeiten zu verplempern.


>Der Energieaufwand (sowie der Aufwand an dazu notwendigen kräfteverursachenden Ereignissen) wäre aber größer, als die Erde anzuhalten und in Gegenrichtung zu drehen. Die sich ergebenden Beschleunigungsvektoren auf den verschiedenen Bereichen der Erdoberfläche wären halt nur erheblich komplizierter und schwieriger zu berechnen. Letztendlich träten die eben überlagert auf, und an manchen Positionen stärker, an anderen schwächer. Im Ergebnis wesentlich Statik-gefährdender.

das halte ich fuer eine haltlose behauptung.
leg mir bitte nachvollziehbar dar, warum ein rueckwaerts gerichteter impuls von 1.800 km/h weniger kraefte benoetigt, als ein seitwaerts gerichteter impuls von 120 km/h. (von dem "neustart" nach der notbremsung mal ganz zu schweigen)


>Ich gabe versucht, Dir vorzurechnen, welche drastischen Beschleunigungen zur Disposition stehen. Die normale Erdanziehungskraft auf der Oberfläche beträgt 9,81 m/s² nach unten. (Daran ist die Erdkruste "gewöhnt".) Wenn nun zusätzliche Bescheunigungen in ähnlicher Größenordnung horizontal auftreten, gefährdet das schon ziemlich die Statik der Erdkruste. Da wäre es vllt. noch nicht das Problem, wenn ein paar Berge "abbrechen"... :D In diesem Sinne wäre ein Kippen der Erdachse um nur 30° + Drehrichtungsänderung der Erde noch *vergleichsweise* harmlos. Wenn aber ein Kippen der Erdachse um 150° der Erde stattfinden soll, gibts nen Haufen chaotischer Scherkräfte.

die 9,81 pro sec sind also rund 35 km/h. oder missversteh ich da was? z.b. das "hoch 2" hinterm "S"?
ich habe eine fallgeschwindigkeit von etwas ueber 6 metern pro sekunde im gedaechtnis. (das waeren dann knapp 22 km/h)

an dieser stelle waer es hilfreich, zu wissen, worueber wir reden: ueber eine abweichung der erde als gesamtes, oder ueber einen abweichenden "mantleslip".
wenn die ganze erde um ein oder zwei grad aus der richtung liefe - was waere dann?
antwort: nix... ausser den seitwaerts wirkenden kraeften von luft und wasser.

bei einem mantleslip kaeme noch die reibung der kruste gegen das magma dazu.
(ich schaetze mal, wenn es stimmt, dass das magma sowieso staendig fliesst, um sich am erdkern wieder aufzuheizen, waere das auch nicht so schlimm)

>Du betrachtest die Erde wohl als kompakten Körper. Das ist sie aber nicht. Sie ist eher ein flüssiger Tropfen mit ner dünnen, etwas festeren, daraufrumschwimmenden Schicht von Erdkruste.

und kein schwerer, fester kern in der mitte??


>>nee, nee. eine vollbremsung muesste 1800 km/h ausbremsen (und wieder eine geschwindigkeit in der anderen richtung aufbauen.
>>bei einer abweichung in der richtung sinds deutlich weniger kraefte.
>Nein, das läuft kräftetechnisch ganz aufs Gleiche hinaus. Die Kräfte kämen eben nur in abweichende Richtungen zum Tragen.


wenn du mit nem auto auf ner breiten piste faehrst, und ne vollbremsung machst, dann braucht das nicht mehr energie, als wenn du das steuer ein grad nach links einschlaegst???
wahrscheinlich hast du damit sogar recht. allerdings wird die energie bei der abweichung zeitlich so verteilt, dass ihre anwendung leichter zu ertragen ist.


>>gehen wir mal von den famosen 3TF aus.
>>das waeren also 72 stunden. wenn wir 150 grad abweichung in 72 stunden haben wuerden, waeren dies gut zwei grad seitliche verschiebung pro stunde.also rund 250 km seitliche beschleunigung pro stunde. das ist weniger als ein starker hurrikan bringt. (einen mit 190 km/h hatten wir mal im dorf. erstaunlich wenig schaden damals)
>>ausserdem gelten die 250 km/h fuer auf dem aequator. 45° weiter zum pol sind das schon nur noch 125 km/h.
>Geschwindigkeitstechnisch sehe ich da auch kein Problem. Die Äquatorianer sausen ja auch mit 1800 km/h im Kreis, ohne daß sies überhaupt mitkriegen.
>Es treten bei so einer ErdaufdenKopfstellung die entsprechenden Kräfte trotzdem auf. Du kannst die Natur net austricksen. :-)
>Außerdem willst Du doch eine von Deutschland aus gesehen über Frankreich aufgehende Sonne. Ohne Drehimpulsumkehrung geht das nunmal nicht. Bei dem komplizierten Szenario hast Du die entsprechenden Kräfte sogar doppelt.

sorry, aber hier schreibst du quatsch.
nochmal, geometrie fuer anfaenger:
nimm nen beliebigen ball, mal ein "N" und ein "S" oben und unten drauf und zwischen beiden einen aequator.
dann haeltst du den ball so, dass "N" oben ist, und malst pfeile auf den aequator. und zwar nach rechts zeigend.
(das ist die drehrichtung von west nach ost, wodurch die sonne im osten sichtbar wird/aufgeht)

wenn du jetzt die fuer grobmotoriker schwere aufgabe erfuellst, den ball so zu drehen, dass "S" oben ist, in welche richtung zeigen deine pfeile?
sie zeigen nach westen/nach links.(fuer BB: diese umkehrung gilt auch fuer schriftzuege auf dosen!)
soweit klar??
dann ist jetzt nur noch die intellektuelle huerde zu nehmen, die mit der vorstellung verbunden ist, dass diese kippung nicht aus jemandes handgelenk entsteht, sondern durch ein seitliches "abrutschen" (zumindest) der oberflaeche waehrend der weitergehenden drehung.

nimm nen tischtennisball, die sind erschwinglich...

>
>>> - Net machen! :D Das Bremsen allein ist da nämlich noch das Harmloseste, solange das bei gerader Fahrt geschieht.
>>das glaub ich dir einfach nicht. ein kreisel, der aus dem gleichgewicht kommt, pendelt sich wieder ins alte, oder in ein neues gleichgewicht ein.
>>ein kreisel, der gestoppt wird, schiesst in einem riesigen pissbogen aus der bahn.
>Aber nur, weil er "weiß", wohin. ;) Ich meine: der Punkt, an dem Du ihn berührst, der ist ja dann der "Abstoßungspunkt" oder so. Wenn Du ihn ringsherum gleichmäßig berührst, um ihn zu bremsen, in welche Richtung sollte er denn da "wollen"?

möönsch, du traust gott aber grosse haende zu! ringsum gleichmaessig bremsen... - womit?
wir werden entweder eine innere unwucht, eine aeussere, oberflaechige unwucht, einen schlagimpuls von aussen, oder eine (geaenderte/neue/andere) anziehungskraft von aussen annehmen muessen.

und, je geringer ausgepraegt die massenkonzentration auf dem aequator ist, um so "instabiler" ist das gleichgewicht, also um so geringer muss der impuls/die kraft sein, die das ganze kippt.
atmosphaere und wasser sind uebrigens die joker im system. die machen zwar jetzt einen teil des aequatorwulstes aus, werden aber eine richtungsaenderung nicht mitmachen. - womit sich die gleichgewichtsverhaeltnisse des "erdballs" waehrend einer aussergewoehnlichen bewegung staendig aendern wuerden.



>>falsch. die erde taumelt nicht (nennenswert). im gegenteil, sie haelt ihre rotationsachsenneigung von 23 grad sehr konstant. sogar in relation zur sonne. sonst haetten wir ja keine jahreszeiten.
>Nö. Im Winter (Nordhalbkugel) ist der Südpol näher an der Sonne, im Sommer der Nordpol. Gegenüber der Sonne schwankt die Achse damit jählich um 46° hin und her.

ja. hier hab ich mich aeusserst undeutlich/ungluecklich ausgedrueckt.


>Die Sonne ist bloß kräftetechnisch für uns weniger interessant als der Mond. Der Mond verursacht einen ca. doppelt so hohen Wellenberg wie die Sonne. Der Mond ist darum für uns maßgeblich, was die Ausrichtung unserer Rotationsachse anhand unserer Rotationssymmetrie anlangt.

na ja, der mond mag ja ganz nett sein, und nach kaese stinken, und ja, ich akzeptiere, dass er fuer die neigung der rotationsachse verantwortlich sein koennte...
aber wichtiger als die sonne ist das ding nur fuer verliebte und saeufer.

mach dich mal schlau ueber neuere sonnenforschung. es sieht so aus, als ob die sonne die erde elektromagnetisch voll im griff hat.
(was, nebenbei bemerkt, eine fuelle an neuen denkmoeglichkeiten eroeffnet, wodurch die erde angetickt wird)


>>stell dir bloss mal vor, einer der geometrischen pole wuerde zur sonne zeigen... - =45% der oberflaeche am kochen, 45% eingefroren und so ein schmaler guertel von 10% am aequator wo noch leben existieren koennte....
>Nuja, wenn die Pole immerzu am Wandern wären, wäre das ja nicht das Problem. Heute tiefster Winter, morgen Hochsommer - die Atmosphäre würde das wohl gut ausgleichen. :D (Das Wettergeschehen hinkt den astronomischen Jahreszeiten doch locker 6 Wochen hinterher. Tiefster Winter müßte ja sonst der kürzeste Tag im Jahr sein - der ist aber gerade mal Winterbeginn.)

tsss, tsss, tsss, ich rede von einem dauerhaft zur sonne zeigenden pol. (hat uebrigens einer der planeten. also nicht unmoeglich)
wieso muss tiefster winter "irgendwann" sein? das ist doch nur eine bezeichnung.
die sechs wochen verschiebung sind doch auch klar. positive, bzw negative rueckkoppelung von wetter. das braucht seine zeit.


>Unter "Gleichgewicht" würde ich hier verstehen, daß die Rotationsachse stabil ist.
>Der Punkt ist bloß, daß wandernde Pole überlängere Zeit überhauptnicht möglich sind. Die Rotationsachse wird sich immer an irgendwas ausrichten (im Moment eben an unseren Mond - wenn wir den verlören, eben an der Sonne, dann gäb es keine Jahreszeiten mehr). Aber durch irgendwelche Ereignisse, die solche Änderungen, wie Du sie Dir vorstellst, herbeiführen sollen, müßte die Erde erstmal ins Taumeln geraten. Es sei denn, das Anschubsen und Stoppen wäre sehr gut aufeinander abgestimmt. Aber wer sollte sich denn dafür zuständig fühlen? :-)

FAAAALSCH!! da wirds keinen stop-and-go verkehr geben! auch sind die pole keine wanderburschen! wenn die pole wandern, sind sie keine pole mehr.
da ist ne denkfalle drin. wir tendieren dazu, "pol" als einen geografischen punkt zu sehen, statt als einen astrographischen.
wer oder was sich zustaendig fuehlen sollte/koennte? - na, ganz einfach: das arschloch, welches uns die schauungen schickt.

>>warum wohl bin ich nicht der einzige seher, der sagt, dass eventuell sogar nur 5% der weltbevoelkerung uebrigbleiben?
>Das wären ja immernoch über 300 Millionen. Bei einem Wellenberg, der nicht bloß etliche Male den Äuqator entlang um die Erde rauscht, sondern, weil die Erde quasi unter ihm wegkippen soll, schlichtweg überall vorbeischaut (wie ein Satelit, der eine Umlaufbahn über die Pole hat), erscheint das allein ersauftechnisch schon völlig ausgeschlossen, nicht wahr?

so, wie ich mir die kipperei vorstelle, duerften vorwiegend chinesen und neger ueberbleiben. (nich die immigranten, sondern die, die zu hause geblieben sind...)
einfach, weil deren heimat sich a) heben wird (weiter vom aequatorwulst entfernt sein wird)
und b) durch viel landflaeche vor den fluten gerschuetzt wird.

300 mio waeren immer noch ca. zehnmal so viele, wie beim letzten mal. darf's etwas weniger sein, der herr?


>>klick im forenkopf mal auf "home". da hab ich mal schnell ne bildserie fertiggemacht, wie ich mir die kipperei vorstelle. (inklusive "sonne von westen" - nach dem alten geographischen bezugssystem)
>Die Bilder sind widersprüchlich. Du hast zwei konkurrierende Drehrichtungen. :D

nö, hab ich nich! hab bloss damals bei den ersten fuenf fotos nur den neuen aequator vorgezeigt, aber ohne die umpolung. (wollte euch leser nich ueberfordern...)

>Der grüne Äquatorpfeil soll wohl nur den ursprünglichen Drehsinn anzeigen?

ja, der gruene pfeil zeigt den alten aequator und die alte drehrichtung an. rot ist die unveraenderte drehrichtung der erde in relation zur sonne und zur (schematisch vereinfacht - senkrecht stehenden) erdachse.

gruss,detlef


31154 Wenden oder Bremsen - DvB 29. September 2010 07:47:59

>>>nee, nee. eine vollbremsung muesste 1800 km/h ausbremsen (und wieder eine geschwindigkeit in der anderen richtung aufbauen.
>>>bei einer abweichung in der richtung sinds deutlich weniger kraefte.
>>Nein, das läuft kräftetechnisch ganz aufs Gleiche hinaus. Die Kräfte kämen eben nur in abweichende Richtungen zum Tragen.
>
>wenn du mit nem auto auf ner breiten piste faehrst, und ne vollbremsung machst, dann braucht das nicht mehr energie, als wenn du das steuer ein grad nach links einschlaegst???
>wahrscheinlich hast du damit sogar recht. allerdings wird die energie bei der abweichung zeitlich so verteilt, dass ihre anwendung leichter zu ertragen ist.

Wieviel ist denn 1°?
Das kommt auf Deinen Radstand an. :D
Wenn der kurz ist, beschreibt Deine Karre bei 1° Lenkung einen viel engeren Kreis, als wenn er groß ist.

Aber das ist egal. Eine Richtungsänderung ist eine Beschleunigung. Das gilt auch für orbitale Kreisbewegungen, für die garkeine Energie benötigt wird. Klingt komisch, kann man sich drüber streiten - aber ist einfach so definiert.

Abgesehen von der Energie zur Reibungsüberwindung brauchst Du auf Deinem Wendekreis natürlich keine Energie. Dummerweise bekämst Du ohne Reibung aber keine Bodenhaftung, weswegen Du garkeinen Wendekreis hinkriegen sondern in gleichförmiger Bewegung hübsch geradeaus weiterschlittern würdest. ;)

Naja, ich sprach in dem Fall aber eh nicht von Energie, sondern von Kräften. Und wenn Du in nem Auto sitzt, wirken auf Dich Kräfte beim Bremsen, Beschleunigen oder Lenken.

Wenn Du mit 1g von 100 km/h auf 0 abbremst und mit 1g rückwärts von 0 auf 100 km/h beschleunigst, wirken auf Dich 5,66 s lang 9,81 m/s².

Wenn Du die Richtungsänderung in derselben Zeit per Wenden bei 100 km/h erreichen willst, brauchst Du einen Wendekreis mit 50 m Radius. Durchmesser = (27,777777 m/s * 5,66 s * 2) / Pi
Als Fliehkraft/Zentrifugalkraft wirken derweil auf Dich a = v²/r = (27,777777 m/s * 27,777777 m/s) / 50 m = 15,43 m/s².

Du siehst, die wirkenden Kräfte sind im zweiten Fall insgesamt größer. Wobei man sagen muß, daß diese Fliehkraft, die da auf Dich wirkt, eine zusammengesetzte Größe ist, deren Richtungsanteil in die ursprüngliche Richtung im Mittel dieselbe bleibt wie bei der ersten Variante. Während die seitlichen Kräfte einfach hinzukommen.

Natürlich kannst Du den Kreis auch langsamer fahren, dann sind die auftretenden Kräfte geringer, wirken aber dafür halt entsprechend länger. Oder Du kannst auch einen beliebigen Wendekreisradius benutzen, Du wirst nicht dran vorbeikommen, daß unterm Strich mehr Kräfte dabei auftreten.

Gruß, DvB


31155 Re: Wenden oder Bremsen - detlef 29. September 2010 08:16:04

>>>>nee, nee. eine vollbremsung muesste 1800 km/h ausbremsen (und wieder eine geschwindigkeit in der anderen richtung aufbauen.
>>>>bei einer abweichung in der richtung sinds deutlich weniger kraefte.
>>>Nein, das läuft kräftetechnisch ganz aufs Gleiche hinaus. Die Kräfte kämen eben nur in abweichende Richtungen zum Tragen.
>>
>>wenn du mit nem auto auf ner breiten piste faehrst, und ne vollbremsung machst, dann braucht das nicht mehr energie, als wenn du das steuer ein grad nach links einschlaegst???
>>wahrscheinlich hast du damit sogar recht. allerdings wird die energie bei der abweichung zeitlich so verteilt, dass ihre anwendung leichter zu ertragen ist.
>Wieviel ist denn 1°?
>Das kommt auf Deinen Radstand an. :D
>Wenn der kurz ist, beschreibt Deine Karre bei 1° Lenkung einen viel engeren Kreis, als wenn er groß ist.
>Aber das ist egal. Eine Richtungsänderung ist eine Beschleunigung. Das gilt auch für orbitale Kreisbewegungen, für die garkeine Energie benötigt wird. Klingt komisch, kann man sich drüber streiten - aber ist einfach so definiert.
>Abgesehen von der Energie zur Reibungsüberwindung brauchst Du auf Deinem Wendekreis natürlich keine Energie. Dummerweise bekämst Du ohne Reibung aber keine Bodenhaftung, weswegen Du garkeinen Wendekreis hinkriegen sondern in gleichförmiger Bewegung hübsch geradeaus weiterschlittern würdest. ;)
>Naja, ich sprach in dem Fall aber eh nicht von Energie, sondern von Kräften. Und wenn Du in nem Auto sitzt, wirken auf Dich Kräfte beim Bremsen, Beschleunigen oder Lenken.
>Wenn Du mit 1g von 100 km/h auf 0 abbremst und mit 1g rückwärts von 0 auf 100 km/h beschleunigst, wirken auf Dich 5,66 s lang 9,81 m/s².
>Wenn Du die Richtungsänderung in derselben Zeit per Wenden bei 100 km/h erreichen willst, brauchst Du einen Wendekreis mit 50 m Radius. Durchmesser = (27,777777 m/s * 5,66 s * 2) / Pi
>Als Fliehkraft/Zentrifugalkraft wirken derweil auf Dich a = v²/r = (27,777777 m/s * 27,777777 m/s) / 50 m = 15,43 m/s².
>Du siehst, die wirkenden Kräfte sind im zweiten Fall insgesamt größer. Wobei man sagen muß, daß diese Fliehkraft, die da auf Dich wirkt, eine zusammengesetzte Größe ist, deren Richtungsanteil in die ursprüngliche Richtung im Mittel dieselbe bleibt wie bei der ersten Variante. Während die seitlichen Kräfte einfach hinzukommen.
>Natürlich kannst Du den Kreis auch langsamer fahren, dann sind die auftretenden Kräfte geringer, wirken aber dafür halt entsprechend länger. Oder Du kannst auch einen beliebigen Wendekreisradius benutzen, Du wirst nicht dran vorbeikommen, daß unterm Strich mehr Kräfte dabei auftreten.
>Gruß, DvB


bei diesem beitrag musste ich an die krankenschwester denken, die fragte: wie soll ich das pflaster abmachen? schnell mit lautem aufschrei, oder langsam mit viel gestoehne?

die vollbremsung der erde wuerde dabei wohl dem schnell mit aufschrei entsprechen.
auch, wenn deine berechnungen richtig sind (kann ich ohne hilfe nicht nachpruefen), und bei einer langsamen richtungsaenderung insgesamt mehr kraefte auftreten, halte ich dies doch fuer die wahrscheinlichere variante.
denn immerhin hab ich keinen asteroidenguertel gesehen, sondern eine bewohnbare erde (wenn sie auch arg geschunden war)

ich bin ja nicht der einzige, der so'n zeugs sieht.
menschen, vieh, wild kurz alles hoehere leben wird da bis auf kleinste reste dezimiert werden.
(und komm mir jetzt nicht damit, dass fuenf prozent immer noch ueber dreihundert millionen sind.
was glaubst du denn, wieviele von den 300 mio drei jahre nach der katastrophe immer noch leben?
die meisten werden aus mangel an vorraeten erst pluendern, dann kannibalisieren. da gehts schnell mit der entvoelkerung.
die relativ wenigen seher, die ueber die naturkatastrophe hinaus sehen koennen, sehen in der mehrheit erst chaotische, dann archaische zustaende.

das groesste problem an dieser ganzen sache ist ihre groessenordnung.
ich muss immer wieder feststellen, dass bei vielen (auch spezialisten) zwischendurch die haltung durchschimmert, dass einiges einfach nicht sein kann, weil es ja zu fuerchterlich waere.


gruss,detlef


31157 Re: Wenden oder Bremsen - DvB 29. September 2010 09:51:44

>bei diesem beitrag musste ich an die krankenschwester denken, die fragte: wie soll ich das pflaster abmachen? schnell mit lautem aufschrei, oder langsam mit viel gestoehne?

Hähä.


>die vollbremsung der erde wuerde dabei wohl dem schnell mit aufschrei entsprechen.

Das glaub ich nicht. Du begehst dabei den selben Fehler, wie mit dem Glauben, die Kräftewirkungen bei der Wendung wären harmloser.


>auch, wenn deine berechnungen richtig sind (kann ich ohne hilfe nicht nachpruefen),

Das solltest Du aber. Ich kann mich immer verrechnen.
Woran hakt es denn? Tafelwerk? Wikipedia?
1 g = 9,81 m/s² ist die Erdbeschleunigung/Erdanziehungskraft.
Daß Du damit von 0 auf 100 km/h in 2,83 s kommst, hab ich nicht errechnet, sondern von
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung
Da steht: "Beim freien Fall im Schwerefeld der Erde beträgt die Beschleunigung g = 9,81 m/s². Damit wird (ohne Luftwiderstand) eine Geschwindigkeit von 100 km/h in 2,83 Sekunden erreicht."
Da wir vorher ja auch noch von 100 km/h auf 0 abbremsen müssen (auch mit 1 g), hab ich das verdoppelt: 5,66 s.

Die Formel a = v²/r hab ich von der http://upload.wikimedia.org/math/e/d/6/ed6f65a64e4b2cfc499e52b34b63eb4a.png auf http://de.wikipedia.org/wiki/Fliehkraft abgeleitet. (Da hab ich nur auf beiden Seiten der Gleichung die Masse rausgekürzt. Also, da F=m*a ist, ist F/m=a. Klar, oder?)
F ist Kraft
m ist Masse
a ist Beschleunigung
Kraft ist Masse mal Beschleunigung. (Man sagt zwar Erdanziehungskraft, eigentlich ist es aber keine Kraft, sondern eine Beschleunigung. Aber auf Dich wirkt sie wie eine Kraft, weil Du eine Masse hast. Im Spezialfall der Erdbeschleunigung wird statt dem Formelzeichen a auch g verwendet.)
100 km/h = 27,777777 m/s (empfiehlt sich halt, es passend umzurechnen)
Um auf die Größe des benötigten Wendekreises zu kommen, hab ich ausgerechnet, wieviel Meter ich in den 5,66s schaffe. Das sind 5,66 s * 27,777777 m/s = 157,22 m. Das ist die Hälfte des Kreisumfanges. Der Umfang ist also 314,44 m. Geteilt durch Pi ist der Durchmesser. Etwa 100 m. Hälfte ist der Radius. Etwa 50 m.
In die Formel wird der Kram nun einfach eingesetzt und ausgerechnet. :-)


>und bei einer langsamen richtungsaenderung insgesamt mehr kraefte auftreten, halte ich dies doch fuer die wahrscheinlichere variante.

Aber Du hast doch einen Zeitplan. Mehr als 7 Tage sind nicht drin, oder?

Die Richtungsänderung per Lenkung/Abweichung/Polverschiebung was auch immer, ist nicht langsamer. Es ist eben ne Richtungsänderung in maximal 7 Tagen. Du hast Dir bloß ne Variante überlegt, bei der Du glaubst, die sei schonender. Es ist aber das Gegenteil der Fall.


>denn immerhin hab ich keinen asteroidenguertel gesehen, sondern eine bewohnbare erde (wenn sie auch arg geschunden war)
>ich bin ja nicht der einzige, der so'n zeugs sieht.
>menschen, vieh, wild kurz alles hoehere leben wird da bis auf kleinste reste dezimiert werden.
>(und komm mir jetzt nicht damit, dass fuenf prozent immer noch ueber dreihundert millionen sind.
>was glaubst du denn, wieviele von den 300 mio drei jahre nach der katastrophe immer noch leben?
>die meisten werden aus mangel an vorraeten erst pluendern, dann kannibalisieren. da gehts schnell mit der entvoelkerung.
>die relativ wenigen seher, die ueber die naturkatastrophe hinaus sehen koennen, sehen in der mehrheit erst chaotische, dann archaische zustaende.

Als ich die 300 Mill. für zuviele hielt, ging ich noch davon aus, daß die Meere im freien Fall um die Erde fallen. Das auch um eine Erde, die sich drunter hinwegdreht, so daß wirklich keine einzige Stelle verschont bleiben kann. So daß wirklich nur das eine oder andere Schiffchen ein paar Überlebende tragen kann. Außerdem diverse Risse in der Erdkruste, nebst entsprechend wasserdampfgesättigter und aufgeheizter Atmosphäre. Da waren 300 Millionen natürlich extrem unwahrscheinlich.

Nuja, mit den richtigen Werten sieht es besser aus. :D


>das groesste problem an dieser ganzen sache ist ihre groessenordnung.
>ich muss immer wieder feststellen, dass bei vielen (auch spezialisten) zwischendurch die haltung durchschimmert, dass einiges einfach nicht sein kann, weil es ja zu fuerchterlich waere.

Ich hab ganz andere Probleme. Ich hab ne Mietwohnung und gerade genug Kohle, mir ein paar Konserven anzuschaffen. Wie sollte ich ein Schiff bauen? Das ist nicht so einfach.


Gruß, DvB


31160 Re: Wenden oder Bremsen - detlef 29. September 2010 18:39:30

moin,


>Woran hakt es denn? Tafelwerk? Wikipedia?

es hakt an bildung. die hat riesige luecken, da ich autodidakt bin. und hoehere mathematik ist da zu kurz gekommen.
ich hab selbst den volksschulabschluss auf dem zweiten bildungsweg gemacht.

>1 g = 9,81 m/s² ist die Erdbeschleunigung/Erdanziehungskraft.
>Daß Du damit von 0 auf 100 km/h in 2,83 s kommst, hab ich nicht errechnet, sondern von
>http://de.wikipedia.org/wiki/Beschleunigung
>Da steht: "Beim freien Fall im Schwerefeld der Erde beträgt die Beschleunigung g = 9,81 m/s². Damit wird (ohne Luftwiderstand) eine Geschwindigkeit von 100 km/h in 2,83 Sekunden erreicht."
>Da wir vorher ja auch noch von 100 km/h auf 0 abbremsen müssen (auch mit 1 g), hab ich das verdoppelt: 5,66 s.
>Die Formel a = v²/r hab ich von der http://upload.wikimedia.org/math/e/d/6/ed6f65a64e4b2cfc499e52b34b63eb4a.png auf http://de.wikipedia.org/wiki/Fliehkraft abgeleitet. (Da hab ich nur auf beiden Seiten der Gleichung die Masse rausgekürzt. Also, da F=m*a ist, ist F/m=a. Klar, oder?)
>F ist Kraft
>m ist Masse
>a ist Beschleunigung
>Kraft ist Masse mal Beschleunigung. (Man sagt zwar Erdanziehungskraft, eigentlich ist es aber keine Kraft, sondern eine Beschleunigung. Aber auf Dich wirkt sie wie eine Kraft, weil Du eine Masse hast. Im Spezialfall der Erdbeschleunigung wird statt dem Formelzeichen a auch g verwendet.)
>100 km/h = 27,777777 m/s (empfiehlt sich halt, es passend umzurechnen)
>Um auf die Größe des benötigten Wendekreises zu kommen, hab ich ausgerechnet, wieviel Meter ich in den 5,66s schaffe. Das sind 5,66 s * 27,777777 m/s = 157,22 m. Das ist die Hälfte des Kreisumfanges. Der Umfang ist also 314,44 m. Geteilt durch Pi ist der Durchmesser. Etwa 100 m. Hälfte ist der Radius. Etwa 50 m.
>In die Formel wird der Kram nun einfach eingesetzt und ausgerechnet. :-)

das sieht beeindruckend aus.
aber ich glaub, du machst das problem unnoetig kompliziert.


>
>>und bei einer langsamen richtungsaenderung insgesamt mehr kraefte auftreten, halte ich dies doch fuer die wahrscheinlichere variante.
>Aber Du hast doch einen Zeitplan. Mehr als 7 Tage sind nicht drin, oder?

"insgesamt mehr Kraefte" duerfte das schluesselwort sein.
ja, sieben tage in der geschlossenen "tauchkapsel" ist das "wissen" was die schau vermittelt. (wovon die ersten stunden so richtig turbulent sind, mit ueberrollen etc. danach die see zwar rauh zu sein scheint, aber nicht mehr chaotisch)

>Die Richtungsänderung per Lenkung/Abweichung/Polverschiebung was auch immer, ist nicht langsamer. Es ist eben ne Richtungsänderung in maximal 7 Tagen. Du hast Dir bloß ne Variante überlegt, bei der Du glaubst, die sei schonender. Es ist aber das Gegenteil der Fall.

ja, genau das hab ich getan. ausgehend von anfangszustand und geschautem "endzustand" hab ich mir ueberlegt, wie sich die welt verhalten muss, um dahin zu kommen.

und da waer grad noch eine sache: ich hab das hier die tage nicht erwaehnt, weil ich (faelschlich?) der meinung war, dass die frueher mitgeteilten details der schauungen bekannt seien, aber wie willst du mit deiner abbremsung und start in gegenrichtung dahin kommen, dass man von deutschland aus das kreuz des suedens sehen kann?
wenn deine welt lediglich im rueckwaertsgang weiterlaeuft, dann bleiben die hemisphaeren der sichtbaren sterne unveraendert (abgesehen davon, dass die sterne dann "rueckwaerts laufen" wuerden)

zu den "insgesamten" kraeften:


egal, wer wie dafuer sorgt, dass die erde sich dreht, die 1.800 km/h (oder 1.600) spueren wir nicht. wir sind wie die leute, die in einem zug oder auf einem schiff nach vorn oder hinten laufen koennen.
erst, wenn unsere basis ihr verhalten aendert, spueren wir was. und zwar spueren wir nur die anderung.

das waere bei vollbremsung und volle kraft zurueck also rund 3.600 km/h, die wir in 168 std(7 Tg) spueren. also rund 20 km/h 168 stunden lang. (oder staerker, falls der vorgang nicht die vollen sieben tage braucht)
das bedeutet also, dass das wasser zu anfang mit ca 20km/h von west nach ost ueber die landschaft wegfliesst.
ob es danach relativ schneller oder relativ langsamer wird, ist mir im moment nicht klar.
- dies wuerde zu einigen schauungen anderer seher passen, die sturm(flut) von westen fuer deutschland sahen.

wenn die erde(erdoberflaeche) sich nun aber seitwaerts zur (konstanten rotation) verschieben wuerde, haetten wir "nur" diese zusaetzlichen, seitwaerts wirkenden kraefte zu beruecksichtigen.
und die waeren ueber 250 km/h wenn wir von 1° abweichung pro stunde reden. (bei 150° - bei 210° noch etwas mehr)
wenn deutschland ueber den nordpol kippen wuerde, waeren das die 210°. wenn es ueber aequator und dann ueber suedpol kippen wuerde, waerens 150°.
dann muesste das wasser allerdings von sueden, respektive von norden uebers land schwappen.

und, ja, du hast damit recht, dass eine "langsame", konstante umkehrung weniger kraefte freisetzen wuerde, als eine abweichung.

so. jetzt weiss ich ueberhaupt nix mehr. denn auch die hier errechnete abweichung passt nicht zur schau.
in der hauptschau kommt eine radiomeldung (mittags) drin vor, dass buenos aires ueberschwemmt wird. und zwei stunden spaeter ist die flut bis hier. also rund 800 km/h wassergeschwindigkeit. das waere also zweieinhalbmal so schnell. also knapp 3 tage lang. (3TF??)

>Als ich die 300 Mill. für zuviele hielt, ging ich noch davon aus, daß die Meere im freien Fall um die Erde fallen. Das auch um eine Erde, die sich drunter hinwegdreht, so daß wirklich keine einzige Stelle verschont bleiben kann. So daß wirklich nur das eine oder andere Schiffchen ein paar Überlebende tragen kann. Außerdem diverse Risse in der Erdkruste, nebst entsprechend wasserdampfgesättigter und aufgeheizter Atmosphäre. Da waren 300 Millionen natürlich extrem unwahrscheinlich.
>Nuja, mit den richtigen Werten sieht es besser aus. :D

besser fuer was oder wen?

>>ich muss immer wieder feststellen, dass bei vielen (auch spezialisten) zwischendurch die haltung durchschimmert, dass einiges einfach nicht sein kann, weil es ja zu fuerchterlich waere.
>Ich hab ganz andere Probleme. Ich hab ne Mietwohnung und gerade genug Kohle, mir ein paar Konserven anzuschaffen. Wie sollte ich ein Schiff bauen? Das ist nicht so einfach.

nein. mit dem polsprung hast du nicht andere probleme, sondern keine probleme.
der duerfte fuer dich mit groesster wahrscheinlichkeit das letzte sein, was du erlebst.

wenn es "gewollt" waere, dass viele ein schiff bauen, also sich eventuell retten koennten, dann haetten bestimmt auch mehr leute schauungen in der richtung gehabt.

nicht mal solche spinner wie ich, die seit einem jahrzehnt oder laenge ihre archen vorbereiten, haben eine ueberlebensgarantie.
sei so gut, deine konserven in schwimmfaehige, schlagfeste behaelter zu verpacken. dann kann irgendwer die spaeter auffischen.

oder nach dem motto: "nach mir die sintflut" - futter die selber waehrend des vorspiels (buergerkrieg und russeneinmarsch).


gruss,detlef


31166 Re: Wenden oder Bremsen - DvB 30. September 2010 08:38:29

Moin Detlef!


>und da waer grad noch eine sache: ich hab das hier die tage nicht erwaehnt, weil ich (faelschlich?) der meinung war, dass die frueher mitgeteilten details der schauungen bekannt seien, aber wie willst du mit deiner abbremsung und start in gegenrichtung dahin kommen, dass man von deutschland aus das kreuz des suedens sehen kann?
>
Na, Du sagtest, die Erde kippt um 150° und du sagtest, die Sonne geht anschließend für Deutschland über Frankreich auf. Das sind und bleiben zwei völlig verschiedene Angelegenheiten (egal, ob sie nun gleichzeitig oder nacheinander erfolgen).
>
>wenn deine welt lediglich im rueckwaertsgang weiterlaeuft, dann bleiben die hemisphaeren der sichtbaren sterne unveraendert (abgesehen davon, dass die sterne dann "rueckwaerts laufen" wuerden)
>zu den "insgesamten" kraeften:
>
>egal, wer wie dafuer sorgt, dass die erde sich dreht, die 1.800 km/h (oder 1.600) spueren wir nicht. wir sind wie die leute, die in einem zug oder auf einem schiff nach vorn oder hinten laufen koennen.
>erst, wenn unsere basis ihr verhalten aendert, spueren wir was. und zwar spueren wir nur die anderung.
>das waere bei vollbremsung und volle kraft zurueck also rund 3.600 km/h, die wir in 168 std(7 Tg) spueren. also rund 20 km/h 168 stunden lang. (oder staerker, falls der vorgang nicht die vollen sieben tage braucht)
>das bedeutet also, dass das wasser zu anfang mit ca 20km/h von west nach ost ueber die landschaft wegfliesst.
>ob es danach relativ schneller oder relativ langsamer wird, ist mir im moment nicht klar.
>
Nein. Von ner Geschwindigkeit könntest Du nur dann ausgehen, wenn die Erde schlagartig gebremst würde. (Das wäre dann eine unendlich hohe Beschleunigung und würde die Erde zerreißen.) Abbremsen und Beschleunigen in Gegenrichtung über 3 Tage verteilt wäre bloß eine Beschleunigung von 0,00357 m/s². Mit Beginn hätte das Wasser eine Geschwindigkeit von 0 km/h und würde sich dann über die 3 Tage verteilt theoretisch immer weiter bis auf 3335 km/h beschleunigen. Aber durch die Reibung würde es ja stark abgebremst. Vergleich es damit, daß Du eine Schüssel mit Wasser auf Deinen Beifahrersitz setzt und Deine Karre gleichmäßig bremst. Solange Du das tust, neigt sich jeder abgeschlossene See auf der Erde genauso wie der Wasserspiegel auf der Schüssel. Solange das Ufer hoch genug ist, läuft der net über und bewegt sich folglich weiterhin mit 0 km/h. Das Problem ist bloß: beim Pazifik müßte das Ufer am Äquator eben 3,6 km hoch sein. Wo aber genug Durchflußmöglichkeit ist, wird das Wasser garnicht (oder nicht wesentlich) ansteigen.
>
>- dies wuerde zu einigen schauungen anderer seher passen, die sturm(flut) von westen fuer deutschland sahen.
>wenn die erde(erdoberflaeche) sich nun aber seitwaerts zur (konstanten rotation) verschieben wuerde, haetten wir "nur" diese zusaetzlichen, seitwaerts wirkenden kraefte zu beruecksichtigen.
>
Die Kräfte, die durch diese Kippbewegung auftreten, sind einiges geringer.
>
>und die waeren ueber 250 km/h wenn wir von 1° abweichung pro stunde reden. (bei 150° - bei 210° noch etwas mehr)
>wenn deutschland ueber den nordpol kippen wuerde, waeren das die 210°. wenn es ueber aequator und dann ueber suedpol kippen wuerde, waerens 150°.
>dann muesste das wasser allerdings von sueden, respektive von norden uebers land schwappen.
>
Beides. Erst in die eine Richtung (während der Beschleunigung für diese Bewegung), dann in die Gegenrichtung (während der Bremsung für diese Bewegung).
Das mit den Geschwindigkeitsangaben ergäbe nur Sinn, wenn die Kippbewegung auf einen Schlag losginge und auf einen Schlag endete (also nicht allmählich beginnen und enden würde). Dann träten aber wieder jeweils unendliche Beschleunigungen auf, was die Erde zerreißen würde.
>
>und, ja, du hast damit recht, dass eine "langsame", konstante umkehrung weniger kraefte freisetzen wuerde, als eine abweichung.
>so. jetzt weiss ich ueberhaupt nix mehr. denn auch die hier errechnete abweichung passt nicht zur schau.
>
Wasser von Süden? Das paßt zu garnix. Es sei denn, daß Deine Kippachse durch Afrika statt Galapagosinseln ginge. Oder es hängt mit der Topographie zusammen (mein Globus ist politisch).
>
>in der hauptschau kommt eine radiomeldung (mittags) drin vor, dass buenos aires ueberschwemmt wird. und zwei stunden spaeter ist die flut bis hier. also rund 800 km/h wassergeschwindigkeit. das waere also zweieinhalbmal so schnell. also knapp 3 tage lang. (3TF??)
>
Das heißt ja nicht, daß das Wasser auch von dort kommt, oder?
>
>>Als ich die 300 Mill. für zuviele hielt, ging ich noch davon aus, daß die Meere im freien Fall um die Erde fallen. Das auch um eine Erde, die sich drunter hinwegdreht, so daß wirklich keine einzige Stelle verschont bleiben kann. So daß wirklich nur das eine oder andere Schiffchen ein paar Überlebende tragen kann. Außerdem diverse Risse in der Erdkruste, nebst entsprechend wasserdampfgesättigter und aufgeheizter Atmosphäre. Da waren 300 Millionen natürlich extrem unwahrscheinlich.
>>Nuja, mit den richtigen Werten sieht es besser aus. :D
>besser fuer was oder wen?
>
Für die Plausiblität.
>
>>>ich muss immer wieder feststellen, dass bei vielen (auch spezialisten) zwischendurch die haltung durchschimmert, dass einiges einfach nicht sein kann, weil es ja zu fuerchterlich waere.
>>Ich hab ganz andere Probleme. Ich hab ne Mietwohnung und gerade genug Kohle, mir ein paar Konserven anzuschaffen. Wie sollte ich ein Schiff bauen? Das ist nicht so einfach.
>nein. mit dem polsprung hast du nicht andere probleme, sondern keine probleme.
>der duerfte fuer dich mit groesster wahrscheinlichkeit das letzte sein, was du erlebst.
>
Tchja, dann hoffe ich mal ganz stark, daß Du Unrecht hast. :)
>
Gruß, DvB


31169 Re: Wenden oder Bremsen - detlef 30. September 2010 17:52:54

moin,


>>und da waer grad noch eine sache: ich hab das hier die tage nicht erwaehnt, weil ich (faelschlich?) der meinung war, dass die frueher mitgeteilten details der schauungen bekannt seien, aber wie willst du mit deiner abbremsung und start in gegenrichtung dahin kommen, dass man von deutschland aus das kreuz des suedens sehen kann?
>>
>Na, Du sagtest, die Erde kippt um 150° und du sagtest, die Sonne geht anschließend für Deutschland über Frankreich auf. Das sind und bleiben zwei völlig verschiedene Angelegenheiten (egal, ob sie nun gleichzeitig oder nacheinander erfolgen).

tsss, tsss, tsss! ich hab nie behauptet, die sonne ginge ueber frankreich auf. (kaeme mir als norddeutschem nie in den sinn, frankreich als "westlich" zu sehen.
ansonsten ist es mir egal, in wieviel verschiedene angelegenheiten die situation "danach" und der weg zu ihr unterteilt wird.


>>
>>wenn deine welt lediglich im rueckwaertsgang weiterlaeuft, dann bleiben die hemisphaeren der sichtbaren sterne unveraendert (abgesehen davon, dass die sterne dann "rueckwaerts laufen" wuerden)
>>zu den "insgesamten" kraeften:
>>
>>egal, wer wie dafuer sorgt, dass die erde sich dreht, die 1.800 km/h (oder 1.600) spueren wir nicht. wir sind wie die leute, die in einem zug oder auf einem schiff nach vorn oder hinten laufen koennen.
>>erst, wenn unsere basis ihr verhalten aendert, spueren wir was. und zwar spueren wir nur die anderung.
>>das waere bei vollbremsung und volle kraft zurueck also rund 3.600 km/h, die wir in 168 std(7 Tg) spueren. also rund 20 km/h 168 stunden lang. (oder staerker, falls der vorgang nicht die vollen sieben tage braucht)
>>das bedeutet also, dass das wasser zu anfang mit ca 20km/h von west nach ost ueber die landschaft wegfliesst.
>>ob es danach relativ schneller oder relativ langsamer wird, ist mir im moment nicht klar.
>>
>Nein. Von ner Geschwindigkeit könntest Du nur dann ausgehen, wenn die Erde schlagartig gebremst würde. (Das wäre dann eine unendlich hohe Beschleunigung und würde die Erde zerreißen.) Abbremsen und Beschleunigen in Gegenrichtung über 3 Tage verteilt wäre bloß eine Beschleunigung von 0,00357 m/s². Mit Beginn hätte das Wasser eine Geschwindigkeit von 0 km/h und würde sich dann über die 3 Tage verteilt theoretisch immer weiter bis auf 3335 km/h beschleunigen. Aber durch die Reibung würde es ja stark abgebremst. Vergleich es damit, daß Du eine Schüssel mit Wasser auf Deinen Beifahrersitz setzt und Deine Karre gleichmäßig bremst. Solange Du das tust, neigt sich jeder abgeschlossene See auf der Erde genauso wie der Wasserspiegel auf der Schüssel. Solange das Ufer hoch genug ist, läuft der net über und bewegt sich folglich weiterhin mit 0 km/h. Das Problem ist bloß: beim Pazifik müßte das Ufer am Äquator eben 3,6 km hoch sein. Wo aber genug Durchflußmöglichkeit ist, wird das Wasser garnicht (oder nicht wesentlich) ansteigen.

bloss, um noch mehr unpassendes reinzubringen: eine beschleunigung, die in der lage ist wasser 1.600 km ueber flaches land immer noch als 50 meter hohe welle ankommen zu lassen, muesste doch, wenn sie weltweit gleichzeitig auftritt, auch die oberflaechentuempel bei uns ueberschwappen lassen.
und zwar gleichzeitig mit der flut...
(aber kein armes wort oder bild von so was in den schauungen)

>>
>>- dies wuerde zu einigen schauungen anderer seher passen, die sturm(flut) von westen fuer deutschland sahen.
>>wenn die erde(erdoberflaeche) sich nun aber seitwaerts zur (konstanten rotation) verschieben wuerde, haetten wir "nur" diese zusaetzlichen, seitwaerts wirkenden kraefte zu beruecksichtigen.
>>
>Die Kräfte, die durch diese Kippbewegung auftreten, sind einiges geringer.
>>
>>und die waeren ueber 250 km/h wenn wir von 1° abweichung pro stunde reden. (bei 150° - bei 210° noch etwas mehr)
>>wenn deutschland ueber den nordpol kippen wuerde, waeren das die 210°. wenn es ueber aequator und dann ueber suedpol kippen wuerde, waerens 150°.
>>dann muesste das wasser allerdings von sueden, respektive von norden uebers land schwappen.
>>
>Beides. Erst in die eine Richtung (während der Beschleunigung für diese Bewegung), dann in die Gegenrichtung (während der Bremsung für diese Bewegung).
>Das mit den Geschwindigkeitsangaben ergäbe nur Sinn, wenn die Kippbewegung auf einen Schlag losginge und auf einen Schlag endete (also nicht allmählich beginnen und enden würde). Dann träten aber wieder jeweils unendliche Beschleunigungen auf, was die Erde zerreißen würde.

und wer garantiert uns, dass die bewegung nicht ploetzlich beginnt?
(abgesehen davon, dass es mich und die meinen beim ins boot klettern nicht an die wand geklatscht hat)


>>
>>und, ja, du hast damit recht, dass eine "langsame", konstante umkehrung weniger kraefte freisetzen wuerde, als eine abweichung.
>>so. jetzt weiss ich ueberhaupt nix mehr. denn auch die hier errechnete abweichung passt nicht zur schau.
>>
>Wasser von Süden? Das paßt zu garnix. Es sei denn, daß Deine Kippachse durch Afrika statt Galapagosinseln ginge. Oder es hängt mit der Topographie zusammen (mein Globus ist politisch).

1) wenn die kippachse durch afrika ginge, koennte deutschland nicht naeher an den pol rutschen.
2) dann wuerden die gesehenen neuen positionen von Dakar und Georgetown anders sein.

wenn aber deutschland nach norden zu wegkippt, dann wuerde die suedspitze suedamerikas, die weiter westlich liegt, wie eine schaufel im suedatlantik nach nord-osten drehen. mit den anden im westen muesste das wasser dann eigentlich nach norden druecken.


>>
>>in der hauptschau kommt eine radiomeldung (mittags) drin vor, dass buenos aires ueberschwemmt wird. und zwei stunden spaeter ist die flut bis hier. also rund 800 km/h wassergeschwindigkeit. das waere also zweieinhalbmal so schnell. also knapp 3 tage lang. (3TF??)
>>
>Das heißt ja nicht, daß das Wasser auch von dort kommt, oder?

fuer mich schon. B.A. liegt im sueden von uns - die flut kommt bei uns von sueden an - in unserer naehe ist die kueste von argentinien und urugay das naechste mengenmaessig erwaehnenswerte wasser.

>>>>ich muss immer wieder feststellen, dass bei vielen (auch spezialisten) zwischendurch die haltung durchschimmert, dass einiges einfach nicht sein kann, weil es ja zu fuerchterlich waere.
>>>Ich hab ganz andere Probleme. Ich hab ne Mietwohnung und gerade genug Kohle, mir ein paar Konserven anzuschaffen. Wie sollte ich ein Schiff bauen? Das ist nicht so einfach.
>>nein. mit dem polsprung hast du nicht andere probleme, sondern keine probleme.
>>der duerfte fuer dich mit groesster wahrscheinlichkeit das letzte sein, was du erlebst.
>>
>Tchja, dann hoffe ich mal ganz stark, daß Du Unrecht hast. :)


DAS hoffe ich auch! ich bin lieber gut vorbereitet, und es passiert nix, als dass ich unvorbereitet in was reinstolper.


gruss,detlef


31177 Re: Wenden oder Bremsen - DvB 01. Oktober 2010 07:33:00

Moin Detlef!


>tsss, tsss, tsss! ich hab nie behauptet, die sonne ginge ueber frankreich auf. (kaeme mir als norddeutschem nie in den sinn, frankreich als "westlich" zu sehen.
>ansonsten ist es mir egal, in wieviel verschiedene angelegenheiten die situation "danach" und der weg zu ihr unterteilt wird.
>
Tchja, wenn Frankreich von Deutschland aus net westlich ist, ist die Verwirrung komplett. Wir streiten uns jetzt aber nicht noch um ein paar Grad Abweichung, oder?
>
>>Nein. Von ner Geschwindigkeit könntest Du nur dann ausgehen, wenn die Erde schlagartig gebremst würde. (Das wäre dann eine unendlich hohe Beschleunigung und würde die Erde zerreißen.) Abbremsen und Beschleunigen in Gegenrichtung über 3 Tage verteilt wäre bloß eine Beschleunigung von 0,00357 m/s². Mit Beginn hätte das Wasser eine Geschwindigkeit von 0 km/h und würde sich dann über die 3 Tage verteilt theoretisch immer weiter bis auf 3335 km/h beschleunigen. Aber durch die Reibung würde es ja stark abgebremst. Vergleich es damit, daß Du eine Schüssel mit Wasser auf Deinen Beifahrersitz setzt und Deine Karre gleichmäßig bremst. Solange Du das tust, neigt sich jeder abgeschlossene See auf der Erde genauso wie der Wasserspiegel auf der Schüssel. Solange das Ufer hoch genug ist, läuft der net über und bewegt sich folglich weiterhin mit 0 km/h. Das Problem ist bloß: beim Pazifik müßte das Ufer am Äquator eben 3,6 km hoch sein. Wo aber genug Durchflußmöglichkeit ist, wird das Wasser garnicht (oder nicht wesentlich) ansteigen.
>bloss, um noch mehr unpassendes reinzubringen: eine beschleunigung, die in der lage ist wasser 1.600 km ueber flaches land immer noch als 50 meter hohe welle ankommen zu lassen, muesste doch, wenn sie weltweit gleichzeitig auftritt, auch die oberflaechentuempel bei uns ueberschwappen lassen.
>und zwar gleichzeitig mit der flut...
>(aber kein armes wort oder bild von so was in den schauungen)
>
Nein. Bei einem Tümpel von 5 m Durchmesser würde sich der Wasserstand am Ostufer nur um knapp 1 mm heben. Am Äquator. (Aufm 60. Breitengrad bloß 0,5 mm.)
Und stell Dir einen idealen Wasserplaneten vor: da würde sich im Prinzip garnichts heben, da würde nur das Wasser hübsch einfach im Kreis fließen. Und wenn man dem eine Mauer in den Weg stellt, um das zu verhindern, müßte die am Äquator über 7 km hoch über NN sein, um nicht überspült zu werden. Die müßte natürlich das Gewicht aushalten... :D
>
>>>- dies wuerde zu einigen schauungen anderer seher passen, die sturm(flut) von westen fuer deutschland sahen.
>>>wenn die erde(erdoberflaeche) sich nun aber seitwaerts zur (konstanten rotation) verschieben wuerde, haetten wir "nur" diese zusaetzlichen, seitwaerts wirkenden kraefte zu beruecksichtigen.
>>>
>>Die Kräfte, die durch diese Kippbewegung auftreten, sind einiges geringer.
>>>
>>>und die waeren ueber 250 km/h wenn wir von 1° abweichung pro stunde reden. (bei 150° - bei 210° noch etwas mehr)
>>>wenn deutschland ueber den nordpol kippen wuerde, waeren das die 210°. wenn es ueber aequator und dann ueber suedpol kippen wuerde, waerens 150°.
>>>dann muesste das wasser allerdings von sueden, respektive von norden uebers land schwappen.
>>>
>>Beides. Erst in die eine Richtung (während der Beschleunigung für diese Bewegung), dann in die Gegenrichtung (während der Bremsung für diese Bewegung).
>>Das mit den Geschwindigkeitsangaben ergäbe nur Sinn, wenn die Kippbewegung auf einen Schlag losginge und auf einen Schlag endete (also nicht allmählich beginnen und enden würde). Dann träten aber wieder jeweils unendliche Beschleunigungen auf, was die Erde zerreißen würde.
>und wer garantiert uns, dass die bewegung nicht ploetzlich beginnt?
>
Daß es zumindest nicht ganz plötzlich geschieht, wird doch dadurch garantiert, daß es jemand überleben soll.
>
>(abgesehen davon, dass es mich und die meinen beim ins boot klettern nicht an die wand geklatscht hat)
>
Nee. Solange Du nicht vor Anker liegst o.ä., ist das Boot ja frei schwimmend wie das Wasser, und macht also die Bewegung der Erdkruste nicht mit.
>
>>Wasser von Süden? Das paßt zu garnix. Es sei denn, daß Deine Kippachse durch Afrika statt Galapagosinseln ginge. Oder es hängt mit der Topographie zusammen (mein Globus ist politisch).
>1) wenn die kippachse durch afrika ginge, koennte deutschland nicht naeher an den pol rutschen.
>2) dann wuerden die gesehenen neuen positionen von Dakar und Georgetown anders sein.
>wenn aber deutschland nach norden zu wegkippt, dann wuerde die suedspitze suedamerikas, die weiter westlich liegt, wie eine schaufel im suedatlantik nach nord-osten drehen. mit den anden im westen muesste das wasser dann eigentlich nach norden druecken.
>
Aber es könnte doch auch sein, daß noch eine ganze Menge anderer Kippbewegungen dazukommen. Du weißt ja im Prinzip nur das Endresultat. Daß das Wasser AM BEGINN der ganzen Aktion 800 km/h draufhaben soll, ist ohne erdkrustenzereißerische plötzliche Beschleunigungen schwer vorstellbar. Plausibler ist, daß das einfach anderes Wasser ist.
>
>>>in der hauptschau kommt eine radiomeldung (mittags) drin vor, dass buenos aires ueberschwemmt wird. und zwei stunden spaeter ist die flut bis hier. also rund 800 km/h wassergeschwindigkeit. das waere also zweieinhalbmal so schnell. also knapp 3 tage lang. (3TF??)
>>Das heißt ja nicht, daß das Wasser auch von dort kommt, oder?
>fuer mich schon. B.A. liegt im sueden von uns - die flut kommt bei uns von sueden an - in unserer naehe ist die kueste von argentinien und urugay das naechste mengenmaessig erwaehnenswerte wasser.
>
Wenn das nächstgelegene Wasser von Dir wegfließt, kommt es trotzdem nicht zu Dir. Und ob das Wasser in B.A. aus dem Atlantik stammt, weißt Du auch nicht, oder?

Grußm DvB


31184 Re: Wenden oder Bremsen - detlef 01. Oktober 2010 16:41:56

moin,


>>bloss, um noch mehr unpassendes reinzubringen: eine beschleunigung, die in der lage ist wasser 1.600 km ueber flaches land immer noch als 50 meter hohe welle ankommen zu lassen, muesste doch, wenn sie weltweit gleichzeitig auftritt, auch die oberflaechentuempel bei uns ueberschwappen lassen.
>>und zwar gleichzeitig mit der flut...
>>(aber kein armes wort oder bild von so was in den schauungen)
>>
>Nein. Bei einem Tümpel von 5 m Durchmesser würde sich der Wasserstand am Ostufer nur um knapp 1 mm heben. Am Äquator. (Aufm 60. Breitengrad bloß 0,5 mm.)

glaub ich dir nicht. einfach, weil das wasser ja aus traegheit seine richtung und geschwindigkeit beibehalten will. also wird es notfalls auch bergauf fliessen. hast du jemals an der kueste ne sturmflut erlebt? dann wuesstest du, dass ich damit recht hab. (wobei "berg" definitiv das falsche wort ist. wir liegen stolze 125 meter hoeher als buenos aires. und keine berge oder groessere huegel dazwischen)

>>und wer garantiert uns, dass die bewegung nicht ploetzlich beginnt?
>>
>Daß es zumindest nicht ganz plötzlich geschieht, wird doch dadurch garantiert, daß es jemand überleben soll.

ein sehr duerftiges argument. das kommt mir nach "es darf nicht sein, was nicht sein soll" vor.


>>
>>(abgesehen davon, dass es mich und die meinen beim ins boot klettern nicht an die wand geklatscht hat)
>>
>Nee. Solange Du nicht vor Anker liegst o.ä., ist das Boot ja frei schwimmend wie das Wasser, und macht also die Bewegung der Erdkruste nicht mit.

beim ins boot klettern ... schrieb ich da oben.
und wenn du meine alten beitraege zum thema gelesen haettest, dann wuestest du, dass das boot in der schau zum schutz vor der flutwelle flach eingegraben ist.

>Aber es könnte doch auch sein, daß noch eine ganze Menge anderer Kippbewegungen dazukommen. Du weißt ja im Prinzip nur das Endresultat. Daß das Wasser AM BEGINN der ganzen Aktion 800 km/h draufhaben soll, ist ohne erdkrustenzereißerische plötzliche Beschleunigungen schwer vorstellbar.

aha, so langsam merkst du, worueber wir schreiben.

>Plausibler ist, daß das einfach anderes Wasser ist.

dann ueberleg dir mal, von wo. ich bin ganz ohr.
zwischen buenos aires und uns sind drei fluesse von der groessenordnung der alster und der rio paraguay/parana. der ist ungefaehr sieben meter tief und zweihundert breit. wie sollen die paar tropfen ein gebiet von 2.000 mal 2.000 kilometern ueberfluten? und dann noch fuenfzig meter hoch?

>>>>in der hauptschau kommt eine radiomeldung (mittags) drin vor, dass buenos aires ueberschwemmt wird. und zwei stunden spaeter ist die flut bis hier. also rund 800 km/h wassergeschwindigkeit. das waere also zweieinhalbmal so schnell. also knapp 3 tage lang. (3TF??)
>>>Das heißt ja nicht, daß das Wasser auch von dort kommt, oder?
>>fuer mich schon. B.A. liegt im sueden von uns - die flut kommt bei uns von sueden an - in unserer naehe ist die kueste von argentinien und urugay das naechste mengenmaessig erwaehnenswerte wasser.
>>
>Wenn das nächstgelegene Wasser von Dir wegfließt, kommt es trotzdem nicht zu Dir. Und ob das Wasser in B.A. aus dem Atlantik stammt, weißt Du auch nicht, oder?

siehe oben. woher sollen solche mengen sonst kommen?
was fuer naechstgelegene gewaesser? der naechste ganzjaehrig wasser fuehrende fluss von hier aus ist der rio paraguay. (knapp 500 km)
zwischen buenos aires und hier ist alles halbwueste oder steppe.


gruss,detlef


31202 Re: Wenden oder Bremsen - DvB 03. Oktober 2010 05:48:07

Moin Detlef!

>>>bloss, um noch mehr unpassendes reinzubringen: eine beschleunigung, die in der lage ist wasser 1.600 km ueber flaches land immer noch als 50 meter hohe welle ankommen zu lassen, muesste doch, wenn sie weltweit gleichzeitig auftritt, auch die oberflaechentuempel bei uns ueberschwappen lassen.
>>>und zwar gleichzeitig mit der flut...
>>>(aber kein armes wort oder bild von so was in den schauungen)
>>Nein. Bei einem Tümpel von 5 m Durchmesser würde sich der Wasserstand am Ostufer nur um knapp 1 mm heben. Am Äquator. (Aufm 60. Breitengrad bloß 0,5 mm.)
>glaub ich dir nicht. einfach, weil das wasser ja aus traegheit seine richtung und geschwindigkeit beibehalten will. also wird es notfalls auch bergauf fliessen. hast du jemals an der kueste ne sturmflut erlebt? dann wuesstest du, dass ich damit recht hab. (wobei "berg" definitiv das falsche wort ist. wir liegen stolze 125 meter hoeher als buenos aires. und keine berge oder groessere huegel dazwischen)
>
Trägheit bewirkt eine Kraft. Die Kräfte lassen sich vektoriell addieren (mit einem Kräfteparallelogramm) und Du erhältst eine resultierende Kraft. Genau das hab ich gemacht und die Lotabweichung beschrieben.
Solange der Kraft eine gleichgroße Gegenkraft entgegengesetzt wird (Ufer oder Grund der Pfütze) bleibt das Wasser trotz Trägheit hübsch da, wo es ist (fällt nicht um die Erde oder zum Erdmittelpunkt). Ja, das Wasser fließt bergauf. Aber bei geringen Beschleunigungen natürlich nur sehr leichte Steigungen. Wenn das Ufer zu niedrig ist, läuft es aus - sonst nicht.
>
>>>und wer garantiert uns, dass die bewegung nicht ploetzlich beginnt?
>>Daß es zumindest nicht ganz plötzlich geschieht, wird doch dadurch garantiert, daß es jemand überleben soll.
>ein sehr duerftiges argument. das kommt mir nach "es darf nicht sein, was nicht sein soll" vor.
>
Bei einer ganz plötzlichen Beschleunigung zerreißts die Erde. Wer soll das überleben, außer vllt. ein paar extremophile Bakterien?
>
>>Aber es könnte doch auch sein, daß noch eine ganze Menge anderer Kippbewegungen dazukommen. Du weißt ja im Prinzip nur das Endresultat. Daß das Wasser AM BEGINN der ganzen Aktion 800 km/h draufhaben soll, ist ohne erdkrustenzereißerische plötzliche Beschleunigungen schwer vorstellbar.
>aha, so langsam merkst du, worueber wir schreiben.
>>Plausibler ist, daß das einfach anderes Wasser ist.
>dann ueberleg dir mal, von wo. ich bin ganz ohr.
>
Nach dem, von dem ich bisher ausgehe, vom Pazifik. Aber dabei wird natürlich unterstellt, daß die Erde (also die Erdkruste) die Drehrichtung ändert (und zwar in Gestalt von Kippen um 150° + Drehen um 1080° über 3 Tage verteilt). Und es wäre natürlich völlig sinnlos, eine Annahme wegen einer widersprüchlichen Annahme für unmöglich zu erklären. 800 km/h Wassergeschwindigkeit weisen ja eher auf eine 150°-Kippbewegung innerhalb von 20 Stunden hin, was die Richtung der Kräfte schon erheblich ändern würde.
>
>>Wenn das nächstgelegene Wasser von Dir wegfließt, kommt es trotzdem nicht zu Dir. Und ob das Wasser in B.A. aus dem Atlantik stammt, weißt Du auch nicht, oder?
>siehe oben. woher sollen solche mengen sonst kommen?
>was fuer naechstgelegene gewaesser? der naechste ganzjaehrig wasser fuehrende fluss von hier aus ist der rio paraguay. (knapp 500 km)
>zwischen buenos aires und hier ist alles halbwueste oder steppe.
>
Wenn sich der Pazifik an den Anden aufstaut, wo läuft er zuerst nennenswert über? (Diese Höhe wird dann noch damit überlagert, welche Stelle in dem Moment näher am - währenddem ja wandernden - Äquator ist.) Das Wasser fließt dann vorzugsweise natürlich zuerst an niedrigere Stellen (wobei "niedrig" dann auch wieder in Relation zur gerade aktuellen Lage des Äquator zu setzen wäre), soweit das entfernungsmäßig natürlich überhaupt in Betracht kommt.
Dafür, daß bei euch 2h nach B.A. Flut ist, kann es viele Erklärungen geben (u.a. eben der Einfluß des Geländes = Wege, die das Wasser nehmen könnte), das heißt also nicht zwangsläufig, daß das Wasser auch aus dieser Richtung kommt (es sei denn, Du hast in dem Zusammengang noch mehr gesehen).
Ich kann Dir aber nicht auf Verdacht alle erdenklichen Möglichkeiten mal vorrechnen. Aber nehmen wir mal an, daß die Kippung um die Achse Galapagos/Sumatera sehr schnell erfolgt, wäre die Flutrichtung von Puerto Montt nach Buenos Aires sowie zu Dir recht plausibel. Wenn es aber sehr schnell erfolgt, wäre die Bremsung/Beschleunigung aus Richtung Pazifik (altes Westen) um so stärker. Was wiederum heißt, daß die resultiuerenden 800 km/h eine stark zusammengesetzte Bewegung sein müßten, so daß die dann wohl doch auf eine etwas langsamere Kippung hinweisen würden. Also vllt. auf eine Kippung innerhalb von 40 Stunden. Dann wäre die Bremsung/Beschleunigung aus Richtung Pazifik auch wieder etwas schwächer. Wo aber nicht (wenn die errechneten 800 km/h nämlich einfach Unfug wären, weil von falschen Annahmen ausgegangen wird), käme das Wasser vllt. etwa aus Richtung Santiago - dann ist die Überflutung von B.A. und Paraguay in 2-Stunden-Abstand auch bei einer viel niedrigeren Fließgeschwindigkeit absolut plausibel.

Gruß, DvB


31204 völlig unverständlich ! : - ) - BBouvier 03. Oktober 2010 18:39:08


>>>>bloss, um noch mehr unpassendes reinzubringen: eine beschleunigung, die in der lage ist wasser 1.600 km ueber flaches land immer noch als 50 meter hohe welle ankommen zu lassen, muesste doch, wenn sie weltweit gleichzeitig auftritt, auch die oberflaechentuempel bei uns ueberschwappen lassen.
>>>>und zwar gleichzeitig mit der flut...
>>>>(aber kein armes wort oder bild von so was in den schauungen)
>>>Nein. Bei einem Tümpel von 5 m Durchmesser würde sich der Wasserstand am Ostufer nur um knapp 1 mm heben. Am Äquator. (Aufm 60. Breitengrad bloß 0,5 mm.)
>>glaub ich dir nicht. einfach, weil das wasser ja aus traegheit seine richtung und geschwindigkeit beibehalten will. also wird es notfalls auch bergauf fliessen. hast du jemals an der kueste ne sturmflut erlebt? dann wuesstest du, dass ich damit recht hab. (wobei "berg" definitiv das falsche wort ist. wir liegen stolze 125 meter hoeher als buenos aires. und keine berge oder groessere huegel dazwischen)
>Trägheit bewirkt eine Kraft....
>>>>und wer garantiert uns, dass die bewegung nicht ploetzlich beginnt?
>>>Daß es zumindest nicht ganz plötzlich geschieht, wird doch dadurch garantiert, daß es jemand überleben soll.
>>ein sehr duerftiges argument. das kommt mir nach "es darf nicht sein, was nicht sein soll" vor.
>Bei einer ganz plötzlichen Beschleunigung zerreißts die Erde.....
>>>Aber es könnte doch auch sein, daß noch eine ganze Menge anderer Kippbewegungen dazukommen. Du weißt ja im Prinzip nur das Endresultat. Daß das Wasser AM BEGINN der ganzen Aktion 800 km/h draufhaben soll, ist ohne erdkrustenzereißerische plötzliche Beschleunigungen schwer vorstellbar.
>>aha, so langsam merkst du, worueber wir schreiben.
>>>Plausibler ist, daß das einfach anderes Wasser ist.
>>dann ueberleg dir mal, von wo. ich bin ganz ohr.
>Nach dem, von dem ich bisher ausgehe, vom Pazifik. Aber dabei wird natürlich unterstellt, daß die Erde (also die Erdkruste) die Drehrichtung ändert (und zwar in Gestalt von Kippen um 150° + Drehen um 1080° über 3 Tage verteilt). Und es wäre natürlich völlig sinnlos, eine Annahme wegen einer widersprüchlichen Annahme für unmöglich zu erklären. 800 km/h Wassergeschwindigkeit weisen ja eher auf eine 150°-Kippbewegung innerhalb von 20 Stunden hin, was die Richtung der Kräfte schon erheblich ändern würde.
>>>Wenn das nächstgelegene Wasser von Dir wegfließt, kommt es trotzdem nicht zu Dir. Und ob das Wasser in B.A. aus dem Atlantik stammt, weißt Du auch nicht, oder?
>>siehe oben. woher sollen solche mengen sonst kommen?
>>was fuer naechstgelegene gewaesser? der naechste ganzjaehrig wasser fuehrende fluss von hier aus ist der rio paraguay. (knapp 500 km)
>>zwischen buenos aires und hier ist alles halbwueste oder steppe.
>Wenn sich der Pazifik an den Anden aufstaut, wo läuft er zuerst nennenswert über?
>Dafür, daß bei euch 2h nach B.A. Flut ist, kann es viele Erklärungen geben (u.a. eben der Einfluß des Geländes = Wege, die das Wasser nehmen könnte), das heißt also nicht zwangsläufig, daß das Wasser auch aus dieser Richtung kommt (es sei denn, Du hast in dem Zusammengang noch mehr gesehen).
>Ich kann Dir aber nicht auf Verdacht alle erdenklichen Möglichkeiten mal vorrechnen....

Leute, so geht das nun wirklich nicht!
Wer hat denn da was wann wem und wozu überhaupt geschrieben??

Das ist so alles doch überhaupt nicht zu vestehen!!

Gruss,
BB


31205 Re: völlig unverständlich ! : - ) - detlef 05. Oktober 2010 11:42:00


>Das ist so alles doch überhaupt nicht zu vestehen!!
>Gruss,
>BB


und was gibts neues?

grins,detlef

ps: ja, wir zwei tun uns da recht schwör.


31210 etwas Compilat zu besseren Gewöhnung : - ) - DvB 05. Oktober 2010 15:28:41

Nun hatte ich mir extra schon angewöhnt, überall ein zusätzliches > zwischen die Happen zu packen, zur besseren Übersicht.
Zur Verschachtelungstiefe: Es ist halt blöd, wenn man die Historie nicht sieht und erst suchen muß, wie es etwa zu einer bestimmten Frage gekommen ist. Wir reden so schon genug aneinander vorbei...

Wie wärs zur Kalibrierung mit etwas Maschinensprache für Sprachtalent BB? :-)

Gruß, DvB :-)

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31216 aha... - scheint gewoehnungsbeduerftig zu sein (n/t) - detlef 05. Oktober 2010 21:37:16



31152 Geschwindigkeit und Beschleunigung - DvB 29. September 2010 06:28:36

>die 9,81 pro sec sind also rund 35 km/h. oder missversteh ich da was? z.b. das "hoch 2" hinterm "S"?
>ich habe eine fallgeschwindigkeit von etwas ueber 6 metern pro sekunde im gedaechtnis. (das waeren dann knapp 22 km/h)

Die Erdanziehungskraft beträgt in Erdnähe etwa 1 g = 9,81 m/s².
Das ist keine Geschwindigkeit, das ist eine Beschleunigung.
Wenn etwas fällt, fällt es nicht mit 6 m/s, sondern fängt i.d.R. mit 0 m/s an und wird dann (eben durch die Beschleunigung) immer schneller. Theoretisch natürlich, denn erst bremst irgendwann die Erdatmosphäre und später der Erdboden. Wenn nix bremst, könnte es im Prinzip beliebig schnell werden (sofern Du Einschwein nicht glauben magst, daß spätestens bei der Lichtgeschwindigkeit Feierabend ist).

Beim freien Fall mit g wird (ohne Luftwiderstand) eine Geschwindigkeit von 0 auf 100 km/h in 2,83 Sekunden erreicht.


>an dieser stelle waer es hilfreich, zu wissen, worueber wir reden: ueber eine abweichung der erde als gesamtes, oder ueber einen abweichenden "mantleslip".

Für die Kräfte, die hier auf der Erdoberfläche wirken, ist es vollkommen bedeutungslos, ob es sich um einen "Mantleslip" oder eine Komplettdrehung handeln soll - jedenfalls, solange nicht gerade Protuberanzen aus der Erde schießen. Da kann man die Erde einfach als Kugel ansehen und die auftretenden Kräfte stimmen halbwegs. Wo die Energie herkommen soll, entweder die Kruste oder die ganze Erde wie gewünscht zu drehen, muß sich ja dann der Onkel ne Platte machen, der Dir die Schauung geschickt hat. Das ist in jedem Fall exorbitant und ziemlich unklar, wie sowas zustandekommen könnte.


>wenn die ganze erde um ein oder zwei grad aus der richtung liefe - was waere dann?
>antwort: nix... ausser den seitwaerts wirkenden kraeften von luft und wasser.
>bei einem mantleslip kaeme noch die reibung der kruste gegen das magma dazu.

Es träten auf der Erdoberfläche ein paar Scheinkräfte auf. Wie stark die wären, hinge ganz davon ab, innerhalb welcher Zeit dieses ein oder zwei Grad aus-der-Richtung-Laufen stattfinden würde.


Gruß, DvB


31151 Re: Polwanderung... - DvB 29. September 2010 05:39:31

Moin Detlef!


>erstmal GGGRRRRRR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Reg Dich bloß nich uff und denk an Dein Herz! ;)


>warum zum hundekuchen kauft ihr burschen euch nicht endlich mal nen globus und dreht den rum!
>ihr seid doch in anderen dingen nicht so vernagelt!

Ich Bursche mach das. Der behält seine Eigendrehung. Meine Deckenlampe nenn ich Polarstern. Der/die beleuchtet nun Antarktica - allerdings dreht sich dieser Pol in der Draufsicht immernoch im Uhrzeigersinn. (Nenn ich den nu Nordpol oder Südpol?) Von mir aus gesehn (sagen wir mal ich bin die Sonne) dreht sich die Erde nun von rechts nach links statt von links nach rechts und die Pole sind vertauscht. Aus Sicht Deutschlands gehe ich (die Sonne) weiterhin über der Polakei auf.

(Dieses Szenario entspräche ja http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des grünen Pfeils statt des roten.)


>jedesmal, wenn einer von euch spinnern mir erklaeren will, dass ich unrecht habe, hole ich mir wieder nen globus vor und mach die ganze dreherei von neuem.
>rein mechanisch, die kugel mit beiden haenden in einer dreidimensionalen bewegung drehend kommt immer wieder das heraus, was ich scheinbar nicht gut genug fuer euch erklaeren kann.

Schlecht erklären kannst Du gut - und dann noch rumnölen! :D
Anfangs schien es klar zu sein, was Du sagen willst - aber http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des roten Pfeils, wie Du ja sagtest, sagt was anderes.


>>Ich geh mal davon aus, daß die magnetischen Pole sich einfach umpolen können. Anscheinend ist das in der Erdgeschichte ja eh der Standard.
>>Ich gehe davon aus, daß, soweit wir hier von einem Nordpol reden, dieser sich allein dadurch auszeichnet, daß er sich bei der Draufsicht gegen den Uhrzeigersinn dreht und wir die magnetische Polung vollkommen ignorieren, um uns nicht sinnlos zu verfransen.
>ok, einverstanden. allerdings mit dem zusatz, dass ausser der drehrichtung der nordpol sich auch noch dadurch auszeichnet, in welcher stellung er sich zu den sternen verhaelt.

Es ist (für allgemeine/grundsätzliche Betrachtungen) nicht gut, die Definition von zwei u.U. widersprüchlichen Gegebenheiten (siehe oben) abhängig zu machen. Soweit es Deine gesehene Zielsituation betrifft: verstanden. (In dem Falle ginge nach der 150°-Drehung die Sonne in Deutschland tatsächlich über Frankreich auf. Ich hoffe aber, daß Du Dir über sehr einfache Tatsache im Klaren bist oder noch wirst, daß das ohne Drehrichtungsumkehr nunmal nicht möglich ist.)


>>Das bedeutet, eine Umpolung findet auf diese Weise zum Beispiel dadurch statt, daß die Eigendrehung der Erde anhält und in Gegenrichtung neu ansetzt.
>QUATSCH!
>1) wegen der bremswirkung.
>2) wegen der notwendigen energie fuer den neustart.

Jungejunge - ich schrieb ZUM BEISPIEL. Und es ist definitiv richtig, daß die Umpolung eines über Drehrichtung definierten Poles ZUM BEISPIEL durch Anhalten und in Gegenrichtung Neustarten erfolgen KANN. (Klar: es ginge prinzipiell auch per Polwanderung.)


>>Soweit ich Deine Gemüsedosendebatte mit BB verstehe, ist das auch genau Deine Intention - wobei Du aber davon nichts weißt, weil Du nur die Beibehaltung der Eigendrehung betrachtest und diese mit einer 150°-Verlagerung überlagerst.
>nein, das ist nicht meine intention. nicht mal unbewusst oder unwissenderweise.

Doch, ganz genau das ist es. Dein roter Pfeil, der gültig sein soll, zeigt in Deiner Darstellung http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG immer nach rechts. WAS dreht sich denn da? Ein Koordinatensystem? In Wirklichkeit soll es doch diese sich in der Ausrichtung zugleich verändernde Erde sein, die mit dieser, dem Koordinatensystem nach zwar konstanter, real sich aber verdrehender, Drehrichtung beaufschlagt wird. Und die Erde IST nunmal SELBST ihre eigene trägheitsmomentbehaftete Masse!

Nochmal ganz konkret zur Verdeutlichung: Sumatera. Das schwirrt derzeit mit 1800 km/h (stimmt übrigens garnicht - es sind bloß 1668 km/h am Äquator) im Kreis. Oder auf Deiner Darstellung http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG jeder beliebige Punkt auf Deiner grünen Linie. Alle diese Punkte bewegen sich lt. Deiner Zeichnung nach der ganzen Nummer ziemlich genau in Gegenrichtung!

Der "Unterschied" ist: Du haust nicht voll die Bremse und anschließend den Rückwärtsgang rein - sondern lenkst einfach bei Vollgas, bis Du in Gegenrichtung kutschst. Soweit das die auftretenden Kräfte in Ost-West-Richtung betrifft, ist das im Ergebnis schnurzpiepegal. Aber nur im Ergebnis - die Bremsung/Beschleunigung wäre dann nicht kontinuierlich, sondern sinusartig, würde also zwischenzeitlich höhere Werte annehmen. UND es kämen noch seitliche Kräfte DAZU! (Letztere sind die, die Du mit 120...250 km/h als verträglich ansetzt. Geschwindigkeiten sind natürlich keine Kräfte, sondern man muß anfahren und abbremsen, wobei Beschleunigungskräfte auftreten. Außerdem rufen Geschwindigkeiten Scheinkräfte hervor. Wie z.B., infolge der unterschiedlichen Drehgeschwindigkeit je nach Breitengradient, die Corioliskraft, die für das Wettersystem verantwortlich ist.)

Ich mach an der Stelle erstmal Pause. Ich hab mich nämlich bei dem Beschleunigungskram gewaltig verrechnet. :(
Von 1668 km/h auf -1668 km/h (also um 3335 km/h) in 72h scheint doch eher sehr harmlos zu sein.

926 m/s /259200 s = 0,00357 m/s² (am Äquator) Erdanziehungskraft zum Vergleich: 9,81 m/s²

Das macht ne Lotabweichung von 1:2745.
Das heißt also, in einer 5490m langen Badewanne würde sich das Wasser im Osten 1 m heben und im Westen 1 m senken.

In Südamerika hast Du da natürlich trotzdem ein Problem mit der pazifistischen Badewanne im Kreuz. Den Pazifik kann man wohl mit 20.000 km Länge ansetzen. Wellenhöhe: bis zu 3643m (bissel weniger, weil Du auf dem 23. Breitengrad rumgurkst) Aber wenn Du etwas erhöht stehst und das Wasser rundherum gut Deinen Kontinent überqueren kann, kommt es zu der Höhe nicht. Es steigt nur so hoch, wie es muß, um gemütlich durchfließen zu können.

Die überlagerte Kippbewegung von 150° um die Achse durch Galappagosinseln und Sumatera ist zweigeteilt (die muß ja starten und enden). D.h., ich gehe mal davon aus, daß sie die ersten 75° gleichmäßig beschleunigt und die restlichen 75° gleichmäßig bremst. Bin gerade zu blöd, das zu berechnen. Jedenfalls würde Dich das kaum betreffen, weil Du hinsichtlich dieser Beschleunigungen ziemlich nah am Pol sitzt. Das Wasser käme dann also für Dich nimmer direkt von Westen, sondern die ersten 36h mehr von WSW, die restlichen 36h mehr von WNW.


Gruß, DvB



31158 Re: Polwanderung... - detlef 29. September 2010 16:02:37

moin,


>(Dieses Szenario entspräche ja http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des grünen Pfeils statt des roten.)


also, ich dachte, dass auf dem ersten bild der serie recht deutlich "alter Aequator" steht, als erklaerung, was die gruene linie bedeutet.
und auf den bildern ist dieser, um aufzuzeigen, dass bei unveraenderter polachse/rotationsachse (rosa) und unveraenderter drehrichtung (roter pfeil) von der oberflaeche der erde aus gesehen die sonne von der anderen seite her aufgehen wird, wenn geografischer nord- und suedpol vertauscht werden.


>Schlecht erklären kannst Du gut - und dann noch rumnölen! :D

du hast das grad noetrig, du flachweltler! "die erde dreht sich im uhrzeigersinn..." pffff!

>Anfangs schien es klar zu sein, was Du sagen willst - aber http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des roten Pfeils, wie Du ja sagtest, sagt was anderes.

koennte das problem darin liegen, dass ihr alle genau wisst, was ich eurer meinung nach sagen will?


>
>>>Ich geh mal davon aus, daß die magnetischen Pole sich einfach umpolen können. Anscheinend ist das in der Erdgeschichte ja eh der Standard.
>>>Ich gehe davon aus, daß, soweit wir hier von einem Nordpol reden, dieser sich allein dadurch auszeichnet, daß er sich bei der Draufsicht gegen den Uhrzeigersinn dreht und wir die magnetische Polung vollkommen ignorieren, um uns nicht sinnlos zu verfransen.

hier hattest du die drehung doch noch richtig.

>>ok, einverstanden. allerdings mit dem zusatz, dass ausser der drehrichtung der nordpol sich auch noch dadurch auszeichnet, in welcher stellung er sich zu den sternen verhaelt.
>Es ist (für allgemeine/grundsätzliche Betrachtungen) nicht gut, die Definition von zwei u.U. widersprüchlichen Gegebenheiten (siehe oben) abhängig zu machen. Soweit es Deine gesehene Zielsituation betrifft: verstanden. (In dem Falle ginge nach der 150°-Drehung die Sonne in Deutschland tatsächlich über Frankreich auf. Ich hoffe aber, daß Du Dir über sehr einfache Tatsache im Klaren bist oder noch wirst, daß das ohne Drehrichtungsumkehr nunmal nicht möglich ist.)

ja, ja, verstanden, dass du nix verstanden hast. ich werd also noch nen billigen globus mit linien versauen, um dir noch ne fotoserie von der graduellen verschiebung herzustellen.

>
>>>Das bedeutet, eine Umpolung findet auf diese Weise zum Beispiel dadurch statt, daß die Eigendrehung der Erde anhält und in Gegenrichtung neu ansetzt.
>>QUATSCH!
>>1) wegen der bremswirkung.
>>2) wegen der notwendigen energie fuer den neustart.
>Jungejunge - ich schrieb ZUM BEISPIEL. Und es ist definitiv richtig, daß die Umpolung eines über Drehrichtung definierten Poles ZUM BEISPIEL durch Anhalten und in Gegenrichtung Neustarten erfolgen KANN. (Klar: es ginge prinzipiell auch per Polwanderung.)

gut. da kommen wir uns also mal etwas naeher.
theoretisch koennte eine abweichung oder eine bremsung mit umkehr vorkommen.
praktisch hast du aber bei einer umkehr nicht den von mir geschauten endzustand.

>>>Soweit ich Deine Gemüsedosendebatte mit BB verstehe, ist das auch genau Deine Intention - wobei Du aber davon nichts weißt, weil Du nur die Beibehaltung der Eigendrehung betrachtest und diese mit einer 150°-Verlagerung überlagerst.
>>nein, das ist nicht meine intention. nicht mal unbewusst oder unwissenderweise.
>Doch, ganz genau das ist es. Dein roter Pfeil, der gültig sein soll, zeigt in Deiner Darstellung http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG immer nach rechts. WAS dreht sich denn da? Ein Koordinatensystem? In Wirklichkeit soll es doch diese sich in der Ausrichtung zugleich verändernde Erde sein, die mit dieser, dem Koordinatensystem nach zwar konstanter, real sich aber verdrehender, Drehrichtung beaufschlagt wird. Und die Erde IST nunmal SELBST ihre eigene trägheitsmomentbehaftete Masse!

langsam kriegst du mich angesaeuert. selbst wenn sie stimmen sollten, sind diese dauernden andeutungen, ich sei so klug wie 'n zaunpfosten, einfach unhoeflich.
was sich da dreht? - (bei gleichbleibender rotationsachse) die gute alte erde. immer in der selben richtung.
immer weiter im kreis um die selbe alte kreiselachse. und die aendert sich weder in relation zur sonne, noch in relation zu all den anderen sternen.
was sich allerdings veraendern duerfte, waeren die punkte ihrer oberflaeche in relation zu dieser kreiselachse.


gruss,detlef


31167 Re: Polwanderung... - DvB 30. September 2010 09:49:26

Moin Detlef!

>>(Dieses Szenario entspräche ja http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des grünen Pfeils statt des roten.)
>
>also, ich dachte, dass auf dem ersten bild der serie recht deutlich "alter Aequator" steht, als erklaerung, was die gruene linie bedeutet.
>
Ja eben - also ist die Beschreibung unklar.
>
>und auf den bildern ist dieser, um aufzuzeigen, dass bei unveraenderter polachse/rotationsachse (rosa) und unveraenderter drehrichtung (roter pfeil) von der oberflaeche der erde aus gesehen die sonne von der anderen seite her aufgehen wird, wenn geografischer nord- und suedpol vertauscht werden.
>
Ich glaub, es hat keinen Zweck, zu versuchen, das zu verstehen. Erst müssen wir uns drüber einig sein, was ein Pol ist. Für meinen Geschmack kann das nur was sein, um das sich was dreht, wo die Drehachse der Erde durchgeht. Und wenn die kippt, kann sie nicht gleichzeitig nicht kippen.
>
>>Schlecht erklären kannst Du gut - und dann noch rumnölen! :D
>du hast das grad noetrig, du flachweltler! "die erde dreht sich im uhrzeigersinn..." pffff!
>
Heh! Nur der Pol, wo die Antarktis drauf ist!
>
>>Anfangs schien es klar zu sein, was Du sagen willst - aber http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des roten Pfeils, wie Du ja sagtest, sagt was anderes.
>koennte das problem darin liegen, dass ihr alle genau wisst, was ich eurer meinung nach sagen will?
>
Anfangs vielleicht. Inzwischen hast Du für viel zu viel Unklarheiten gesorgt.
>
>>>>Ich geh mal davon aus, daß die magnetischen Pole sich einfach umpolen können. Anscheinend ist das in der Erdgeschichte ja eh der Standard.
>>>>Ich gehe davon aus, daß, soweit wir hier von einem Nordpol reden, dieser sich allein dadurch auszeichnet, daß er sich bei der Draufsicht gegen den Uhrzeigersinn dreht und wir die magnetische Polung vollkommen ignorieren, um uns nicht sinnlos zu verfransen.
>hier hattest du die drehung doch noch richtig.
>
Die Definition hatte Dir nicht gereicht -> Widersprüchlichkeit -> Unklarheit.
>
>>>ok, einverstanden. allerdings mit dem zusatz, dass ausser der drehrichtung der nordpol sich auch noch dadurch auszeichnet, in welcher stellung er sich zu den sternen verhaelt.
>>Es ist (für allgemeine/grundsätzliche Betrachtungen) nicht gut, die Definition von zwei u.U. widersprüchlichen Gegebenheiten (siehe oben) abhängig zu machen. Soweit es Deine gesehene Zielsituation betrifft: verstanden. (In dem Falle ginge nach der 150°-Drehung die Sonne in Deutschland tatsächlich über Frankreich auf. Ich hoffe aber, daß Du Dir über sehr einfache Tatsache im Klaren bist oder noch wirst, daß das ohne Drehrichtungsumkehr nunmal nicht möglich ist.)
>ja, ja, verstanden, dass du nix verstanden hast. ich werd also noch nen billigen globus mit linien versauen, um dir noch ne fotoserie von der graduellen verschiebung herzustellen.
>
Bevor Du für weitere Unklarheiten sorgst, machs doch einfach so:
- Ernenne Deine Kamera zum Polarstern
- Stell einen Gegenstand (Sonne) neben Deinen Globus
- mach Bilder im 6h-Takt über die 3 Tage
>
Dann ist die Sache eindeutig. Und Du brauchst auch keine Globen dafür zu beschmieren.
>
>>>>Das bedeutet, eine Umpolung findet auf diese Weise zum Beispiel dadurch statt, daß die Eigendrehung der Erde anhält und in Gegenrichtung neu ansetzt.
>>>QUATSCH!
>>>1) wegen der bremswirkung.
>>>2) wegen der notwendigen energie fuer den neustart.
>>Jungejunge - ich schrieb ZUM BEISPIEL. Und es ist definitiv richtig, daß die Umpolung eines über Drehrichtung definierten Poles ZUM BEISPIEL durch Anhalten und in Gegenrichtung Neustarten erfolgen KANN. (Klar: es ginge prinzipiell auch per Polwanderung.)
>gut. da kommen wir uns also mal etwas naeher.
>theoretisch koennte eine abweichung oder eine bremsung mit umkehr vorkommen.
>praktisch hast du aber bei einer umkehr nicht den von mir geschauten endzustand.
>
Aber wenn Du sagst, die Sonne ginge danach für Deutschland über Frankreich auf??
Wie auch immer - ich warte am besten auf die Bilderserie.
>
>>>>Soweit ich Deine Gemüsedosendebatte mit BB verstehe, ist das auch genau Deine Intention - wobei Du aber davon nichts weißt, weil Du nur die Beibehaltung der Eigendrehung betrachtest und diese mit einer 150°-Verlagerung überlagerst.
>>>nein, das ist nicht meine intention. nicht mal unbewusst oder unwissenderweise.
>>Doch, ganz genau das ist es. Dein roter Pfeil, der gültig sein soll, zeigt in Deiner Darstellung http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG immer nach rechts. WAS dreht sich denn da? Ein Koordinatensystem? In Wirklichkeit soll es doch diese sich in der Ausrichtung zugleich verändernde Erde sein, die mit dieser, dem Koordinatensystem nach zwar konstanter, real sich aber verdrehender, Drehrichtung beaufschlagt wird. Und die Erde IST nunmal SELBST ihre eigene trägheitsmomentbehaftete Masse!
>langsam kriegst du mich angesaeuert. selbst wenn sie stimmen sollten, sind diese dauernden andeutungen, ich sei so klug wie 'n zaunpfosten, einfach unhoeflich.
>
Nicht meine Absicht. Ich versuch bloß, Widersprüche aufzuzeigen.
>
>was sich da dreht? - (bei gleichbleibender rotationsachse) die gute alte erde. immer in der selben richtung.
>
Die Begriffe "Rotationsachse" und "Richtung" sind inzwischen sehr unscharf. Und "Erde" auch, nachdem sich die Erdkruste vom Inneren verschieden bewewgen soll.
>
>immer weiter im kreis um die selbe alte kreiselachse. und die aendert sich weder in relation zur sonne, noch in relation zu all den anderen sternen.
>
Wenn die Erdachse zu Sonne und Sternen konstant bleibt, kann die Erde net kippen. Wenn die Erde kippt, kippt die Erdachse mit.
>
>was sich allerdings veraendern duerfte, waeren die punkte ihrer oberflaeche in relation zu dieser kreiselachse.
>
Es ist eben so: wenn Du von der Erde sprichst, gehe ich in aller Regel davon aus, daß die Oberfläche gemeint ist. Was anderes sieht man ja nicht und woanders spielen auch keine Beschleunigungskräfte auf das auf ihr befindliche Wasser eine Rolle. Abgesehen von der Idee, die ich in dem ersten Beitrag heute beschrieben habe, sehe ich auch keinen Sinn darin, sich Gedanken darüber zu machen, was im Inneren der Erde geschieht. Im Prinzip bekämen wir davon doch garnichts mit. Also würde ich doch einfach sagen, die Erde ist die Erde, die dreht sich so und so - und fertig.

Gruß, DvB


31172 Re: Polwanderung... - detlef 01. Oktober 2010 01:11:11

mach mir hier nicht den BB!
(einer davon reicht) ;-))

also, erstmal Pol:
da haben wir drei paare.
1) alter nord- und suedpol.
2) neuer nord- und suedpol.
3) bestaendige nord- und suedpol der (meiner meinung nach sich nicht veraendernden) rotationsachse.

von mir im allgemeinen durch die eigenschaftswoerter alter, neuer und rotations- unterschieden.
"3)" sollte hoffentlich klar sein, durch das wort "bestaendig".
"1)" und "2)" sind lediglich punkte auf der landkarte/dem globus, die jeder zu seiner zeit mit "3)" zusammenfallen.

soweit klar?


frankreich: ich habe nie behauptet, die sonne ginge jemals ueber frankreich auf! das hat einer von euch eingeschleppt.
(sollte ich mich irren, zeig mir wo)

polarstern kamera: ich nehm lieber meine samsung.
(nur von "oben" bringts nicht. da wird nicht alles klar. ich werd sowohl von oben als auch von der seite knipsen muessen.)


das die Begriffe "Rotationsachse" und "Richtung" fuer dich unscharf sind, wundert mich nicht. ich hab jahrelang ueber diesen problemen gegruebelt.
(bevor ich pc und internet hatte. damals hatte ich noch zeit zum nachdenken)

aber wart mal ab. wir werden es schon noch schaffen, jegliche klarheiten zu beseitigen.


>Wenn die Erdachse zu Sonne und Sternen konstant bleibt, kann die Erde net kippen. Wenn die Erde kippt, kippt die Erdachse mit.

wenn aber nur die erdoberflaeche/erdkruste "kippt" kann die achse doch stabil bleiben.
(ich meine, den ausdruck "mantleslip" dafuer benutzt zu haben)
die rotationsachse kann auch stabil bleiben, wenn der kreisel erde aus irgendeinem grund eine gleichgewichtsverschiebung erfaehrt. dann wuerde er sich taumelnd ein neues gleichgewicht um die gleichbleibende achse geben.


>...sehe ich auch keinen Sinn darin, sich Gedanken darüber zu machen, was im Inneren der Erde geschieht. Im Prinzip bekämen wir davon doch garnichts mit. Also würde ich doch einfach sagen, die Erde ist die Erde, die dreht sich so und so - und fertig.

nö, da machst du dir das zu einfach.
du behauptest, ein impakt koenne weder (gesamte) erde noch erdkruste verschieben.
wenn wir aber davon ausgehen wollen, dass meine schauungen eine verschiebung belegen, muss eine ursache her.
so eine ursache kann (ohne impakt) eigentlich nur die sonne, oder das erdinnere sein.

bei der sonne muessten wir postulieren, dass elektromagnetischer einfluss der sonne die erde oder ihre kruste kippen lassen koennte.
(das wuerde nebenbei bemerkt bedeuten, dass magnetische polspruenge immer mit geografischen identisch sein sollten...)

bleibt nur entweder eine gewichtsverlagerung im inneren der erde, um den ganzen erdball neu auf seine konstante rotationsachse auszurichten.

oder ein ???? um einen mantleslip auszuloesen.

so, wenn du mir jetzt erklaerst, warum eine innere gewichtsverlagerung nicht stattfinden kann, dann muesste ich annehmen, dass ein alter mann mit bart aus ner wolke schaut, und mal eben gegen die erde schnippst...


gruss,detlef


31176 Poldefinition - DvB 01. Oktober 2010 06:02:39

Moin Detlef!

>mach mir hier nicht den BB!
>(einer davon reicht) ;-))
>
Ich fühl mich ganz unschuldig!
>
>also, erstmal Pol:
>da haben wir drei paare.
>1) alter nord- und suedpol.
>2) neuer nord- und suedpol.
>3) bestaendige nord- und suedpol der (meiner meinung nach sich nicht veraendernden) rotationsachse.
>von mir im allgemeinen durch die eigenschaftswoerter alter, neuer und rotations- unterschieden.
>"3)" sollte hoffentlich klar sein, durch das wort "bestaendig".
>"1)" und "2)" sind lediglich punkte auf der landkarte/dem globus, die jeder zu seiner zeit mit "3)" zusammenfallen.
>soweit klar?
>
Nein. Du hast mindestens 3 weitere Polpaare:
4) Kippachse Galapagos/Sumtaera
5) fiktive Achse durch Polarstern und Erdmittelpunkt
6) wandernde resultierende Pole aus der Überlagerung von Kippbewegung und und normaler Erdrotation
>
>frankreich: ich habe nie behauptet, die sonne ginge jemals ueber frankreich auf! das hat einer von euch eingeschleppt.
>(sollte ich mich irren, zeig mir wo)
>
Ich glaube, das hab ich eingeschleppt. Du hast Dich wahrscheinlich unklarer ausgedrückt. (Etwa so: "aufgehende Sonne im Westen" - aber wo ist schon "Westen" bei der ganzen Polverwirrung? Darum hab ich versucht, zu spezifizieren, was damit gemeint sein soll.) Etwas in der Richtung sollte aus ner Schauung hervorgehen. Es ist jedenfalls auch äquivalent damit, daß nach der Kippung nicht mehr der letzte sondern der erste Buchstabe der Gemüsedosenbeschriftung beleuchtet werden sollte.
>
>polarstern kamera: ich nehm lieber meine samsung.
>(nur von "oben" bringts nicht. da wird nicht alles klar. ich werd sowohl von oben als auch von der seite knipsen muessen.)
>
Du scheinst es drauf anzulegen, Verwirrung zu stiften. Warum sollte denn nicht alles klar werden? Mach notfalls eben mehr Bilder. Und auf Polynesien kannst Du ja nen fetten roten Punkt pappen, damit man sieht, daß sich da was bewegt, wenn man sonst nur Wasser sieht... Oder mach es mit dem Astronomieprogramm, oder was Du da hast, womit Du http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG gebastelt hast. (Dann gibt es wenigstens keine Ausleuchtungsschwierigkeiten...)
>
>das die Begriffe "Rotationsachse" und "Richtung" fuer dich unscharf sind, wundert mich nicht. ich hab jahrelang ueber diesen problemen gegruebelt.
>(bevor ich pc und internet hatte. damals hatte ich noch zeit zum nachdenken)
>aber wart mal ab. wir werden es schon noch schaffen, jegliche klarheiten zu beseitigen.
>
Ich glaube, Du planst ja nicht, daß die Kontinente ihre Positionen zueinander verändern. Also ist doch die Erdoberfläche ein gutes Bezugssystem. Ebenso der heutige Polarstern, der anschließend irgendwo über Antartika rumkreiseln soll. Damit läßt sich die Sache also klar und eindeutig beschreiben.
>
>>Wenn die Erdachse zu Sonne und Sternen konstant bleibt, kann die Erde net kippen. Wenn die Erde kippt, kippt die Erdachse mit.
>wenn aber nur die erdoberflaeche/erdkruste "kippt" kann die achse doch stabil bleiben.
>
Nicht die Achse, um die sich die Erdkruste dreht. Und das ist doch die einzige, die für uns relevant ist.
>
>(ich meine, den ausdruck "mantleslip" dafuer benutzt zu haben)
>
Ja. Der Mantel ist allerdings das, was unter der Erdkruste kommt. Wenn der sich wie auch immer verdreht, kriegen wir das doch im Prinzip garnicht mit (außer, daß es aufgrund Reibungswärme mächtig heiß hier werden könnte oder so).
>
>die rotationsachse kann auch stabil bleiben, wenn der kreisel erde aus irgendeinem grund eine gleichgewichtsverschiebung erfaehrt. dann wuerde er sich taumelnd ein neues gleichgewicht um die gleichbleibende achse geben.
>
Nein. Real kann sich ein kompakter realer Körper zu einem Zeitpunkt immer nur um genau eine Achse drehen. (Wo sich in ihm was anders dreht, ist das in dem Sinne dann eben ein anderer Körper.) Und diese eine reale Achse ist immer am Wandern, wenn es verschiedene Bewegungen sind, die sich überlagern (wie das mit Präzessionsbewegungen sowieso generell der Fall ist). Je nach Bezugsystem des Betrachters läßt sich die Bewegung verschieden beschreiben.
>
>>...sehe ich auch keinen Sinn darin, sich Gedanken darüber zu machen, was im Inneren der Erde geschieht. Im Prinzip bekämen wir davon doch garnichts mit. Also würde ich doch einfach sagen, die Erde ist die Erde, die dreht sich so und so - und fertig.
>nö, da machst du dir das zu einfach.
>du behauptest, ein impakt koenne weder (gesamte) erde noch erdkruste verschieben.
>
Jedenfalls nicht, ohne daß mindestens das höhere Leben dabei ausstirbt.
>
>wenn wir aber davon ausgehen wollen, dass meine schauungen eine verschiebung belegen, muss eine ursache her.
>so eine ursache kann (ohne impakt) eigentlich nur die sonne, oder das erdinnere sein.
>
Ein Niburu könnte das sicherlich auch. Oder ein Ätherwirbel.
>
>bei der sonne muessten wir postulieren, dass elektromagnetischer einfluss der sonne die erde oder ihre kruste kippen lassen koennte.
>(das wuerde nebenbei bemerkt bedeuten, dass magnetische polspruenge immer mit geografischen identisch sein sollten...)
>bleibt nur entweder eine gewichtsverlagerung im inneren der erde, um den ganzen erdball neu auf seine konstante rotationsachse auszurichten.
>
Lassen wir erstmal die Spekulation über die Ursachen und klären erstmal, was genau passieren soll.
>
>oder ein ???? um einen mantleslip auszuloesen.
>so, wenn du mir jetzt erklaerst, warum eine innere gewichtsverlagerung nicht stattfinden kann, dann muesste ich annehmen, dass ein alter mann mit bart aus ner wolke schaut, und mal eben gegen die erde schnippst...
>
Ich will nicht sagen, daß das nicht sein kann. Und wenn der olle Knacker dagegenschnipst, kann es eh sein. Was nicht sein kann, ist aber etwas und zugleich sein Gegenteil. Also, davon muß ich nunmal ausgehen, sonst kann ich Überlegungen auch gleich ganz einstellen.

Gruß, DvB


31183 Re: Poldefinition - detlef 01. Oktober 2010 16:16:06

moin,


oh mann! ich komm ja garnicht mehr mit antworten nach. (hab von gestern noch nen beitrag von dir auf, zum antworten)


>>mach mir hier nicht den BB!
>>(einer davon reicht) ;-))
>>
>Ich fühl mich ganz unschuldig!

das sagen sie alle.


>>
>>also, erstmal Pol:
>>da haben wir drei paare.
>>1) alter nord- und suedpol.
>>2) neuer nord- und suedpol.
>>3) bestaendige nord- und suedpol der (meiner meinung nach sich nicht veraendernden) rotationsachse.
>>von mir im allgemeinen durch die eigenschaftswoerter alter, neuer und rotations- unterschieden.
>>"3)" sollte hoffentlich klar sein, durch das wort "bestaendig".
>>"1)" und "2)" sind lediglich punkte auf der landkarte/dem globus, die jeder zu seiner zeit mit "3)" zusammenfallen.
>>soweit klar?
>>
>Nein. Du hast mindestens 3 weitere Polpaare:
>4) Kippachse Galapagos/Sumtaera

ja, stimmt, aber die ist wirklich rein theoretisch, da sie nur vorkommt, wenn man OHNE DREHBEWEGUNG von den alten polen zu den neuen verschieben will.
(wobei Johannsons wortwahl da wirklich eine achse postuliert.)


>5) fiktive Achse durch Polarstern und Erdmittelpunkt

seh ich als identisch mit meiner Nr. 3.


>6) wandernde resultierende Pole aus der Überlagerung von Kippbewegung und und normaler Erdrotation

stimmt. in wieviel schritte teilen wir den vorgang auf? ich mein ja bloss - bei sieben tagen und stundenweiser aufteilung waeren das so um die 166 zwischenpole (sagt mein rechner). ich waere dann fuer sekundenweise aufteilung, das gibt wenigstens ne eindrucksvolle zahl, 604.798 temporaere zwischenpole - das hat doch was! (das koennte von Berndt sein...)


>>
>>frankreich: ich habe nie behauptet, die sonne ginge jemals ueber frankreich auf! das hat einer von euch eingeschleppt.
>>(sollte ich mich irren, zeig mir wo)
>>
>Ich glaube, das hab ich eingeschleppt. Du hast Dich wahrscheinlich unklarer ausgedrückt. (Etwa so: "aufgehende Sonne im Westen" - aber wo ist schon "Westen" bei der ganzen Polverwirrung? Darum hab ich versucht, zu spezifizieren, was damit gemeint sein soll.) Etwas in der Richtung sollte aus ner Schauung hervorgehen.

da frankreich relativ ist (fuer mich liegt es im (nord-)osten) halte ich "westen" fuer durchaus klarer.
oder soll ich "norden" als richtung Bolivien bezeichnen? (was von meinem standort aus richtig waere)
aber so weiss ich immerhin, dass du kein fischkopp bist, sondern eher einer vom balkan (der ja bekanntlich suedlich der suederelbe anfaengt)

>Es ist jedenfalls auch äquivalent damit, daß nach der Kippung nicht mehr der letzte sondern der erste Buchstabe der Gemüsedosenbeschriftung beleuchtet werden sollte.

gemuesedose?? also, BB benutzt nur sardinendosen, ich vorwiegend cornedbeef. ich frag mich, wer bringt hier die unklarheiten rein?


>>
>>polarstern kamera: ich nehm lieber meine samsung.
>>(nur von "oben" bringts nicht. da wird nicht alles klar. ich werd sowohl von oben als auch von der seite knipsen muessen.)
>>
>Du scheinst es drauf anzulegen, Verwirrung zu stiften. Warum sollte denn nicht alles klar werden? Mach notfalls eben mehr Bilder. Und auf Polynesien kannst Du ja nen fetten roten Punkt pappen, damit man sieht, daß sich da was bewegt, wenn man sonst nur Wasser sieht... Oder mach es mit dem Astronomieprogramm, oder was Du da hast, womit Du http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG gebastelt hast. (Dann gibt es wenigstens keine Ausleuchtungsschwierigkeiten...)

das war ganz einfach die weltansicht von google earth plus MS paint.
hmmm, ja, vielleicht bringt das was.


>>
>>das die Begriffe "Rotationsachse" und "Richtung" fuer dich unscharf sind, wundert mich nicht. ich hab jahrelang ueber diesen problemen gegruebelt.
>>(bevor ich pc und internet hatte. damals hatte ich noch zeit zum nachdenken)
>>aber wart mal ab. wir werden es schon noch schaffen, jegliche klarheiten zu beseitigen.
>>
>Ich glaube, Du planst ja nicht, daß die Kontinente ihre Positionen zueinander verändern. Also ist doch die Erdoberfläche ein gutes Bezugssystem. Ebenso der heutige Polarstern, der anschließend irgendwo über Antartika rumkreiseln soll. Damit läßt sich die Sache also klar und eindeutig beschreiben.

ich seh schon, woher die missverstaendnisse kommen. deine ausdrucksweise laesst auf ein terra-zentrisches weltbild schliessen.
ich hab mir aber wegen der natur des themas einen mehr von aussen schauenden standpunkt angewoehnt. (da gibt es dann weniger moeglichkeiten zu unklaren bezuegen)
als beispiel: fuer mich kurvt dann Antarktika irgendwo unterm polarstern rum, nicht umgedreht. - einfach, weil antarktika seinen platz aendert, und nicht der polarstern.


>>
>>>Wenn die Erdachse zu Sonne und Sternen konstant bleibt, kann die Erde net kippen. Wenn die Erde kippt, kippt die Erdachse mit.
>>wenn aber nur die erdoberflaeche/erdkruste "kippt" kann die achse doch stabil bleiben.
>>
>Nicht die Achse, um die sich die Erdkruste dreht. Und das ist doch die einzige, die für uns relevant ist.

relevant - wann? waehrend des vorganges, oder danach?


>>
>>(ich meine, den ausdruck "mantleslip" dafuer benutzt zu haben)
>>
>Ja. Der Mantel ist allerdings das, was unter der Erdkruste kommt. Wenn der sich wie auch immer verdreht, kriegen wir das doch im Prinzip garnicht mit (außer, daß es aufgrund Reibungswärme mächtig heiß hier werden könnte oder so).

ja, der "mantel" ist das, worauf die kruste glibscht (slips)
das mit der reibungshitze wuerd ich nicht so ernst sehen. da unten im mantel ist es sowieso angenehm warm, hab ich mir weismachen lassen.


>>
>>die rotationsachse kann auch stabil bleiben, wenn der kreisel erde aus irgendeinem grund eine gleichgewichtsverschiebung erfaehrt. dann wuerde er sich taumelnd ein neues gleichgewicht um die gleichbleibende achse geben.
>>
>Nein. Real kann sich ein kompakter realer Körper zu einem Zeitpunkt immer nur um genau eine Achse drehen. (Wo sich in ihm was anders dreht, ist das in dem Sinne dann eben ein anderer Körper.) Und diese eine reale Achse ist immer am Wandern, wenn es verschiedene Bewegungen sind, die sich überlagern (wie das mit Präzessionsbewegungen sowieso generell der Fall ist). Je nach Bezugsystem des Betrachters läßt sich die Bewegung verschieden beschreiben.

also, die praezession vergiss mal schnell, die ist mit 26.000 jahren sooo was von laaangsam, dass die keine rolle bei unseren ueberlegungen spielt. (es sei denn, du willst die mayas und das zentrum der galaxis ins spiel bringen)
genau so koennen wir den ein paar dutzend meter betragenden "whobble" der pole hier mengenmaessig vernachlaessigen.
und der neigungswinkel zur sonne ist auch keine "Bewegung", da die erdachse sich konstant richtung nordstern ausrichtet, statt auf die sonne.

noch mal zum bezugssystem des betrachters. das sollte ein "remote point of view" sein. und zwar mit genug abstand, dass alle moeglichen variablen von aussen betrachtet werden.


>>
>>>...sehe ich auch keinen Sinn darin, sich Gedanken darüber zu machen, was im Inneren der Erde geschieht. Im Prinzip bekämen wir davon doch garnichts mit. Also würde ich doch einfach sagen, die Erde ist die Erde, die dreht sich so und so - und fertig.
>>nö, da machst du dir das zu einfach.
>>du behauptest, ein impakt koenne weder (gesamte) erde noch erdkruste verschieben.
>>
>Jedenfalls nicht, ohne daß mindestens das höhere Leben dabei ausstirbt.

nur alles hoehere leben? dann iss ja gut. dann kann den meisten menschen ja nix passieren.


>>
>>wenn wir aber davon ausgehen wollen, dass meine schauungen eine verschiebung belegen, muss eine ursache her.
>>so eine ursache kann (ohne impakt) eigentlich nur die sonne, oder das erdinnere sein.
>>
>Ein Niburu könnte das sicherlich auch. Oder ein Ätherwirbel.

fang hier nicht an zu zetarn! sonst kommen die herren in weiss und bringen dich zurueck ins heim. ;-p


>>
>>bei der sonne muessten wir postulieren, dass elektromagnetischer einfluss der sonne die erde oder ihre kruste kippen lassen koennte.
>>(das wuerde nebenbei bemerkt bedeuten, dass magnetische polspruenge immer mit geografischen identisch sein sollten...)
>>bleibt nur entweder eine gewichtsverlagerung im inneren der erde, um den ganzen erdball neu auf seine konstante rotationsachse auszurichten.
>>
>Lassen wir erstmal die Spekulation über die Ursachen und klären erstmal, was genau passieren soll.

das ist einfach. telegramm an DvB:
ERDE WIRD NACH EINER KATASTROPHE GEKIPPT SEIN STOP NEUER SUEDPOL WIRD BEI DEN ALEUTEN SEIN STOP DIE KATASTROPHE WIRD DIE LANDVERTEILUNG AUF DER ERDE STARK VERAENDERN STOP SOWEIT BEKANNT BEGINNT DER GANZE VORGANG MIT EINER FLUT STOP DER VORGANG DAUERT MAXIMAL 7 TAGE STOP DIE NACHWIRKUNGEN - ERD- UND SEEBEBEN UND VULKANISMUS DAUERN KNAPP ZWEI JAHRE ENDE

so, damit haetten wir das thema nach deiner vorgabe erschoepfend behandelt.
bis hier ist es eine glaubenssache (glauben, ob meine schauungen relevant sind, oder nicht)
das, was wir hier die ganze zeit tun, naemlich diskutieren, wie und warum das so passieren koennte, oder nicht, ist eindeutig zweitrangig, und fuer uns darwinistisch verblendete auch schlecht vorstellbar.

>>
>>oder ein ???? um einen mantleslip auszuloesen.
>>so, wenn du mir jetzt erklaerst, warum eine innere gewichtsverlagerung nicht stattfinden kann, dann muesste ich annehmen, dass ein alter mann mit bart aus ner wolke schaut, und mal eben gegen die erde schnippst...
>>
>Ich will nicht sagen, daß das nicht sein kann. Und wenn der olle Knacker dagegenschnipst, kann es eh sein. Was nicht sein kann, ist aber etwas und zugleich sein Gegenteil. Also, davon muß ich nunmal ausgehen, sonst kann ich Überlegungen auch gleich ganz einstellen.

bist du ein pastafarian? deine letzten drei saetze erinnern mich an heilige spagetti (einfach nicht zu entwirren)

gruss,detlef


31199 Re: Poldefinition - DvB 03. Oktober 2010 02:17:21

Moin Detlef!


>>>also, erstmal Pol:
>>>da haben wir drei paare.
>>>1) alter nord- und suedpol.
>>>2) neuer nord- und suedpol.
>>>3) bestaendige nord- und suedpol der (meiner meinung nach sich nicht veraendernden) rotationsachse.
>>>von mir im allgemeinen durch die eigenschaftswoerter alter, neuer und rotations- unterschieden.
>>>"3)" sollte hoffentlich klar sein, durch das wort "bestaendig".
>>>"1)" und "2)" sind lediglich punkte auf der landkarte/dem globus, die jeder zu seiner zeit mit "3)" zusammenfallen.
>>>soweit klar?
>>>
>>Nein. Du hast mindestens 3 weitere Polpaare:
>>4) Kippachse Galapagos/Sumtaera
>ja, stimmt, aber die ist wirklich rein theoretisch, da sie nur vorkommt, wenn man OHNE DREHBEWEGUNG von den alten polen zu den neuen verschieben will.
>(wobei Johannsons wortwahl da wirklich eine achse postuliert.)
>
>>5) fiktive Achse durch Polarstern und Erdmittelpunkt
>seh ich als identisch mit meiner Nr. 3.
>
>>6) wandernde resultierende Pole aus der Überlagerung von Kippbewegung und und normaler Erdrotation
>stimmt. in wieviel schritte teilen wir den vorgang auf? ich mein ja bloss - bei sieben tagen und stundenweiser aufteilung waeren das so um die 166 zwischenpole (sagt mein rechner). ich waere dann fuer sekundenweise aufteilung, das gibt wenigstens ne eindrucksvolle zahl, 604.798 temporaere zwischenpole - das hat doch was! (das koennte von Berndt sein...)
>
In Ordnung.
Ich bin der Meinung, daß Du Punkt 3 bzw. 5 schonmal komplett streichen kannst. Eine Linie durch Polarstern (genausogut wie durch jeden beliebigen anderen Stern) und Erdmittelpunkt kann man ja immer ziehen, ohne daß damit irgendwas Verwertbares ausgesagt werden könnte. (Abgesehen vllt. von späteren nostalgischen Erinnerungen an die alte Erdachse.) Wenn das Innere der Erde auch nach der Aktion danach ausgerichtet bliebe, wie wolltest Du denn davon wissen oder das geschaut haben? Das ist doch eine rein fiktive Vorstellung - oder hab ich irgendwas verpaßt?
Altes Norden/altes Süden und neues Norden/neues Süden ist klar, solange es dazugesagt wird.
Kippachse ist auch einigermaßen klar.
Das eigentlich Interessante ist der wandernde Nordpol, den ich im Moment in Form einer Linie, vom alten Nordpol ausgehend, spiralartig um die Erde wandernd und auf dem alten 60. südlichen Breitengrad und 0-Meridian endend verstehe.
(Diese Endposition ergibt sich jedenfalls aus dem neuen Südpol, der hier http://zf-zukunftsforum.info/karten/poleiszeiten.JPG etwa auf dem 60. nördlichen Breitengrad und 180. Meridian eingezeichnet ist.)
Denn davon ausgehend könnte ich mir eine Vorstellung machen, wie das Wasser sich verhalten würde.
>


>>>das die Begriffe "Rotationsachse" und "Richtung" fuer dich unscharf sind, wundert mich nicht. ich hab jahrelang ueber diesen problemen gegruebelt.
>>>(bevor ich pc und internet hatte. damals hatte ich noch zeit zum nachdenken)
>>>aber wart mal ab. wir werden es schon noch schaffen, jegliche klarheiten zu beseitigen.
>>>
>>Ich glaube, Du planst ja nicht, daß die Kontinente ihre Positionen zueinander verändern. Also ist doch die Erdoberfläche ein gutes Bezugssystem. Ebenso der heutige Polarstern, der anschließend irgendwo über Antartika rumkreiseln soll. Damit läßt sich die Sache also klar und eindeutig beschreiben.
>ich seh schon, woher die missverstaendnisse kommen. deine ausdrucksweise laesst auf ein terra-zentrisches weltbild schliessen.
>
Na schön, ich geb zu: ich bin Terroristzentriker. Ich wohne seit meiner Geburt direkt auf der Erdkruste, ich rechne mit keinem Aufstieg in die Astralebene und werde voraussichtlich direkt auf der Erdkruste ersaufen oder dort noch ein Weilchen weiter herumzentrieren.
>
>ich hab mir aber wegen der natur des themas einen mehr von aussen schauenden standpunkt angewoehnt. (da gibt es dann weniger moeglichkeiten zu unklaren bezuegen)
>
Abgesehen davon, daß etwas als feststehende Achse ansiehst, was während und nach der Kippung keine mehr sein soll.
>
>als beispiel: fuer mich kurvt dann Antarktika irgendwo unterm polarstern rum, nicht umgedreht. - einfach, weil antarktika seinen platz aendert, und nicht der polarstern.
>
Mal Antarktika, mal das Kap der Guten Hoffnung, sicher.
>
>>>>Wenn die Erdachse zu Sonne und Sternen konstant bleibt, kann die Erde net kippen. Wenn die Erde kippt, kippt die Erdachse mit.
>>>wenn aber nur die erdoberflaeche/erdkruste "kippt" kann die achse doch stabil bleiben.
>>Nicht die Achse, um die sich die Erdkruste dreht. Und das ist doch die einzige, die für uns relevant ist.
>relevant - wann? waehrend des vorganges, oder danach?
>
Beides. Als Vorgang können wir doch nur das Bewegungsverhalten der Kruste feststellen. (Abgesehen vom Äquatorwulst und Polabplattungen, die dann ggf. nicht mehr zu Polen und Äquator passen würden.)
>
>>Je nach Bezugsystem des Betrachters läßt sich die Bewegung verschieden beschreiben.
>noch mal zum bezugssystem des betrachters. das sollte ein "remote point of view" sein. und zwar mit genug abstand, dass alle moeglichen variablen von aussen betrachtet werden.
>
Der Polarstern, bzw. der Fixsternhimmel überhaupt, ist ja ein gutes Bezugssystem, um die Bewegungsänderung der Erdkruste eindeutig zu beschreiben. (Darum Kamera = Polarstern und feststehender Gegenstand als Sonne im Bild)
>
>>Lassen wir erstmal die Spekulation über die Ursachen und klären erstmal, was genau passieren soll.
>das ist einfach. telegramm an DvB:
>ERDE WIRD NACH EINER KATASTROPHE GEKIPPT SEIN STOP NEUER SUEDPOL WIRD BEI DEN ALEUTEN SEIN STOP DIE KATASTROPHE WIRD DIE LANDVERTEILUNG AUF DER ERDE STARK VERAENDERN STOP SOWEIT BEKANNT BEGINNT DER GANZE VORGANG MIT EINER FLUT STOP DER VORGANG DAUERT MAXIMAL 7 TAGE STOP DIE NACHWIRKUNGEN - ERD- UND SEEBEBEN UND VULKANISMUS DAUERN KNAPP ZWEI JAHRE ENDE
>so, damit haetten wir das thema nach deiner vorgabe erschoepfend behandelt.
>bis hier ist es eine glaubenssache (glauben, ob meine schauungen relevant sind, oder nicht)
>das, was wir hier die ganze zeit tun, naemlich diskutieren, wie und warum das so passieren koennte, oder nicht, ist eindeutig zweitrangig, und fuer uns darwinistisch verblendete auch schlecht vorstellbar.
>
Demnach ist der Drehsinn nachher nicht Bestandteil des Katechismus?
>
>>Und wenn der olle Knacker dagegenschnipst, kann es eh sein. Was nicht sein kann, ist aber etwas und zugleich sein Gegenteil. Also, davon muß ich nunmal ausgehen, sonst kann ich Überlegungen auch gleich ganz einstellen.
>bist du ein pastafarian? deine letzten drei saetze erinnern mich an heilige spagetti (einfach nicht zu entwirren)
>
o.O

Gruß, DvB



31206 Re: Poldefinition - detlef 05. Oktober 2010 14:36:55

moin,


>>das ist einfach. telegramm an DvB:
>>ERDE WIRD NACH EINER KATASTROPHE GEKIPPT SEIN STOP NEUER SUEDPOL WIRD BEI DEN ALEUTEN SEIN STOP DIE KATASTROPHE WIRD DIE LANDVERTEILUNG AUF DER ERDE STARK VERAENDERN STOP SOWEIT BEKANNT BEGINNT DER GANZE VORGANG MIT EINER FLUT STOP DER VORGANG DAUERT MAXIMAL 7 TAGE STOP DIE NACHWIRKUNGEN - ERD- UND SEEBEBEN UND VULKANISMUS DAUERN KNAPP ZWEI JAHRE ENDE
>>so, damit haetten wir das thema nach deiner vorgabe erschoepfend behandelt.
>>bis hier ist es eine glaubenssache (glauben, ob meine schauungen relevant sind, oder nicht)
>>das, was wir hier die ganze zeit tun, naemlich diskutieren, wie und warum das so passieren koennte, oder nicht, ist eindeutig zweitrangig, und fuer uns darwinistisch verblendete auch schlecht vorstellbar.
>>
>Demnach ist der Drehsinn nachher nicht Bestandteil des Katechismus?

jein. d.h. indirekt.

ich habe segmente gesehen, wo wir sonne und gestirne mit dem sextanten und kompass beobachten, sowie blicke auf den "kartentisch" des bootes.
in den segmenten, die "zu anfang" handeln, war es diesig/dunstig/rauchig(?), dass zuerst nur die sonne, spaeter der mond, und scheinbar erst viel spaeter die sternbilder zu erkennen waren.
die ersten karten waren weisse blaetter, wo lediglich der kurs und die sonnenposition vermerkt waren.
spaeter waren da zwei kuestenabschnitte drin. spaeter waren es "richtige" karten. allerdings waren die kurspositionen ueber kopf eingetragen.
explizit gesehen (und verwertbar): eine szene, wo (unter anderem) die sonne ueber georgetown untergeht. sowie eine szene, wo die sonne ueber dem strand von dakar aufgeht.


gruss,detlef


31208 korrektur! - detlef 05. Oktober 2010 15:19:49

>explizit gesehen (und verwertbar): eine szene, wo (unter anderem) die sonne ueber georgetown untergeht. sowie eine szene, wo die sonne ueber dem strand von dakar aufgeht.
>
>gruss,detlef


man sollte nicht schnell mal nebenbei was schreiben.
irgendwie hatte ich nach dem abschicken das gefuehl, dass was nicht stimmt.
hab noch mal in den notizzetteln nachgeschaut.


die sonne ueber georgetown AUFgeht.


die sonne ueber dem strand von dakar UNTERgeht.


so, nu muss ich wieder. hab seit heute nen neuen schweisser. den muss ich erstmal einnorden.



31212 Re: korrektur! - DvB 05. Oktober 2010 17:19:22

>die sonne ueber georgetown AUFgeht.
>
>die sonne ueber dem strand von dakar UNTERgeht.
>

Liegt Dakar nicht in Afrika?
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Du meinst dieses Georgtown?

Und Du siehst es vom Meer aus?


31214 Re: korrektur! - detlef 05. Oktober 2010 21:31:17

>>die sonne ueber georgetown AUFgeht.
>>
>>die sonne ueber dem strand von dakar UNTERgeht.
>>
>Liegt Dakar nicht in Afrika?

ja. da liegen wir in der schau auf dem meer vorm strand und fuehren handel mit bootsfahrern. auf der karte: (B)

>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Du meinst dieses Georgtown?
>
>Und Du siehst es vom Meer aus?

in der schau liegen wir im fluss vor einem "hafenbecken" von georgetown. auf der karte: (A)

gruss,detlef


31217 Re: korrektur! - DvB 06. Oktober 2010 08:26:38

>>>die sonne ueber georgetown AUFgeht.
>

>in der schau liegen wir im fluss vor einem "hafenbecken" von georgetown. auf der karte: (A)

In Ordnung. Von dem einzigen Fluß, der da ist, ist es doch völlig normal, daß man die Sonne über Georgetown aufgehen sieht.


31218 Re: korrektur! - detlef 06. Oktober 2010 12:46:44

>>>>die sonne ueber georgetown AUFgeht.
>>
>>in der schau liegen wir im fluss vor einem "hafenbecken" von georgetown. auf der karte: (A)
>In Ordnung. Von dem einzigen Fluß, der da ist, ist es doch völlig normal, daß man die Sonne über Georgetown aufgehen sieht.

ja, und wenn ich schreib, die sonne geht ueber dem strand unter, dann kannst du den strand auch von zwei richtungen anschauen...
hiermit verleihe ich dir das gueldene microbeil. zum haarspalten.

zumindest meine zeit ist zu kostbar, um sie mit fruchtlosem zu verplempern.

ich habe geschaut, dass die sonne an beiden atlantischen kuesten in die falsche richtung laeuft. - ist das jetzt klar genug?

gruss,detlef


31219 Hirnmäander - BBouvier 06. Oktober 2010 13:27:05

> - ist das jetzt klar genug?
>gruss,detlef


Nein!!
Denn noch immer ist doch überhaupt nicht geklärt, ob die Drehachse sich verdreht,
sich nur dreht oder gar kippt, die Erde sich um die Achse dreht, die Schollen sich drehen,
während die Achse stabil bleibt und sich nur in Bezug auf die Sonne
verdreht bzw. verschiebt (?) obwohl die Schollen selbst im Bezug auf die
Drehachse stabil bleiben, während die Erde kippt, so dass die Sonne scheinbar
rückwärts läuft, obwohl...und so weiter...=>

Ich habe es aufgegeben, zu versuchen, DvB zu verstehen.
Und hoffe für ihn nur, er weiss selber noch in etwa,
was eigentlich Gegenstand unserer Überlegungen war.

Gruss,
BB



31220 Re: Hirnmäander - detlef 06. Oktober 2010 14:14:41

>> - ist das jetzt klar genug?
>>gruss,detlef
>
>Nein!!
>Denn noch immer ist doch überhaupt nicht geklärt, ob die Drehachse sich verdreht,
>sich nur dreht oder gar kippt, die Erde sich um die Achse dreht, die Schollen sich drehen,
>während die Achse stabil bleibt und sich nur in Bezug auf die Sonne
>verdreht bzw. verschiebt (?) obwohl die Schollen selbst im Bezug auf die
>Drehachse stabil bleiben, während die Erde kippt, so dass die Sonne scheinbar
>rückwärts läuft, obwohl...und so weiter...=>
>Ich habe es aufgegeben, zu versuchen, DvB zu verstehen.
>Und hoffe für ihn nur, er weiss selber noch in etwa,
>was eigentlich Gegenstand unserer Überlegungen war.
>Gruss,
>BB


moin,

ich fuerchte, und das kann ich ihm auch nicht verdenken, sein grundlegendes motiv duerfte sein, dass meine vorhersagen so niederschmetternd desastroes sind, dass sie doch nicht als gueltig stehen bleiben duerfen.
er macht eben den fehler vieler, zu glauben, schauungen seien interpretationssache.
dabei sind sie entweder, oder sie sind nicht.

grins,detlef


31221 Re: Hirnmäander - DvB 06. Oktober 2010 17:43:33

Moin!

Nee, BB hat ganz recht (auch wenn das wohl ne spitze Bemerkung sein sollte): Es ist mir unklar, ob der Drehsinn sich ändern soll. (Schon bei dem Begriff gibt es ja maximale Verwirrung!) Ich mußte mir von Dir anhören, Du habest nicht gesagt, die Sonne ginge dann über Frankreich auf. Und nun hatte ich extra nachgefragt. Und Du sagtest, die Sonne ginge über Georgtown auf, während Du vom Hafen schaust. Das klingt für mich klar danach, daß die Sonne wie gewohnt im altbekannten Osten aufgeht. Und soll nun plötzlich doch wieder nicht stimmen und ich Haare spalten?! Das ist einfach nur verwirrend. Es führt einfach kein Weg rein, eine zweifelsfreie Auskunft zu kriegen. Im Katechismustelegramm kommt es ja auch nicht vor.

Aber das ist ja nun nicht gerade unwesentlich für die Richtungen, die die Flut nehmen kann! Und nee: wie sollte ich wissen, was der Gegenstand eurer Überlegungen war? Ihr wart euch doch über die Drehrichtung auch nicht einig. Was war denn der Gegenstand? Daß die Drehrichtung wurscht ist? Aber das war doch nunmal meine Frage! 31097.htm Und die Antwort von BB sollte ich ignorieren, wegen dem Edelholzbrett. Aber Hauptsache, ihr seid euch auf wundersame Weise trotzdem irgendwie einig. Vllt. dreht sie sich ja in beide Richtungen gleichzeitig, ach was sag ich - warum nicht gleich in 3 oder 666 Richtungen?

Ich konnte haarspalten, daß
>
>>>>>>>natuerlich hat BB in einem recht bei seinem totschlag-argument: wenn die erde einfach anhalten und in die gegenrichtung drehen wuerde, duerfte sie's wohl zerreissen.
>
BB mit seinem Totschlageargument keineswegs rechthat - jedenfalls nicht, wenn der Vorgang über 3 Tage dauert. Ausgerechnet über so Zeug seid ihr euch aber einig!

Und ich bin ein bißchen doof, weil ich hier nur quatsche, um zychisch der desaströsen Niederschmetterung zu entgehen. Was es mit Schauungen auf sich hat und ob sie Interpretationssache sind, weiß ich tatsächlich nicht. Woher auch. Ich halte sie aber für möglich. Und will, soweit möglich oder mir sinnvoll erscheint, mich darauf einrichten. Dazu mach ich mir Gedanken um Plausibelität und darum, wie in Südamerika Geschautes auf hier zu übertragen wäre. Wenn ne 1000m-Flut kommt, ersauf ich wahrscheinlich trotzdem, weil ich kein Schiff habe. Dann kann ichs auch net halten. Aber ich weiß nicht, was morgen ist und vllt. sinds auch nur 400m. Die Hoffnung stirbt eben zuletzt. Dabei hab ich durchaus mehr Hoffnung, so ein Szenario zu überleben, als z.B. mal ein paar Leute zu treffen, die nicht sowieso ganz dringend ersaufen [b]sollten[/b]. Und angesichts dessen komme ich mit der desastroiden Niederschmetterlichkeit so eines Szenarios bestens klar, häng ich doch sehr viel mehr am Sinn als am Leben. Nach so ein bißchen Kannibalismus könnts den ja schon wieder geben...

Wie dem auch sei, ich halts mit Dschingis Khan: "Nur was ich nicht weiß, kann mir schaden." Und darum versuch ich auch, was zu erfahren. Auch wenns nur hypothetisches Wissen ist - aber das ist ja mehr oder weniger eh immer so. Ich nehm doch an, daß die Diskussion auch für euch interessant sein kann. Aber wenn ihr meint, ich will euch nur irgendwie sinnlos beschäftigen, halt ich lieber meine Klappe. Ansonsten erzählt mir nix von Haarspalterei!

Gruß, DvB


31222 Re: Hirnmäander - detlef 06. Oktober 2010 18:20:23

moin,


eine schau ist etwas intensives, etwas ausser gewoehnliches. eben spökenkiekerei und kein kinofilm.
die in unsere dafuer unzureichende sprache zu uebertragen ist schwer.

wenn dann die leser noch ihre erwartungen beim lesen mit einbringen, und aus dem kontext meinen, dinge verstehen oder schliessen zu koennen, die garnicht (so) geschrieben wurden, wird es fuer den berichtenden stressig.

in unserem fall hier kommt dann noch erschwerend dazu, dass wir ueber dinge diskutieren, die nicht direkt oder auch gar nicht in den schauungen gezeigt weurden - die aber eine (fuer mich) logische folgerung aus dem gesehenen/gehoerten/gefuehlten darstellen.

wir sind hier wie die strichmaennchen, die auf ihrem papier hin und herrutschen, und versuchen, die dritte dimension zu verstehen.

du erwartest von mir, dir zweifelsfrei dinge erklaeren zu koennen, die zur zeit niemand auf der welt wirklich kennt.
anders herum teilst du mir aber kurz und buendig mit, dass du es fuer unzumutbar haeltst, dich vorzubereiten, bzw deine lebensumstaende/wohnort/was immer zu aendern.

ich plane und spare und sammle bereits seit einem runden jahrzehnt.
in diesem jahrzehnt haben mich die meisten leute fuer einen spinner gehalten, und meine schau fuer falsch. (auch mein freund BB)

dieses diskussionsthema, seine entwicklung, und sein unbefriedigendes ende hab ich so im durchschnitt dreimal im jahr erlebt.
(und ich warte immer noch auf den einen, der mir weeit genug glaubt, um sich sinnvoll zu schuetzen)

es gilt wie jedes mal: es bleiben einfach eine reihe komponenten vom thema, die ich nicht ausreichend fuer nicht sehende in worten ausdruecken kann.

ende der fahnenstange.

gruss,detlef


31223 Re: Hirnmäander - DvB 12. Oktober 2010 14:59:03

Moin Detlef!

>es gilt wie jedes mal: es bleiben einfach eine reihe komponenten vom thema, die ich nicht ausreichend fuer nicht sehende in worten ausdruecken kann.

Ich weiß nicht, wie ich das zu interpretieren habe. Wenn das z.B. heißen soll, daß die anschließende Drehrichtung der Erde nicht klar ist, kann die entweder nicht Teil der Schauung sein oder die Schauung ist falsch wegen Widersprüchlichkeit.

Im Weltenwende http://www.schauungen.de/forum/forum_entry.php?id=9696 schriebst Du:
» genial!
» nimm bitte zur kenntniss, dass mir nix besser in den kram passen wuerde, als der nachweis, dass meine schauungen falsch sein muessen.
» dann koennt ich mir den rest meines lebens naemlich wesentlich angenehmer gestalten.

Soll ich das nun glauben? Es sieht eher danach aus, daß Du mir bei Details widersprüchliche Auskünfte erteilst, mich in die Irre führst und/oder wahlweise mir Haarspalterei vorwirfst. Und neuerdings auch den Eindruck vermittelst, Du wolltest garnicht mehr darüber diskutieren, weil Du es Zeitverschwendung ansiehst.

Mit Erfolg: ich weiß inzwischen nimmer, wo nun vorn und hinten sein soll. Also nochmal ganz von vorn der Spaß, falls Du wirklich interessiert bist! Aber ich bin nicht der Typ, Dich auf bestimmte Aussagen festzunageln. Dann mach es am besten so, daß Du Taurec oder BB Deine Schauung beschreibst, die haben mit sowas mehr Erfahrung. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie ich Dich mit meinen Erwartungen gestreßt haben soll - aber die machen das ja dann vllt. nicht.

Gruß, DvB


31225 mistverstaendnisse - detlef 13. Oktober 2010 14:58:29

moin


Ganz einfach:
- die gleich gebliebene Achse des Südpols sticht nun durch die Aleuten
(deren Bewohner, die zum nahen Pol blicken, schauen nun nach Süden)
weil:
- die gesamte Oberfläche der Erde sich auf (!)dem Globus sich so verschoben hatte
(und sonst hat sich überhaupt nichts getan!)
weswegen nun:
für beispielsweise Bremer, die Sonne über England aufgeht


also erstmal, DvB, meinen herzlichen dank, dass du BB dazu gebracht hast, oeffentlich darzulegen, dass er meine ausfuehrungen voll und ganz verstanden hat!
das alleine steht neben solchen geistigen grosstaten, wie die erfindung des runden rades...


>>es gilt wie jedes mal: es bleiben einfach eine reihe komponenten vom thema, die ich nicht ausreichend fuer nicht sehende in worten ausdruecken kann.
>Ich weiß nicht, wie ich das zu interpretieren habe. Wenn das z.B. heißen soll, daß die anschließende Drehrichtung der Erde nicht klar ist, kann die entweder nicht Teil der Schauung sein oder die Schauung ist falsch wegen Widersprüchlichkeit.


in der schau ist die spaetere drehrichtung und ausrichtung klar. wenn nun bei der interpretation unklarheiten oder widersprueche auftreten, ist entweder die interpretation zu kurzsichtig, oder die schau falsch. in soweit gebe ich dir recht.

>Im Weltenwende http://www.schauungen.de/forum/forum_entry.php?id=9696 schriebst Du:
>» genial!
>» nimm bitte zur kenntniss, dass mir nix besser in den kram passen wuerde, als der nachweis, dass meine schauungen falsch sein muessen.
>» dann koennt ich mir den rest meines lebens naemlich wesentlich angenehmer gestalten.
>Soll ich das nun glauben? Es sieht eher danach aus, daß Du mir bei Details widersprüchliche Auskünfte erteilst, mich in die Irre führst und/oder wahlweise mir Haarspalterei vorwirfst. Und neuerdings auch den Eindruck vermittelst, Du wolltest garnicht mehr darüber diskutieren, weil Du es Zeitverschwendung ansiehst.

deine vermutung, ich wuerde dich absichtlich irrefuehren finde ich nett.
wenn ich nicht wollte, dass jemand von meinen schauungen erfaehrt, wuerde ich nicht darueber schreiben. so einfach ist das.

wenn zwischen uns missverstaendnisse auftreten, sehe ich folgende moegliche gruende:
1) ich bin nicht in der lage, mich klar genug auszudruecken.
2) du bist nicht in der lage, meine aussagen so aufzunehmen, wie ich sie mache.
3) du wehrst dich (unterbewusst?) gegen das, was meine aussagen implizieren.

... und ja, die debatte beginnt mich zu ermueden. wir labern immer wieder im kreis herum, ohne fortschritte zu erzielen.
und, auch wenn ich ein kontaktfreudiger mensch bin, fruchtloses geschreibe ohne ergebnisse ist zur zeit in meiner zeiteinteilung nicht mit hohem stellenwert belegt.

>Mit Erfolg: ich weiß inzwischen nimmer, wo nun vorn und hinten sein soll. Also nochmal ganz von vorn der Spaß, falls Du wirklich interessiert bist!

nimm einfach meine aussagen aus diesem thread, lies sie noch mal, und nimm sie einfach woertlich.
wenn du das schaffst, bleiben nur noch irrtuemer nach "1)" uebrig.
(als gebrauchsanweisung: meine schauungen haben keine ruecksicht darauf genommen, was unsere wissenschaft fuer "denkbar" haelt. sie haben mir einfach zustaende gezeigt, die ich zumindest als zukuenftige tatsachen sehe/gezeigt bekommen habe)

>Aber ich bin nicht der Typ, Dich auf bestimmte Aussagen festzunageln.

genau das ist aber das, was du mir vermittelt hast.

gruss,detlef


31224 Hirnmäander aufgedröselt - BBouvier 12. Oktober 2010 18:54:40

Hallo, DvB!

Ich meine, verstanden zu haben, was der Endzustand Detlefs "Erde" ist.
Ganz einfach:
- die gleich gebliebene Achse des Südpols sticht nun durch die Aleuten
(deren Bewohner, die zum nahen Pol blicken, schauen nun nach Süden)
weil:
- die gesamte Oberfläche der Erde sich auf (!)dem Globus sich so verschoben hatte
(und sonst hat sich überhaupt nichts getan!)
weswegen nun:
für beispielsweise Bremer, die Sonne über England aufgeht

Gruss,
BB


31226 Gesehenes und Interpretiertes - DvB 13. Oktober 2010 22:42:26

Moin BB!

Das scheint mir aber recht unvollständig. War da nicht noch einiges mehr?
Und was ist Schauung und was seine Interpretation?
Ist, daß sich die Erdoberfläche auf dem Globus verschiebt, nur ne Beschreibungsmethode oder ne Interpretation oder hat er da gar direkt mitgesehen?

Gruß, DvB


31227 Re: Gesehenes und Interpretiertes - detlef 13. Oktober 2010 23:45:23

>Moin BB!
>Das scheint mir aber recht unvollständig. War da nicht noch einiges mehr?
>Und was ist Schauung und was seine Interpretation?
>Ist, daß sich die Erdoberfläche auf dem Globus verschiebt, nur ne Beschreibungsmethode oder ne Interpretation oder hat er da gar direkt mitgesehen?
>Gruß, DvB

wie in der vergangenheit immer wieder, und auch in diesem thread schon einmal:
gesehen ist einsteigen in das boot. dann die welle durch eine kamera und einen flachbildschirm im boot. (sowas gabs zur zeit der schau noch nicht)
dann in der schau noch das loesen des bootes aus seinem bett und hin und her geworfen werden.
dann nach in der schau "gefuehlten" (und zusaetzlich aus in den schauungen gesehenen und berechneten dingen kalkuliert) sieben tagen das oeffnen der luke des bootes mit himmelsbeobachtung. in weiteren sequenzen der schauungen immer wieder explizit gezeigt, wie der himmel beobachtet wird, sowie blicke auf selbstgemalte, bzw. gdruckte, aber von hand veraenderte karten.
da war die situation dann so, wie von mir immer wieder geschildert.

und noch mal zum mitschreiben:
wie es (in den sieben tagen) zu dieser aenderung gekommen ist, ist nicht bestandteil der schauungen.

dass ich mich ueberhaupt auf spekulationen darueber einlasse, wie diese aenderung zu wege kommen koennte, ist lediglich intelektuelle neugierde.
fuer die schau an sich, und ihren wert fuer mich, sind diese spekulationen aber einfach zweitrangig, unwichtig.


gruss,detlef


31228 Re: Gesehenes und Interpretiertes - DvB 13. Oktober 2010 23:59:57

Moin Detlef!

> wie es (in den sieben tagen) zu dieser aenderung gekommen ist, ist nicht bestandteil der schauungen.
>dass ich mich ueberhaupt auf spekulationen darueber einlasse, wie diese aenderung zu wege kommen koennte, ist lediglich intelektuelle neugierde.

D.h., es könnten statt 150°/210° Kippung ebensogut 510°/570° oder noc mehr sein?

Gruß, DvB


31229 Re: Gesehenes und Interpretiertes - detlef 14. Oktober 2010 03:08:05

>Moin Detlef!
>> wie es (in den sieben tagen) zu dieser aenderung gekommen ist, ist nicht bestandteil der schauungen.
>>dass ich mich ueberhaupt auf spekulationen darueber einlasse, wie diese aenderung zu wege kommen koennte, ist lediglich intelektuelle neugierde.
>D.h., es könnten statt 150°/210° Kippung ebensogut 510°/570° oder noc mehr sein?
>Gruß, DvB

koennten sein.
es koennten auch 870/930° sein -oder, oder...

da kommt dann in meine interpretation das wissen ueber alte religioese und voelkische berichte hinein. also geh ich mal von 150°/210° aus.


gruss,detlef


31186 Pol-arität - BBouvier 01. Oktober 2010 16:57:21

Hallo, Detlef!

DvB:
<"Was nicht sein kann, ist aber etwas und zugleich sein Gegenteil.">

Du:
???????

Beispiel 1

Packungsaufschrift im Laden:
"Die Gute Butter"
Dann frage ich gelegentlich:
"Eigentlich suche ich nach der schlechten Butter.
Wo finde Sie DIE denn?"
(diese wird per Aufschrift ja in Existenz gebracht)

Beispiel 2

Sagt Jemand:
"Das hat mich persönlich verärgert."
Hier wird es absurd:
Wie kann denn Jemand unpersönlich verärgert sein?

Gruss,
BB



31188 Re: Pol-arität - detlef 01. Oktober 2010 20:41:08

>Hallo, Detlef!
>DvB:
><"Was nicht sein kann, ist aber etwas und zugleich sein Gegenteil.">
>Du:
>???????
>Beispiel 1
>Packungsaufschrift im Laden:
>"Die Gute Butter"
>Dann frage ich gelegentlich:
>"Eigentlich suche ich nach der schlechten Butter.
>Wo finde Sie DIE denn?"
>(diese wird per Aufschrift ja in Existenz gebracht)
>Beispiel 2
>Sagt Jemand:
>"Das hat mich persönlich verärgert."
>Hier wird es absurd:
>Wie kann denn Jemand unpersönlich verärgert sein?
>Gruss,
>BB


doch, das geht. mich veraergern die sozialisten ganz unpersoenlich! die braunen, roten und auch gruenen sozialisten. und zwar nicht persoenlich, als einzelne, sondern ganz unpersoenlich als gruppen und ideologien.

schau mal, was die gruensozialisten sich jetzt erlaubt haben:



31174 Trümmerfeld - BBouvier 01. Oktober 2010 02:48:59

<"dass elektromagnetischer einfluss der sonne
die erde oder ihre kruste kippen lassen koennte.">

"Sonne"?

Bei:
- der Verlagerung "Sintflut" (Regen) gab es zeitgleich Impakte
- der Verlagerung "Phaeton" (ohne Regen - womöglich vor der Sintflut!) gab es zeitgleich Impakte
- der Verlagerung, die noch aussteht, gibt es zeitgleich Impakte
- bei "Gideon" (die Sonne seht still, der böse Feind wird durch "Steinehagel" dezimiert) gab es
ganz offenbar ebenfalls Impakte

Jeweils ZEITGLEICH!
Und der mechanische Impuls der Impakte selber
reicht zu einer Schollenverschiebung nie&nimmer aus.

In den überlieferten Mythen wird auffällig auch nirgendwo
von einem grossen Himmelskörper berichtet.
Hätte es derlei gegeben, dann wäre das in den Berichten
D E R zentrale Punkt!

Die Sonne scheidet eh aus.

Meine Hypothese:
Das gesamte Trümmerfeld - beim WV-Funkenregen verdunkelt sich die Sonne
und die Sterne treten hervor - hat jeweils ein eigenes und starkes
elektromagnetisches Feld, das die irdischen elektromagnetischen Klammern,
die die Kruste binden, stört.

Gruss,
BB


31179 Re: Trümmerfeld - detlef 01. Oktober 2010 11:58:36

><"dass elektromagnetischer einfluss der sonne
>die erde oder ihre kruste kippen lassen koennte.">
>"Sonne"?
>Bei:
>- der Verlagerung "Sintflut" (Regen) gab es zeitgleich Impakte
>- der Verlagerung "Phaeton" (ohne Regen - womöglich vor der Sintflut!) gab es zeitgleich Impakte
>- der Verlagerung, die noch aussteht, gibt es zeitgleich Impakte
>- bei "Gideon" (die Sonne seht still, der böse Feind wird durch "Steinehagel" dezimiert) gab es
>ganz offenbar ebenfalls Impakte
>Jeweils ZEITGLEICH!
>Und der mechanische Impuls der Impakte selber
>reicht zu einer Schollenverschiebung nie&nimmer aus.
>In den überlieferten Mythen wird auffällig auch nirgendwo
>von einem grossen Himmelskörper berichtet.
>Hätte es derlei gegeben, dann wäre das in den Berichten
>D E R zentrale Punkt!
>Die Sonne scheidet eh aus.
>Meine Hypothese:
>Das gesamte Trümmerfeld - beim WV-Funkenregen verdunkelt sich die Sonne
>und die Sterne treten hervor - hat jeweils ein eigenes und starkes
>elektromagnetisches Feld, das die irdischen elektromagnetischen Klammern,
>die die Kruste binden, stört.
>Gruss,
>BB


so isss richtich!
einer kommt mir mit keinen impakten, der andere mit impakten und der naechste mit geroell.
und alle erwarten, dass ich ihnen zum mund rede...

aber "elektromagnetische Klammern" muss ich mir merken, den ausdruck hatten wir noch nich.


rülps,detlef


31195 Re: Trümmerfeld - DvB 02. Oktober 2010 12:37:34

>so isss richtich!
>einer kommt mir mit keinen impakten, der andere mit impakten und der naechste mit geroell.
>und alle erwarten, dass ich ihnen zum mund rede...
>aber "elektromagnetische Klammern" muss ich mir merken, den ausdruck hatten wir noch nich.

Obs Impakte gibt oder nicht, müßt ihr euch einig werden - ihr seid die Seher und Schauungskundigen!
Ich kann nur sagen, daß sie entweder nix bewirken oder alles kaputt machen. :D
Vielleicht gehören sie halt einfach zur Standard-Verzierung bei Polwechseln? :-)
Ihr seid euch offenbar auch nicht drüber einig, ob nun ein naher Himmelskörper geschaut wurde oder nicht!

Gruß, DvB


31197 Re: Trümmerfeld - detlef 02. Oktober 2010 14:51:01

>>so isss richtich!
>>einer kommt mir mit keinen impakten, der andere mit impakten und der naechste mit geroell.
>>und alle erwarten, dass ich ihnen zum mund rede...
>>aber "elektromagnetische Klammern" muss ich mir merken, den ausdruck hatten wir noch nich.
>Obs Impakte gibt oder nicht, müßt ihr euch einig werden - ihr seid die Seher und Schauungskundigen!
>Ich kann nur sagen, daß sie entweder nix bewirken oder alles kaputt machen. :D

ja, genau, wie du auch alle anderen "moeglichkeiten", das geschaute zu erklaeren, zu disqualifizieren versuchst.


>Vielleicht gehören sie halt einfach zur Standard-Verzierung bei Polwechseln? :-)

ich weiss nicht... denn mein eindruck ist eher, dass polwechsel eine system-eigene angelegenheit sind, die periodisch auftritt. wenn das zutreffen sollte, und impakte auch eine rolle spielen wuerden, wuerde das periodische impakte implizieren.


>Ihr seid euch offenbar auch nicht drüber einig, ob nun ein naher Himmelskörper geschaut wurde oder nicht!

doch, sind wir. es wurden eine ganze reihe impakte und meteoritenschauer gesehen. die frage ist nur, ob sie nun mit der polwende zu tun haben, oder nicht.


gruss,detlef


31168 das Dreiphasenverfahren - BBouvier 30. September 2010 11:42:01


Hallo, DvB!

Detlef und ich haben folgende Dreiphasen-Methode bei unserer
Diskussion angewendet, die die schönsten Erfolge zeitigte:

Phase 1:
Detlef liest gar nicht erst, was ich schreibe,
widerspricht jedoch vehement...und daher nicht selten zu einem
völlig anderen Thema.
Antworte ich darauf: s. obiger Satz

Phase 2:
Detlef liest endlich mal meine Ausführungen.
Und stimmt mir schlussendlich (selbst überrascht) zu.

Phase 3:
Beide sind glücklich&zufrieden.

Gruss,
BB


31171 Re: das Dreiphasenverfahren - detlef 01. Oktober 2010 00:23:26

>
>Hallo, DvB!
>Detlef und ich haben folgende Dreiphasen-Methode bei unserer
>Diskussion angewendet, die die schönsten Erfolge zeitigte:
>Phase 1:
>Detlef liest gar nicht erst, was ich schreibe,
>widerspricht jedoch vehement...und daher nicht selten zu einem
>völlig anderen Thema.
>Antworte ich darauf: s. obiger Satz
>Phase 2:
>Detlef liest endlich mal meine Ausführungen.
>Und stimmt mir schlussendlich (selbst überrascht) zu.
>Phase 3:
>Beide sind glücklich&zufrieden.
>Gruss,
>BB


Klarstellung:

ich hab zwar nicht gelesen, was BB da schreibt, aber es ist grundfalsch!

unsere debatten laufen in drei stufen ab:
1) BB kriegt nicht mit, was ich versuche auszudruecken. deshalb hole ich weiter aus, in der hoffnung, ein Aha-erlebnis bei ihm auszuloesen.
2) meist ist der dadurch ausgeloeste kulturschock fuer ihn zu heftig, also wiederholt er seine ansicht, bis er selber merkt, dass etwas in seiner argumentation nicht stimmt.
3) er uebernimmt meine meinung in anderer formulierung. dem kann ich dann natuerlich zustimmen. er hat "gewonnen". - Beide sind glücklich&zufrieden.

grins,detlef


31175 Acht-Phasen-Verfahren - DvB 01. Oktober 2010 04:05:02

Phase 1:
Detlef erklärt klar, was passieren soll.
Phase 2:
BB erklärt unklar, warum das nicht passieren kann.
Phase 3:
Detlef regt sich auf und erklärt nochmal unklar, was passieren soll und warum BB Müll erzählt.
Phase 4:
BB macht sich drüber lustig und referiert klar über etwas ganz anderes.
Phase 5:
Detlef geht darauf ein, übersetzt es ins Unklare und widerspricht.
Phase 6:
BB geht darauf ein, übersetzt es ins noch Unklarere und widerspricht dem.
Phase 7:
Detlef stimmt dem aus unklaren Gründen zu.
Phase 8:
Beide glauben, in der Sache irgenwie weitergekommen zu sein und sind glücklich und zufrieden.
:-)

Der Knackpunkt ist die Drehung um "die" Achse. BB hat nicht mitgekriegt, daß Detlef noch ne Geheimachse im Petto hat. Darum redet ihr konsequent aneinander vorbei. Auf jeden Fall hat BB Recht damit, daß die Gemüsedose ihre Drehung beibehält und durchweg der letzte Buchstabe der Beschriftung beleuchtet wird. Zaubertricks, wie der Etikettenslip, ändern daran letztlich nichts, machen bloß den Vergleich untauglich.



31181 Dosenfutter - BBouvier 01. Oktober 2010 12:31:09

<"Zaubertricks, wie der Etikettenslip, ändern daran letztlich nichts,
Hallo, DvB!

Deine physikalisch-mathematischen Darlegungen beeindrucken
ungeheuer, auch wenn ich ihnen kaum folgen kann.
Setzt Du heimlich einen Taschenrechner ein?

Zu obigem:
Das ist irrig.

Hier habe ich Dir gegenüber womöglich den Vorteil,
dieselbe Diskussion wie zur Zeit mit Detlef bereits
vor ein paar Jahren geführt zu haben.
Wie auch soeben verlief die Kontroverse - möglicherweise wegen der Zeitverschiebung ? -
(sowie: versuche doch selbst mal mit einer Paraguayanerin oder einem Paraguayaner zu diskutieren!)
ein wenig mäanderhaft, jedoch waren wir bereits seinerzeit uns am Ende einig.
Was Dir zu denken geben sollte.

Also.
1)
Stellt sich ein Planet weiterdrehend auf den Kopf,
dann vertauschen sich für den Beobachter aus dem Weltall die Himmelsrichtungen:
N => S
O => W
Die Sonne geht nunmehr im Westen auf...
...jedoch geht für einen gedachten Bewohner wie gewohnt über der selben Landmarke.
(keine Veränderung der Oberfläche gegenüber der Drehachse!)


2)
Anders verhält es sich jedoch, stellt der Planet nicht auf den Kopf,
sondern dessen Oberfläche verschiebt sich uniform gegenüber der Achse.

Liegt als Resultat Europa "überkopf" nunmehr auf der Südhalbkugel,
dann geht für den Beobachter die Sonne im Westen auf.
Leicht experimentell zu belegen:
Man nehme die sattsam bekannte "Dose" und verschiebe auf ihr
ein Stückchen Papier mit einem Kreuz O-W / N-S
von "vorne-oben" nach "hinten-unten".
=>
Der Ostpfeil war vorher Vorderseite-oben und wies nach rechts.
Nach Verschiebung ist der Ostpfeil Rückseite-unten und weist nach rechts.
Die Dose dreht sich nach wie vor in dieselbe Richtung:
Ergo läuft der Ostpfeil nun rückwärts.

Merke:
Bereits jetzt dreht sich die Erde auf der Südhalbkugel
insofern (!) "anders herum", als die Nordhalbkugel.

Gruss,
BB



31185 sprachlos - detlef 01. Oktober 2010 16:48:57

jezz bin ich platt! da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber nem anderen gegenueber kanner zugeben, dass er mein zeuch kapiert hat....
wenn mein hut nich so teuer waer, wuerd ich nu n stueck aus der krempe beissen.


31194 Phasenvorgriff - DvB 02. Oktober 2010 12:20:46

>jezz bin ich platt! da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber nem anderen gegenueber kanner zugeben, dass er mein zeuch kapiert hat....
>wenn mein hut nich so teuer waer, wuerd ich nu n stueck aus der krempe beissen.

Freut mich natürlich, wenn ich mit meiner Wahrnehmung hier irgendwie helfen konnte. :-)

Was selbstredend nicht heißt, daß mir nun klar wäre, weswegen Du ihm plötzlich zustimmst. (Das kommt doch erst in Phase 7.)


31196 Re: Phasenvorgriff - detlef 02. Oktober 2010 12:40:42

>>jezz bin ich platt! da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber nem anderen gegenueber kanner zugeben, dass er mein zeuch kapiert hat....
>>wenn mein hut nich so teuer waer, wuerd ich nu n stueck aus der krempe beissen.
>Freut mich natürlich, wenn ich mit meiner Wahrnehmung hier irgendwie helfen konnte. :-)
>Was selbstredend nicht heißt, daß mir nun klar wäre, weswegen Du ihm plötzlich zustimmst. (Das kommt doch erst in Phase 7.)

moin,

also, mal erstens BB und ich halten uns an die altbewaehrte drei phasen methode. (wenns zu viele werden, kommt ihm der kalkeimer zwischen die fuesse)
und ansonsten stimm ich ihm ploetzlich zu, weil er ueberraschend, aus welchen gruenden auch immer, meine meinung zu papier (öh?) gebracht hat.
und da du dieses aeusserst bewegende factum nicht bemerkt hast, gehe ich davon aus, dass du noch nicht begriffen hast, wovon ich schrieb.

gruss,detlef



31201 Re: Phasenvorgriff - DvB 03. Oktober 2010 02:39:50

Moin!

>und da du dieses aeusserst bewegende factum nicht bemerkt hast, gehe ich davon aus, dass du noch nicht begriffen hast, wovon ich schrieb.

Das stimmt. Wie ja auch aus meiner Wahrnehmung der Phasen hervorgeht, hatte ich nach Abschluß von Phase 1 nicht mehr viel von eurer Konversation kapiert. :D

Gruß, DvB



31187 falsche Dose! - BBouvier 01. Oktober 2010 17:39:23

> da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber ...

Du verstehst leider noch immer nichts.
Ich verwende als Musterdose nämlich nur eine mit keinen Ölsardinen.

Gruss,
BB


31189 Re: falsche Dose! - detlef 01. Oktober 2010 20:43:25

>> da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber ...
>Du verstehst leider noch immer nichts.
>Ich verwende als Musterdose nämlich nur eine mit keinen Ölsardinen.
>Gruss,
>BB


ach ja, die hattest du ja alle aufgegessen, nachdem du auf hundefutter umgestiegen warst...

mampf.detlef


31190 hier irrt Detlef - BBouvier 01. Oktober 2010 22:00:54

>>> da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber ...
>>Du verstehst leider noch immer nichts.
>>Ich verwende als Musterdose nämlich nur eine mit keinen Ölsardinen.
>>Gruss,
>>BB
>
>ach ja, die hattest du ja alle aufgegessen, nachdem du auf hundefutter umgestiegen warst...
>mampf.detlef

Auch falsch geraten!
=>

1)
Habe ich nicht die Dosen gegessen, sondern deren Inhalt!
Die Dosen selbst habe ich brav per Wertstofftrennung der Resteverwertung
zugeführt, wo sie dann mit allem anderen Müll vergraben worden sind.

und
2)
Ich habe mich nur zeitweise und mal "zwischendurch" von Hunde-Trockenfutter ernährt:
Um zu prüfen, was das bewirke?
Leider ist auf dem Kopfe das Haar dennoch schütter wie zuvor verblieben.

*wuff*
BB



31191 Re: hier irrt Detlef - detlef 01. Oktober 2010 23:21:28

>>>> da tut der mensch die zeit ueber, als ob er nix versteht, aber ...
>>>Du verstehst leider noch immer nichts.
>>>Ich verwende als Musterdose nämlich nur eine mit keinen Ölsardinen.
>>>Gruss,
>>>BB
>>
>>ach ja, die hattest du ja alle aufgegessen, nachdem du auf hundefutter umgestiegen warst...
>>mampf.detlef
>Auch falsch geraten!
>=>
>1)
>Habe ich nicht die Dosen gegessen, sondern deren Inhalt!
>Die Dosen selbst habe ich brav per Wertstofftrennung der Resteverwertung
>zugeführt, wo sie dann mit allem anderen Müll vergraben worden sind.
>und
>2)
>Ich habe mich nur zeitweise und mal "zwischendurch" von Hunde-Trockenfutter ernährt:
>Um zu prüfen, was das bewirke?
>Leider ist auf dem Kopfe das Haar dennoch schütter wie zuvor verblieben.
>*wuff*
>BB

dann hast du wohl die selbe marke gefuttert, wie der hier:




31192 ja...sehr ähnlich... - BBouvier 01. Oktober 2010 23:45:35


>dann hast du wohl die selbe marke gefuttert, wie der hier:
>

...jedoch mit mehr weniger Haaren als Ergebnis...

*wuff*
BB


31182 Nachtrag - BBouvier 01. Oktober 2010 12:43:36

hierzu:
> Man nehme die sattsam bekannte "Dose" und verschiebe auf ihr
ein Stückchen Papier mit einem Kreuz O-W / N-S
von "vorne-oben" nach "hinten-unten".<

Das Stück Papier gelangt auf "Rückseite-unten",
indem man er auf der Vorderseite nach unten über den Dosenäquator schiebt,
sodann über den Dosenboden und "hinten" wieder ein Stück nach oben.
Dort steht es dann "auf dem Kopfe"!

Eine waagerechte Verschiebung, erst nach "hinten"
und dann ein Stück nach unten entspräche
ja nur einer Verschiebung auf der Vorderseite nach unten.

BB


31193 Re: Nachtrag - DvB 02. Oktober 2010 12:20:00

Moin BB!

Das "Etikett" ist doch das, auf dem wir leben.
Es gibt 2 Möglichkeiten:
ENTWEDER paßt sich das Etikett dem Drehsinn der Dose an, so daß wir - sowie das darauf herumschwimmende Wasser - den damit verbundenen Brems- und Beschleunigungskräften ausgesetzt werden,
ODER das Etikett dreht sich zur Dose gegenläufig, wobei wir davon überhauptnichts bemerken.

Gruß, DvB


31198 Dosendrehen - BBouvier 02. Oktober 2010 19:16:26

>Moin BB!
>Das "Etikett" ist doch das, auf dem wir leben.
>Es gibt 2 Möglichkeiten:
>ENTWEDER paßt sich das Etikett dem Drehsinn der Dose an, so daß wir - sowie das darauf herumschwimmende Wasser - den damit verbundenen Brems- und Beschleunigungskräften ausgesetzt werden,
>ODER das Etikett dreht sich zur Dose gegenläufig, wobei wir davon überhauptnichts bemerken.
>Gruß, DvB

Nicht verstanden, DvB!...

Noch einmal:

Das "Etikett" der Dose ist in meinem ersten Beispiel die Erdkruste.
Und das ist fest verklebt.
Bei "Aufdenkopfstellen" der Dose verbleibt es bezüglich der Dose an Ort und Stelle
und hat die selbe Drehung, wie die Dose.
Dann sind für den Beobachter (von aussen) zwar die Himmelsrichtungen auf der Dose vertauscht,
für einen gedachten Bewohner der Dose geht die Sonne jedoch nach wie vor
über der gewohnten Landmarke auf.

Im zweiten Beispiel dreht sich die Dose wie der Globus
und verändert ihre Lage im Raume dabei nicht.
Jedoch ihre gesamte Oberfläche verschiebt sich gemeinsam
- hier pars pro toto ein Stück Papier -
auf der Dose, und das Papier wandert über den Südpol (oder den Nordpol)
auf die gegenüberliegende Seite und kommt dann überkopf
auf der Südhälfte zur Ruhe.

Und nur in diesem Falle (!) geht für einen gedachten Bewohner des Papieres
die Sonne dort auf, wo sie für ihn sonst unterging.

Diese Variante halte ich für äusserst unwahrscheinlich!

Weswegen ich "Sonne geht im Westen auf!" für Narrenpossen erachte.

Gruss,
BB


31200 Re: Dosendrehen - DvB 03. Oktober 2010 02:35:42

Moin BB!

>>Das "Etikett" ist doch das, auf dem wir leben.
>>Es gibt 2 Möglichkeiten:
>>ENTWEDER paßt sich das Etikett dem Drehsinn der Dose an, so daß wir - sowie das darauf herumschwimmende Wasser - den damit verbundenen Brems- und Beschleunigungskräften ausgesetzt werden,
>>ODER das Etikett dreht sich zur Dose gegenläufig, wobei wir davon überhauptnichts bemerken.

>Nicht verstanden, DvB!...
>Noch einmal:
>Das "Etikett" der Dose ist in meinem ersten Beispiel die Erdkruste.
>Und das ist fest verklebt.
>Bei "Aufdenkopfstellen" der Dose verbleibt es bezüglich der Dose an Ort und Stelle
>und hat die selbe Drehung, wie die Dose.
>Dann sind für den Beobachter (von aussen) zwar die Himmelsrichtungen auf der Dose vertauscht,
>für einen gedachten Bewohner der Dose geht die Sonne jedoch nach wie vor
>über der gewohnten Landmarke auf.
>Im zweiten Beispiel dreht sich die Dose wie der Globus
>und verändert ihre Lage im Raume dabei nicht.
>Jedoch ihre gesamte Oberfläche verschiebt sich gemeinsam
>- hier pars pro toto ein Stück Papier -
>auf der Dose, und das Papier wandert über den Südpol (oder den Nordpol)
>auf die gegenüberliegende Seite und kommt dann überkopf
>auf der Südhälfte zur Ruhe.
>Und nur in diesem Falle (!) geht für einen gedachten Bewohner des Papieres
>die Sonne dort auf, wo sie für ihn sonst unterging.
>Diese Variante halte ich für äusserst unwahrscheinlich!
>Weswegen ich "Sonne geht im Westen auf!" für Narrenpossen erachte.

Du beschreibst doch (umständlicher) dasselbe. Oder wo soll der Unterschied sein?

Ja, ich halte die zweite Variante auch für unwahrscheinlich - aber vor allem: überhauptnicht für so ohne weiteres zu bemerken oder zu schauen.

Gruß, DvB


31203 Unterschied - BBouvier 03. Oktober 2010 12:27:04

<".... wo soll der Unterschied sein?
=>
Im Falle eins stellt sich die gesamte Erde auf den Kopf.
(Kreiselkippentheorie: der alte Drehachsennordpol weist nun nach Süden)
Bei Nacht sehen die Dänen das Kreuz des Südens.
Die Sonne geht für sie jedoch nach wie vor über der Ostsee auf,
die für sie objektiv nun im Westen liegt.
Dafür ist mir keine Schauung bekannt.

Im Falle zwei verschiebt sich iniform nur die gesamte
Oberfläche auf (!) der Erde.
Die Drehachse hat sich nicht verändert.
Dänemark liegt anschliessend kopfüber dort, wo vorher Neuseeland war.

Für Dänen geht die Sonne nunmehr über der Nordsee auf.
Dafür gibt es ein- zwei diffuse Hinweise, die ich jedoch
für absurd halte.

Eine dringende Bitte an Dich:
In alte Beiträge eingefügte Bemerkungen lassen sich
vom alten Texte nur mit äusserster Mühe von erstern unterscheiden.
Das ist ein einziges, wirres Gewusel:
Wer hat was geschrieben??

Sieht dann nämlich so aus:
=>
>> Was meinst Du denn?
>> Ich meine, das ist irrig
> Ach ja?
>> Wieso?
> Wieso?
lass mich das nochmal erklären
> Das habe ich doch schon mehrfach wiederholt
>> Ich dachte, das wäre klar gewesen
> Wovon redest Du?
Ich meine, das verhält sich ganz anders
und beziehe mich auf meine Bemerkung weiter oben
>>> Ich habe doch bereite oben ausgeführt, dass...
Ja, da hast Du Recht
> hier muss ich widersprechen
....und so weiter

Wer - bitte - hat denn da was geschreiben und was Wem wie geantwortet ???


Gruss,
BB


31207 Re: Unterschied - DvB 05. Oktober 2010 14:40:57

Moin BB!

Ja, Du betrachtest dabei noch den Umgebungsbezug. Der ist aber durch die Prämisse, daß das Erdinnere, bzw. die Dose selber, nicht kippt, bereits enthalten.

>Im Falle zwei verschiebt sich iniform nur die gesamte
>Oberfläche auf (!) der Erde.
>Die Drehachse hat sich nicht verändert.
>
Mach mich nicht wuschig: In dem Fall sind mindestens 2 verschiedene (konkurrierende) Drehachsen im Spiel. Welche ist "die"? :D
Und: Gilt eine Drehachse als "verändert", wenn sie plötzlich gegenläufig ist?
>
>Eine dringende Bitte an Dich:
>
Und welche? :-)
Ich bemühe mich, möglichst wenig zu zitieren?
>
>Wer - bitte - hat denn da was geschreiben und was Wem wie geantwortet ???
>
ungeradzahlige Anzahl von Größeralsen vorm Text = vom Gegenüber
geradzahlige Anzahl von Größeralsen vorm Text = von einem selber
:-)
Ja, die Technik ist nicht so das Gelbe vom Ei...

Gruß, DvB


31213 ich kapituliere - BBouvier 05. Oktober 2010 20:04:11

<"Mach mich nicht wuschig: In dem Fall sind mindestens 2 verschiedene (konkurrierende)
Drehachsen im Spiel. Welche ist "die"? :D
Und: Gilt eine Drehachse als "verändert", wenn sie plötzlich gegenläufig ist?">

Ich kapituliere.
Ich gebe auf.

Sinngemässe Gegenfrage:
Welche Zwei haben die denn seinerzeit nicht beachtet?

...und aus!

Gruss,
BB


31209 Re: Unterschied - detlef 05. Oktober 2010 15:27:36

>Moin BB!
>Ja, Du betrachtest dabei noch den Umgebungsbezug. Der ist aber durch die Prämisse, daß das Erdinnere, bzw. die Dose selber, nicht kippt, bereits enthalten.
>>Im Falle zwei verschiebt sich iniform nur die gesamte
>>Oberfläche auf (!) der Erde.
>>Die Drehachse hat sich nicht verändert.
>>
>Mach mich nicht wuschig: In dem Fall sind mindestens 2 verschiedene (konkurrierende) Drehachsen im Spiel. Welche ist "die"? :D
>Und: Gilt eine Drehachse als "verändert", wenn sie plötzlich gegenläufig ist?
>>
>>Eine dringende Bitte an Dich:
>>
>Und welche? :-)
>Ich bemühe mich, möglichst wenig zu zitieren?
>>
>>Wer - bitte - hat denn da was geschreiben und was Wem wie geantwortet ???
>>
>ungeradzahlige Anzahl von Größeralsen vorm Text = vom Gegenüber
>geradzahlige Anzahl von Größeralsen vorm Text = von einem selber
>:-)
>Ja, die Technik ist nicht so das Gelbe vom Ei...
>Gruß, DvB


und ein parmal die entertate benutzt, um blocks zu schaffen, und schon kann man was unterscheiden.


wegen der alten software.
sie ist erstens recht fehler resistent, zweitens vom provider mit dem space zusammen gratis zur verfuegung gestellt (dank an den Tom vom Kalei!)
und, wichtigenstens: sie ist nicht in europa gehostet!


gruss,d.


31211 Forenweichware - DvB 05. Oktober 2010 15:43:22

>
>und ein parmal die entertate benutzt, um blocks zu schaffen, und schon kann man was unterscheiden.
>

Bin noch am Üben.
Das Doofe ist, daß die Leerzeilen rausgeschmissen werden beim Antworten.
Also, ich werds künftig mal versuchen mit zusätzlichen > UND Leerzeilen. :-)

>
>wegen der alten software.
>
>sie ist erstens recht fehler resistent, zweitens vom provider mit dem space zusammen gratis zur verfuegung gestellt (dank an den Tom vom Kalei!)
>und, wichtigenstens: sie ist nicht in europa gehostet!
>

Das Prinzip ist eigentlich dasselbe wie im guten alten Usenet (nur daß da keine Leerzeilen verschwanden). Übersichtsmäßig Gewöhnungssache.

Gruß, DvB
PS: War das so akzeptabel?


31215 Re: Forenweichware - detlef 05. Oktober 2010 21:34:17


>PS: War das so akzeptabel?


ja


31180 Re: Phasenverschiebungen - detlef 01. Oktober 2010 12:06:43

>Phase 1:
>Detlef erklärt klar, was passieren soll.
>Phase 2:
>BB erklärt unklar, warum das nicht passieren kann.
>Phase 3:
>Detlef regt sich auf und erklärt nochmal unklar, was passieren soll und warum BB Müll erzählt.
>Phase 4:
>BB macht sich drüber lustig und referiert klar über etwas ganz anderes.
>Phase 5:
>Detlef geht darauf ein, übersetzt es ins Unklare und widerspricht.
>Phase 6:
>BB geht darauf ein, übersetzt es ins noch Unklarere und widerspricht dem.
>Phase 7:
>Detlef stimmt dem aus unklaren Gründen zu.
>Phase 8:
>Beide glauben, in der Sache irgenwie weitergekommen zu sein und sind glücklich und zufrieden.
>:-)
>Der Knackpunkt ist die Drehung um "die" Achse. BB hat nicht mitgekriegt, daß Detlef noch ne Geheimachse im Petto hat. Darum redet ihr konsequent aneinander vorbei. Auf jeden Fall hat BB Recht damit, daß die Gemüsedose ihre Drehung beibehält und durchweg der letzte Buchstabe der Beschriftung beleuchtet wird. Zaubertricks, wie der Etikettenslip, ändern daran letztlich nichts, machen bloß den Vergleich untauglich.

also, wenn du damit recht haben solltest, was ich natuerlich in keinster weise nicht verneinen will, dann rege ich eine verbesserte vorgehensweise an.
phase eins bleibt natuerlich. die phasen zwei bis sieben werden dadurch ersetzt, dass BB ein auto bekommt. und zwar ein Auto da Fé. dann gehen alle noch anwesenden zu phase acht ueber.

cordialmente,detlef


31173 trautes Heim... - BBouvier 01. Oktober 2010 02:31:06

> Beide sind glücklich&zufrieden.
> grins,detlef

Stimmt überhaupt nicht:
=>
Lies doch überhaupt erstmal das, was ich gar nicht erst geschrieben habe!

Dann (!) - aber auch nur ganz vielleicht...

grinslos,
BB


31178 Re: trautes Heim... - detlef 01. Oktober 2010 11:52:11

>> Beide sind glücklich&zufrieden.
>> grins,detlef
>Stimmt überhaupt nicht:
>=>
>Lies doch überhaupt erstmal das, was ich gar nicht erst geschrieben habe!
>Dann (!) - aber auch nur ganz vielleicht...
>grinslos,
>BB

ich denke nicht im traum daran, nicht zu lesen, was du nicht geschrieben hst!
denn sonst, gaanz vielleicht...

grunz,detlef


31153 Re: Antwort 1 - detlef 29. September 2010 07:37:04

moin,


aus gegebenem anlass werd ich meine antwort auf diesen beitrag mal aufteilen.


also erstmal zum grundlegenden:


>Ich Bursche mach das. Der behält seine Eigendrehung. Meine Deckenlampe nenn ich Polarstern. Der/die beleuchtet nun Antarktica - allerdings dreht sich dieser Pol in der Draufsicht immernoch im Uhrzeigersinn.

im uhrzeigersinn?? immer noch??


also meine erde dreht sich heute in der draufsicht vom polarsern aus auf den heutigen nordpol GEGEN den uhrzeigersinn!


wenn in deutschland mittag ist, ist es hier in amerika grade frueher morgen.

dann dreht sich die erde (von oben gesehen gegen den uhrzeigersinn) so, dass weiter westlich gelegene laender einen platz an der sonne bekommen.

in der draufsicht sieht die drehbewegung so aus, wie der blaue pfeil. (bzw wie der rote pfeil in der bilderserie von erdachsenverschiebung1)

ich hoffe, wir koennen uns auf diese sicht der dinge als (heutige) ausgangslage einigen.

gruss,detlef


31156 Re: Antwort 1 - DvB 29. September 2010 08:37:44

Moin Detlef!


>>Ich Bursche mach das. Der behält seine Eigendrehung. Meine Deckenlampe nenn ich Polarstern. Der/die beleuchtet nun Antarktica - allerdings dreht sich dieser Pol in der Draufsicht immernoch im Uhrzeigersinn.
>im uhrzeigersinn?? immer noch??

Ja.


>also meine erde dreht sich heute in der draufsicht vom polarsern aus auf den heutigen nordpol GEGEN den uhrzeigersinn!

Vor der Kippaktion macht meiner das auch.
Nach der Kippaktion zeigt Antarktika zum Polarstern und dreht sich in der Draufsicht IM Uhrzeigersinn.


>wenn in deutschland mittag ist, ist es hier in amerika grade frueher morgen.

So ist es. Vorher und nachher.


>

zu dunkel.


>dann dreht sich die erde (von oben gesehen gegen den uhrzeigersinn) so, dass weiter westlich gelegene laender einen platz an der sonne bekommen.

ja.


>

zu dunkel.


>in der draufsicht sieht die drehbewegung so aus, wie der blaue pfeil.

Sieht bei mir genauso aus - vorher und nachher. (Nur daß Rußland bei mir rot und Alaska grün ist, hähähä)


>(bzw wie der rote pfeil in der bilderserie von erdachsenverschiebung1)

Nee. Dein roter Pfeil in Deiner Bilderserie stellt ja einen variablen Drehsinn dar. Bzw. ist da kein Polarstern angemalt. Und wenn der da angemalt wäre, wo jetzt in lila Nordpol steht, wäre es insofern falsch, als während der Kippaktion dort kein Pol wäre, um den sich irgendwas dreht. (Der resultierende Pol läge nämlich anfangs ungefähr in Kanada, würde in hübschem Westbogen durch den Pazifik wandern, bis er dann zum Schluß mit Deinem neuen Pol bei Antarktika zusammenfällt.)


>
>ich hoffe, wir koennen uns auf diese sicht der dinge als (heutige) ausgangslage einigen.

Offenbar nur auf die Korrektheit des blauen Pfeils.


Gruß, DvB


31159 Re: Antwort 1 - detlef 29. September 2010 16:12:32

moin,

>
>>(bzw wie der rote pfeil in der bilderserie von erdachsenverschiebung1)
>Nee. Dein roter Pfeil in Deiner Bilderserie stellt ja einen variablen Drehsinn dar. Bzw. ist da kein Polarstern angemalt. Und wenn der da angemalt wäre, wo jetzt in lila Nordpol steht, wäre es insofern falsch, als während der Kippaktion dort kein Pol wäre, um den sich irgendwas dreht. (Der resultierende Pol läge nämlich anfangs ungefähr in Kanada, würde in hübschem Westbogen durch den Pazifik wandern, bis er dann zum Schluß mit Deinem neuen Pol bei Antarktika zusammenfällt.)

mir faellt da was auf. fuer dich ist die geografie scheinbar das "bleibende", das grundlegende, und die pole behandelst du als variablen.

ich dagegen gehe von festen polen (nich feste pollacken) aus, ueber welche die geografie drueber rutscht.

>>ich hoffe, wir koennen uns auf diese sicht der dinge als (heutige) ausgangslage einigen.
>Offenbar nur auf die Korrektheit des blauen Pfeils.

das ist doch schon mal was.

gruss,d


31164 Re: Antwort 1 - DvB 30. September 2010 07:20:36

Moin Detlef!

>>>(bzw wie der rote pfeil in der bilderserie von erdachsenverschiebung1)
>>Nee. Dein roter Pfeil in Deiner Bilderserie stellt ja einen variablen Drehsinn dar. Bzw. ist da kein Polarstern angemalt. Und wenn der da angemalt wäre, wo jetzt in lila Nordpol steht, wäre es insofern falsch, als während der Kippaktion dort kein Pol wäre, um den sich irgendwas dreht. (Der resultierende Pol läge nämlich anfangs ungefähr in Kanada, würde in hübschem Westbogen durch den Pazifik wandern, bis er dann zum Schluß mit Deinem neuen Pol bei Antarktika zusammenfällt.)
>mir faellt da was auf. fuer dich ist die geografie scheinbar das "bleibende", das grundlegende, und die pole behandelst du als variablen.

Hm. Im wesentlichen: Ja.
Will heißen, ich bin durchaus flexibel in der Wahl des Bezugssystems. Aber soweit Du von sich drehenden Polen sprichst, kann die gedachte Achse eben nur durch diese hindurchgehen.

Ich glaube, wir haben eben auch das Problem, daß einfach zuviele Aspekte überlagert sind, was zu Verwirrung führt. Einmal das von Dir geschaute Szenario, dann die Restbestände aus der Gemüsedosenbetrachtung sowie anscheinend grundlegende Mißverständnisse darüber, was wir unter einem Pol verstehen.


>ich dagegen gehe von festen polen (nich feste pollacken) aus, ueber welche die geografie drueber rutscht.

Aber wenn Du die Pole als fest deklarierst, die Polachse aber nicht, blick ich da nicht durch. Das widerspricht sich, also ignoriere ich den Teil in Klammern. (Oder solltest Du plötzlich von Magnetpolen reden?)

Was soll das heißen? Fest an der Erdkruste? Fest in Bezug auf die Ecliptik? Fest in Bezug auf die innere Erde, über die sich die Erdkruste bloß verschiebt?

Diese Aussage scheint mir dann Letzteres nahezulegen. Dazu hatte ich vor Tagen aber schonmal bemerkt: In dem Fall würde sich die innere Erde zur Erdkruste nach der Kippaktion ja gegeneinander drehen. Und das am Äquator mit satten 3340 Km/h Geschwindigkeitsdifferenz. Das würde ne Menge Reibung verursachen und eines müßte sich beizeiten dem anderen Anpassen.

Aufgrund der Masse- bzw. Trägheitsverhältnisse müßte sich natürlich die Erdkruste dem Drehsinn der inneren Erde anpassen. DAS deckt sich dann natürlich prima damit, daß die Sonne dann über Frankreich aufgehen soll. DAS liefe dann für uns auf zwei nacheinander erfolgende Aktionen hinaus: Erst das Kippen (Polarstern wandert an die ehemalige Südspitze Südamerikas) und dann (fast geradlinige) Abbremsung und Drehrichtungsumkehr.


Grußm DvB


31165 3TF - DvB 30. September 2010 07:26:32

Moin Detlef!

>Diese Aussage scheint mir dann Letzteres nahezulegen. Dazu hatte ich vor Tagen aber schonmal bemerkt: In dem Fall würde sich die innere Erde zur Erdkruste nach der Kippaktion ja gegeneinander drehen. Und das am Äquator mit satten 3340 Km/h Geschwindigkeitsdifferenz. Das würde ne Menge Reibung verursachen und eines müßte sich beizeiten dem anderen Anpassen.
>Aufgrund der Masse- bzw. Trägheitsverhältnisse müßte sich natürlich die Erdkruste dem Drehsinn der inneren Erde anpassen. DAS deckt sich dann natürlich prima damit, daß die Sonne dann über Frankreich aufgehen soll. DAS liefe dann für uns auf zwei nacheinander erfolgende Aktionen hinaus: Erst das Kippen (Polarstern wandert an die ehemalige Südspitze Südamerikas) und dann (fast geradlinige) Abbremsung und Drehrichtungsumkehr.
>
>
Dazu fällt mir die Frage ein: wurden die 3TF denn überall geschaut - oder haben andere Hemisphären gar 3 Tage Dauersonne? ^^


Gruß DvB


31170 Re: 3TF - detlef 30. September 2010 18:01:54


>Dazu fällt mir die Frage ein: wurden die 3TF denn überall geschaut - oder haben andere Hemisphären gar 3 Tage Dauersonne? ^^
>
>Gruß DvB

historisch wissen wir von mehrtaegigen finsternissen, langen daemmerungen und endlosen tagen.
ich persoenlich gehe davon aus, dass die 3TF an anderen orten 3 tage helligkeit bedeuten muesste. - wenn sie durch rotationsgeschichten ausgeloest wird.

wenn sie natuerlich ein durchgang durch nen kometenschweif, oder aehnliches ist, muss das dann wieder doch nicht unbedingt so sein.
such dir was aus! (tun die anderen auch)


31143 2x2=5 wird auch bei Wiederholung nicht richtig - BBouvier 28. September 2010 02:45:12

<"rein mechanisch, die kugel mit beiden haenden in einer dreidimensionalen bewegung drehend
kommt immer wieder das heraus, was ich scheinbar nicht gut genug fuer euch erklaeren kann.">

Hallo, Detlef!

Auch mehrfach wiederholt: 2x2 = 5
wird das davon auch nicht richtig.

Mir ist nicht klar, ob wir aneinander vorbeireden,
oder woran es liegen mag.
Nochmal:
Ein Gegenstand, den man auf den Kopf stellt und dabei
nach wie vor (weiterdrehend) in dieselbe Richtung dreht, der dreht sich
schlicht weiterhin in dieselbe Richtung.
=>
Weswegen einer dort wohneden Ameise die Lampe stets
an der selben Stelle am Horizonte auftaucht.

Ach, wenn man sich etwas anderes vorstellen mag:
Es ist schlicht so!

Gruss,
BB


31141 Re: Polwanderung... - Wizard 28. September 2010 00:15:32

Moin Leute

So, damit ihr seht, das ich hier nicht nur noch still mitlese:

Magnetischer Polsprung ist klar, hat es gegeben, und gibt es wieder, da sind wir uns wohl alle drüber einig.

Das was sich da umpolt, ist ja nicht die Erdkruste, sondern so zu sagen was im Inneren. Sind wir uns da auch einig? Ich gehe mal von einem "ja" aus.

Nun kommt’s:
Wenn sich im Erdinneren die magnetische Ausrichtung komplett umkehrt*, muss dem auch die Erdkruste folgen** (zumindest teilweise),da sie ja magnetisiert ist.

* Hier gehe ich davon aus, das dieses relativ schnell geht. Zu Anfang erst schwerfällig und langsam und ab einem gewissen Punkt ganz fix innerhalb von Stunden oder Tagen. Als Vergleich dient hier das Verhalten von zwei ganz normalen Magneten die man gegeneinander dreht. Also von sich anziehend weg über sich abstoßend bis sie wieder "zusammenschnappen".

** Siehe den Vergleich mit den Magneten beim Polsprung, nur eben wegen der Masseträgheit erheblich langsamer. Also Tage, Wochen oder vielleicht Monate.

Bei alledem ist es nicht nötig, die Erde als ganzes auszubremsen und in Umkehrrichtung neu zu beschleunigen oder ähnliches. Die Auswirkungen dürften auch so schlimm genug sein.

Um auf die hier mehrfach erwähnten 150° zu kommen, die halte ich für ein kleiner ablesefehler. Es sind nicht 150°, sondern 210°.

Wie komme ich darauf?
Die magnetischen Pole wechseln komplett die Richtung, also 180° (zumindest rein rechnerisch, real mag es da dann eine Abweichung geben). Die Erdkruste ist bestrebt, dem möglichst komplett zu folgen, wobei das Beschleunigen eine gewisse Zeit braucht und auch das Bremsen. Wobei sie sehr wahrscheinlich wegen der Masseträgheit über den 180° Punkt hinausrutscht. Sie bremst ja nicht vorher, um genau dort zu landen, sondern dann wenn sie den Punkt erreicht hat. Detlef schreibt zwar 150°, aber wenn man sich seine eigenen Zeichnungen ansieht, sieht man deutlich das die 180° überschritten werden. Ausgehend von seiner Angabe "150°" habe ich die Differenz von 30° zu den 180° hinzugezählt, was dann die 210° ergibt. Wobei es zwischen dem Globus und den Zeichnungen von Detlef einen Unterschied gibt. Beim Globus fehlen noch etwa 180° kippen, wenn es wie gemutmaßt stimmen soll.

Auswirkungen auf Personen:
Die Meisten gehen davon aus, das wir von einem rein magnetischen Polsprung nichts merken würden. Für die Meisten mag das vielleicht sogar stimmen. Ich gehe allerdings davon aus, das zumindest "fühlige" Menschen und / oder welche mit gutem "Ortungssinn" / Gleichgewichtssinn dieses mehr oder weniger stark bemerken werden. Vögel und Wale merken das ja jetzt schon in einem nicht unerheblichen Ausmaß. Bei Personen aus dem oben genannten Personenkreis dürften sich dann mehr oder weniger stark Schwindelgefühl, Gleichgewichtsstörungen und zeitweise Orientierungslosigkeit einstellen. Und ich behaupte mal ganz frech, das besonders empfindliche / empfängliche Personen diese Probleme jetzt schon haben (Sekundenweise und schon seit einiger Zeit). Nur dürften diese Mutmaßen, das dieses ganz andere Ursachen hat (z. B. Kreislaufschwankungen). Wer meint in diese Kategorie zu fallen und solche Probleme hat, der sollte mal für ein paar Monate einen Kompass zu rate ziehen (muss die ganze Zeit unbewegt am selben Punkt liegen und ein sehr genauer Kompass sein).

Globale Auswirkungen:
Wie weiter oben schon beschrieben, "springen" erst die Pole um und dann folgt die Erdkruste. Dieses "Folgen" erfolgt zu nächst langsam, aber mit deutlichen Auswirkungen. Das "Weltbeben" und da das Wasser erst mal der Erdrotation und nicht der nun laufenden Krustenbewegung folgt, auch die Zunamis. Das "Weltbeben" dürfte überall relativ gleich stark ausfallen, wobei die Auswirkungen aber erhebliche Unterschiede haben dürften. Bekannte Erdbebengebiete dürften da erheblich mehr zu leiden haben, als bis dato erdbebensichere Gebiete. Da diese Rutschbewegung in der Anfangsphase noch recht langsam abläuft, dürften sich die Zunamis in Grenzen halten. Also nicht so übel wie Detlef mutmaßt. Zumindest nicht global. Küsten, wo die Bewegung vom Wasser weg geht, dürften weit weniger zu leiden haben, als Küsten, auf die das Wasser dann zuläuft. Ausschlaggeben dürfte auch sein, wie viel Wasser dann vor den jeweiligen Küsten ist, und wie viel "Anlauf" es nehmen kann. Bei Deutschland z.B. läuft das Wasser schräg von der Küste weg und es kommt nur eine Art Rückströmung an, wobei hier auch noch recht wenig Wasser vor der Küste ist. Ganz anders hingegen sieht es da bei z.B. den Nordatlantikküsten von Südamerika aus. Die liegen fast in "Stoßrichtung", haben sehr viel Wasser vor der Tür und es kann so richtig schön Anlauf nehmen. Noch schlimmer wird es vermutlich für die selbigen Küsten der USA. Die liegen dann noch zusätzlich voll in Kipprichtung.

Das Abbremsen dürfte langsamer gehen und weit weniger Schäden anrichten. Bis sich dann alles wieder eingependelt hat, dürfte es ein paar Jährchen dauern. Die Meeresströmungen müssen sich neue Wege suchen, das Wetter muss sich wieder stabilisieren. Die jetzigen Eiskappen an den Polen schmelzen ab (weil dann ja in anderer Lage), und zwar schneller, als sie sich am neuen Ort aufbauen.

Alles reine Mutmaßungen ...

Darüber, wie und wo da meine eigenen Schauungen reinpassen, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Die von mir geschaute Kältephase könnte z.B. darin ihren Ursprung haben, das Deutschland erst mal über den Pol rutscht, bis es dann in Äquatornähe landet.

MfG

Wizard


31150 Re: Polwanderung... - detlef 29. September 2010 05:19:41

moin,


>Das was sich da umpolt, ist ja nicht die Erdkruste, sondern so zu sagen was im Inneren. Sind wir uns da auch einig? Ich gehe mal von einem "ja" aus.

weiss nicht. da bin ich noch drueber am hirnen.
wenn sich nur die kruste verschiebt, bleibt ja der aequatorwulst auf dem aequator. es schiebt sich bloss andere oberflaeche drueber.
dann sollte es nur sehr kurzfristige ueberflutungen geben.
wenn sich aber die ganze erde verdrehen wuerde, dann waere das eine erklaerung fuer laengerfristige landabsenkungen und hebungen.


>Nun kommt’s:
>Wenn sich im Erdinneren die magnetische Ausrichtung komplett umkehrt*, muss dem auch die Erdkruste folgen** (zumindest teilweise),da sie ja magnetisiert ist.

und warum waere es nicht denkbar, dass die magnetische umpolung eine folge von irgendwelchen masseverschiebungen in der erde sein koennte?
dass praktisch sowohl ein geographischer, wie auch ein magnetischer polsprung folge von vorgaengen im erdkern waeren?

>Bei alledem ist es nicht nötig, die Erde als ganzes auszubremsen und in Umkehrrichtung neu zu beschleunigen oder ähnliches. Die Auswirkungen dürften auch so schlimm genug sein.


ja, die ueberlegungen mit ausbremsen und dann wieder loslegen wollen mir auch nicht glatt eingehen.

>Um auf die hier mehrfach erwähnten 150° zu kommen, die halte ich für ein kleiner ablesefehler. Es sind nicht 150°, sondern 210°.
>Wie komme ich darauf?
>Die magnetischen Pole wechseln komplett die Richtung, also 180° (zumindest rein rechnerisch, real mag es da dann eine Abweichung geben). Die Erdkruste ist bestrebt, dem möglichst komplett zu folgen, wobei das Beschleunigen eine gewisse Zeit braucht und auch das Bremsen. Wobei sie sehr wahrscheinlich wegen der Masseträgheit über den 180° Punkt hinausrutscht. Sie bremst ja nicht vorher, um genau dort zu landen, sondern dann wenn sie den Punkt erreicht hat. Detlef schreibt zwar 150°, aber wenn man sich seine eigenen Zeichnungen ansieht, sieht man deutlich das die 180° überschritten werden. Ausgehend von seiner Angabe "150°" habe ich die Differenz von 30° zu den 180° hinzugezählt, was dann die 210° ergibt. Wobei es zwischen dem Globus und den Zeichnungen von Detlef einen Unterschied gibt. Beim Globus fehlen noch etwa 180° kippen, wenn es wie gemutmaßt stimmen soll.

hast du nen alten text von mir abgeschrieben?
das war lange meine ueberlegung. inzwischen ist es mir egal, ob deutschland nach norden oder nach sueden rutscht. auch ob es den 210° oder den 150° weg nimmt.
bei naeherem nachdenken fiel mir naemlich auf, dass in beiden faellen hier bei mir die flut aus richtung Buenos Aires kommen wuerde.


>Alles reine Mutmaßungen ...

na und? was anderes machen die herren wissenschaftler doch auch nicht bei diesen themen.


>Darüber, wie und wo da meine eigenen Schauungen reinpassen, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Die von mir geschaute Kältephase könnte z.B. darin ihren Ursprung haben, das Deutschland erst mal über den Pol rutscht, bis es dann in Äquatornähe landet.

solltest du dir aber machen.
die schauungen duerften naemlich am ende wesentlich zuverlaessiger sein, als berechnungen und theorien. (egal von wem)

gruss,detlef

ps: die photos hab ich mal einfach umgedreht. damit sie dem entsprechen, was ich sagen will.


31161 Re: Polwanderung... - Wizard 29. September 2010 22:35:19

Moin Detlef

>wenn sich nur die kruste verschiebt, bleibt ja der aequatorwulst auf dem aequator. es schiebt sich bloss andere oberflaeche drueber.
>dann sollte es nur sehr kurzfristige ueberflutungen geben.
>wenn sich aber die ganze erde verdrehen wuerde, dann waere das eine erklaerung fuer laengerfristige landabsenkungen und hebungen.

Schwer zu sagen, was sich da dann wann und wo hebt oder senkt. Gibt ja schließlich keine gesicherten Erkenntnisse auf die man sich berufen könnte.

>und warum waere es nicht denkbar, dass die magnetische umpolung eine folge von irgendwelchen masseverschiebungen in der erde sein koennte?

"Wenn sich im Erdinneren ..." Über das, was dort im Inneren abläuft, gibt es bisher nur Mutmaßungen. Schließt also auch mögliche Masseverschiebungen mit ein.

>dass praktisch sowohl ein geographischer, wie auch ein magnetischer polsprung folge von vorgaengen im erdkern waeren?

Nix anderes habe ich geschrieben. :-)

>>Die magnetischen Pole wechseln komplett die Richtung, also 180° ...

>hast du nen alten text von mir abgeschrieben?

Nö, warum?

>das war lange meine ueberlegung.

Dann muss das aber schon verdammt lange her sein oder ich hab’s nicht gelesen oder falsch verstanden ... Zumindest hab ich es nicht in Erinnerung. Hab mir das beim Lesen dieses Fadens selber so zusammengereimt.

>>Alles reine Mutmaßungen ...
>na und? was anderes machen die herren wissenschaftler doch auch nicht bei diesen themen.

EBEN DRUM!!! :-))

>solltest du dir aber machen.
>die schauungen duerften naemlich am ende wesentlich zuverlaessiger sein, als berechnungen und theorien. (egal von wem)

Das ist mir völlig klar, nur war dazu noch nicht die Zeit. Die Grundzüge der Überlegung sind wie gesagt beim Lesen des Fadens entstanden und die genaue Ausarbeitung erfolgte beim Schreiben.

>ps: die photos hab ich mal einfach umgedreht. damit sie dem entsprechen, was ich sagen will.

Ja, so passt nach meinem Gefühl ganz erheblich besser. Insbesondere, da Antarktika jetzt fast dort ist, wo vorher in etwa Australien war. Nur eben auf der anderen Seite vom Äquator. Vor Ewigkeiten hatte ich mal geschrieben (weis nicht mehr in welchem Forum oder Chat), das Antarktika mal eben jene Stelle eingenommen hatte und mal wieder haben wird. War, soweit ich mich erinnere, im Zusammenhang mit den Mutmaßungen, wo denn mal Atlantis gelegen haben könnte. Sinngemäß lautet hier ja der Originaltext "Außerhalb von Gibraltar" und zwar von Griechenland aus gesehen. Womit die Suche (von so genannten Wissenschaftlern) innerhalb vom Mittelmeer völlig absurd ist.

MfG

Wizard

PS:
Noch mal an dich der dezente Hinweis ...
Auch wenn du immer sagst, mit Holz kannst du nicht umgehen. Zieh dir zumindest den Text und die Bilder vom Weidenkanu aus dem Wiki und pack sie dir ausgedruckt in die Ausrüstung.

PPS:
Immer noch bei der Überlegung, PVC-Rohr und Tennisbälle beim Bau zu verwenden?
Wenn ja, PVC-Rohr lässt sich ziemlich gut in Formen biegen (ohne zu knicken), wenn man ein Ende verschließt und vom anderen Ende her heißen Sand einfüllt und ebenfalls verschließt. Zum Verschließen sinnigerweise ein Stück Holz nehmen. Durch den heißen Sand wird das ganze Rohr ziemlich schnell als ganzes heiß und ziemlich weich und kann dann in jede beliebige Form gebracht werden. Auf ein freihändiges Formen sollte man möglichst verzichten und sich besser eine aus Holz bauen. Liegt das Rohr in der Form (was recht schnell geschehen sollte), möglichst schnell abkühlen und den Sand wieder herausrieseln lassen.

So in etwa: http://www.youtube.com/watch?v=3RSIzMTfX7A


31162 Re: Polwanderung... - detlef 30. September 2010 03:49:31

moin schwager,


>PS:
>Noch mal an dich der dezente Hinweis ...
>Auch wenn du immer sagst, mit Holz kannst du nicht umgehen. Zieh dir zumindest den Text und die Bilder vom Weidenkanu aus dem Wiki und pack sie dir ausgedruckt in die Ausrüstung.

hab ich schon seit jahren bei den ausdrucken liegen. hast du mir ja nich zum ersten mal empfohlen...


>PPS:
>Immer noch bei der Überlegung, PVC-Rohr und Tennisbälle beim Bau zu verwenden?
>Wenn ja, PVC-Rohr lässt sich ziemlich gut in Formen biegen (ohne zu knicken), wenn man ein Ende verschließt und vom anderen Ende her heißen Sand einfüllt und ebenfalls verschließt. Zum Verschließen sinnigerweise ein Stück Holz nehmen. Durch den heißen Sand wird das ganze Rohr ziemlich schnell als ganzes heiß und ziemlich weich und kann dann in jede beliebige Form gebracht werden. Auf ein freihändiges Formen sollte man möglichst verzichten und sich besser eine aus Holz bauen. Liegt das Rohr in der Form (was recht schnell geschehen sollte), möglichst schnell abkühlen und den Sand wieder herausrieseln lassen.
>So in etwa: http://www.youtube.com/watch?v=3RSIzMTfX7A

ich hab ne noch einfachere methode fuer kuerzere rohre (so bis drei meter) einfach mit nem starken foehn reinpusten. - heiss natuerlich...

gruss,detlef


31163 Re: Polwanderung... - Wizard 30. September 2010 07:20:36

Moin Detlef

>hab ich schon seit jahren bei den ausdrucken liegen. hast du mir ja nich zum ersten mal empfohlen...

Das wäre dann aber die neueste Version :-)

>ich hab ne noch einfachere methode fuer kuerzere rohre (so bis drei meter) einfach mit nem starken foehn reinpusten. - heiss natuerlich...

Geht natürlich auch ... kostet aber Strom und dauert länger als mit Sand. So zumindest meine Erfahrung (nicht mit Föhn sondern guter Heißluftpistole von Einhell). Wollte seinerzeit so ein Stück 2 m x 60 mm Abflussrohr passend zurechtbiegen.

Die ersten drei Versuche mit Heißluftpistole und heißem Wasser verliefen nicht zufriedenstellend ... um nicht zu sagen Sch****.

Dann daran gedacht, das man mir ja mal als Schlosser beigebracht hatte, das man ein Kupferrohr vor dem Biegen mit Sand füllt. Aha! Grill angeheizt, alten Kochtopf drauf, Sand rein. Derweil zwei Stopfen aus Holz geschnitzt, heißen Sand ins Rohr, Rohr auf dem Rasen zurecht schieben bis es passte, mit Gartenschlauch abkühlen, Sand raus. Geil! :-)

Für dich dürfte das mit dem Sand insofern noch interessant sein, wenn du den Sand (wie im Video) vor dem abkühlen raus lässt, das der dann noch heiß genug ist für das nächste Rohr (mindestens eins). Außerdem kann derweil schon der nächste Sand aufheizen. Da du ja auf alle Fälle mehr als nur ein paar Rohre biegen musst, dürfte das der preisgünstigste und schnellste Weg sein.

MfG

Wizard

PS: Son Kanugerippe könnte man auch aus dünnem PVC-Rohr ... Duck und wech ;-))


31142 Re: Polwanderung... - DvB 28. September 2010 02:42:18

Moin Wizard!

>Magnetischer Polsprung ist klar, hat es gegeben, und gibt es wieder, da sind wir uns wohl alle drüber einig.
>Das was sich da umpolt, ist ja nicht die Erdkruste, sondern so zu sagen was im Inneren. Sind wir uns da auch einig? Ich gehe mal von einem "ja" aus.
>Nun kommt’s:
>Wenn sich im Erdinneren die magnetische Ausrichtung komplett umkehrt*, muss dem auch die Erdkruste folgen** (zumindest teilweise),da sie ja magnetisiert ist.

Garnet blääd.
Aber haut net hin, weil die Magnetpole schon seit Jahren gemütlich woanders am Rumwandern sind, ohne daß sich die Erdkruste da zum Nachwandern aufgefordert fühlen würde. (Da scheint sich zwar wohl was zu beschleunigen, aber richtungsmäßig nördlicher Magnetpol gen Sibirien und zeitmäßig seeehr langsam.)

nördlicher Magnetpol:
Jahr Geographische Koordinaten
2001 81,3° N, 110,8° W
2002 81,6° N, 111,6° W
2003 82° N, 112,4° W
2004 82,3° N, 113,4° W
2005 82,7° N, 114,4° W
http://de.wikipedia.org/wiki/Nordpol#Arktischer_Magnetpol
(Februar 1980 lag der ungefähr bei 100° westlicher Länge - mitten zwischen den kanadischen Inseln - behauptet mein oller Zone-Globus.)

südlicher Magnetpol:
derzeit bei ca. 65° Süd und 135° Ost
http://de.wikipedia.org/wiki/Südpol#Der_antarktische_magnetische_Pol
(nach meinem Globus 1980 bei ca. 61° SB und 140° östlicher Länge)

Gruß, DvB


31148 Re: Polwanderung... - Wizard 29. September 2010 00:04:17

Moin DVB

>Garnet blääd.
>Aber haut net hin, weil die Magnetpole schon seit Jahren gemütlich woanders am Rumwandern sind, ...

Die Rede ist hier ja nicht von ein paar läppischen Grad, sondern von einer kompletten Umkehrung!

Selbst die Sache, das sich bei ein paar Grad nicht tut, ist auch "nur" offizielle Lehrmeinung. Meines Wissens nach ist bisher nämlich noch gar nicht untersucht worden, ob es nicht einen Zusammenhand zwischen den um ein paar Grad herumwandernden Polen und Erdbeben gibt. Wobei ich sogar Zweifel hege, das sich solches überhaupt zweifelsfrei nachweisen ließe (egal ob möglich oder nicht). Schließlich haben wir es hier mit Wissenschaft(lern) zu tun und da ist immer nur die Rede von Theorie. Und eine Theorie ist immer nur eine erdachte Möglichkeit, wie es sein könnte (nicht zu verwechseln mit unbewiesener Tatsache).

Das beste Beispiel hierfür dürften die "Pfahlbauten" nähe Bodensee sein. Da haben Wissenschaftler Eine Siedlung nachgebaut und behaupten so haben Häuser in dieser Gegend in der Steinzeit ausgesehen. "Rekonstruiert" haben sie diese Bauten einzig auf Grund von gefundenen Löchern, in denen mal zu der Zeit Pfähle gesteckt haben. Sowas ist absoluter Schwachsinn!

Sicher, nachweislich haben da mal Pfähle in den Löchern gesteckt.

Sicher, auf Grund der Anordnung der Löcher liegt die Vermutung nahe, das obendrüber eine Plattform war. Und auf Grund der Menge der Löcher, sogar mehrere solcher Plattformen. Es ist also naheliegend, das man obendrauf gewohnt hat und da man dem Wetter nicht Schutzlos sein wollte, diese Plattformen auch Wände und Dächer hatten.

Nur weis eben keiner auch nur in etwa, wie die ausgesehen haben könnten. Schließlich hat man ja bisher nicht mehr als Löcher gefunden. Man hat sich kurzerhand hingesetzt, ein paar Fotos von Hütten aus anderen Länder (wo heute noch Hütten auf Pfählen gebaut werden) angeschaut und behauptet dann, genau so hat man die auch in der Steinzeit gebaut.

Passender Kommentar übrigens von einem Experimentalarchäologen zu genau diesen Hütten: "Ein paar Professoren stellen sich die Hütten so vor, aber wissen tun wir gar nichts."

Ebenso passend:
Als man nach dem Ötzi-Fund selbigen als Puppe mit rekonstruierter Ausrüstung in Museen ausstellte, trug er zu Anfang die bei ihm gefundene Schilfmatte als Umhang weil Professoren einhellig der Meinung waren das sei sein Regenumhang. Seit dem Experimentalarchäologen nachgewiesen haben, das die Matte als Regenumhang völlig ungeeignet ist und es sich dabei eher um eine Art Isomatte gehandelt hat, liegt die in den Museen zu seinen Füßen. :-))

Anderes Beispiel das Kupferbeil:
Wenn ein solches in dieser Zeit tatsächlich so überaus wertvoll war, warum hat das der oder die Täter nicht mitgenommen, nach dem sie ihn umgelegt hatten?

MfG

Wizard


31149 Re: Polwanderung... - DvB 29. September 2010 02:27:19

Moin Wizard!

>>Garnet blääd.
>>Aber haut net hin, weil die Magnetpole schon seit Jahren gemütlich woanders am Rumwandern sind, ...
>Die Rede ist hier ja nicht von ein paar läppischen Grad, sondern von einer kompletten Umkehrung!

Ja, nur wenn die Kruste den Magnetpolen im Extremfall folgen soll, müßte sie auf den kleinen Fall doch auch reagieren, denk ich mir. Wenn net, wieso net?


>Schließlich haben wir es hier mit Wissenschaft(lern) zu tun und da ist immer nur die Rede von Theorie. Und eine Theorie ist immer nur eine erdachte Möglichkeit, wie es sein könnte (nicht zu verwechseln mit unbewiesener Tatsache).

Mehr als Theorie ist mit Erfahrung eben aus prinzipiellen Gründen nicht möglich. In den exakten Wissenschaften Mathematik und Logik ist das ja auch nicht so, da sind Beweise sehr wohl möglich.


>Man hat sich kurzerhand hingesetzt, ein paar Fotos von Hütten aus anderen Länder (wo heute noch Hütten auf Pfählen gebaut werden) angeschaut und behauptet dann, genau so hat man die auch in der Steinzeit gebaut.

:D

Gruß, DvB


31116 Re: Polwanderung... - Wizard 25. September 2010 00:13:20

>>Das mit den 150° versteh ich nicht so ganz - die Verschiebung zwischen dem jetzigen und Deinem geplanten Nordpol wären ja nur ~50°.
>
>die aleuten sind rund 30° vom jetzigen NORDpol weg.
>der pol, der dort spaeter sein muesste, ist aber der SUEDpol.

Hm ...

Vielleicht liegt die Lösung des Problems darin, das es mehrere Faktoren sein könnten. Also nicht ein fetter "Mantelslip" oder ähnliches, sondern nur ein leichtes Verrutschen der Oberfläche (auf dem Magma) und / oder ein leichtes Kippen der Erdachse wegen der Standortverschiebungen und dazu noch ein kompletter magnetischer Polsprung. Dann hätten wir die Verschiebung der Standorte und die vertauschten Pole, aber ohne das dabei restlos alles den Bach runter geht. Wobei der "sanftere Weg" natürlich auch alles andere als harmlos ist.

MfG

Wizard


31118 Nachtrag: - Wizard 25. September 2010 00:30:41

Hatte selbiges schon mal vor "Ewigkeiten" erwähnt, worauf hin sich (und mich) einige Leute fragten, warum es dann wohl noch Sinn machen würde Karten und Kompass retten zu wollen das selbige dann doch völlig unnütz wären. Meine sinngemäße Antwort war, das sie eben nicht sinnlos wären, da beides dann noch einwandfrei funktioniert. Der Kompass zeigt halt nur in eine dann erst mal ungewohnte Richtung und mit den Karten verfährt man wie Annodunemals, wo auf den Karten Norden eben nicht zwingend oben war und man deshalb auf jeder Karte einzeln (mittels Kompassrose) vermerkte, wo auf dieser Karte Norden (oder eben die bevorzugte Himmelsrichtung) ist. Man nehme also die vorhandene Karte, richte sie mittels Kompass neu aus, vermerke dieses auf der Karte und nehme anschließend mehr oder weniger viel blaue Farbe (je nach Standort) um den neun Küstenverlauf einzuzeichnen.


31121 Re: Nachtrag: - detlef 25. September 2010 01:25:45

>Hatte selbiges schon mal vor "Ewigkeiten" erwähnt, worauf hin sich (und mich) einige Leute fragten, warum es dann wohl noch Sinn machen würde Karten und Kompass retten zu wollen das selbige dann doch völlig unnütz wären. Meine sinngemäße Antwort war, das sie eben nicht sinnlos wären, da beides dann noch einwandfrei funktioniert. Der Kompass zeigt halt nur in eine dann erst mal ungewohnte Richtung und mit den Karten verfährt man wie Annodunemals, wo auf den Karten Norden eben nicht zwingend oben war und man deshalb auf jeder Karte einzeln (mittels Kompassrose) vermerkte, wo auf dieser Karte Norden (oder eben die bevorzugte Himmelsrichtung) ist. Man nehme also die vorhandene Karte, richte sie mittels Kompass neu aus, vermerke dieses auf der Karte und nehme anschließend mehr oder weniger viel blaue Farbe (je nach Standort) um den neun Küstenverlauf einzuzeichnen.


moin,

vergiss nicht 'nen sextanten. und wenn keinen richtigen, dann einen aus zwei linealen und einem geodreieck.

gruss,detlef


31122 Re: Nachtrag: - Wizard 25. September 2010 01:38:15

>>Hatte selbiges schon mal vor "Ewigkeiten" erwähnt, worauf hin sich (und mich) einige Leute fragten, warum es dann wohl noch Sinn machen würde Karten und Kompass retten zu wollen das selbige dann doch völlig unnütz wären. Meine sinngemäße Antwort war, das sie eben nicht sinnlos wären, da beides dann noch einwandfrei funktioniert. Der Kompass zeigt halt nur in eine dann erst mal ungewohnte Richtung und mit den Karten verfährt man wie Annodunemals, wo auf den Karten Norden eben nicht zwingend oben war und man deshalb auf jeder Karte einzeln (mittels Kompassrose) vermerkte, wo auf dieser Karte Norden (oder eben die bevorzugte Himmelsrichtung) ist. Man nehme also die vorhandene Karte, richte sie mittels Kompass neu aus, vermerke dieses auf der Karte und nehme anschließend mehr oder weniger viel blaue Farbe (je nach Standort) um den neun Küstenverlauf einzuzeichnen.
>
>moin,
>vergiss nicht 'nen sextanten. und wenn keinen richtigen, dann einen aus zwei linealen und einem geodreieck.

Damit kann ich nicht umgehen und für meine Zwecke an Land reichen Karte und Kompass völlig.


31117 Re: Polwanderung... - detlef 25. September 2010 00:30:25

>>>Das mit den 150° versteh ich nicht so ganz - die Verschiebung zwischen dem jetzigen und Deinem geplanten Nordpol wären ja nur ~50°.
>>
>>die aleuten sind rund 30° vom jetzigen NORDpol weg.
>>der pol, der dort spaeter sein muesste, ist aber der SUEDpol.
>Hm ...
>Vielleicht liegt die Lösung des Problems darin, das es mehrere Faktoren sein könnten. Also nicht ein fetter "Mantelslip" oder ähnliches, sondern nur ein leichtes Verrutschen der Oberfläche (auf dem Magma) und / oder ein leichtes Kippen der Erdachse wegen der Standortverschiebungen und dazu noch ein kompletter magnetischer Polsprung. Dann hätten wir die Verschiebung der Standorte und die vertauschten Pole, aber ohne das dabei restlos alles den Bach runter geht. Wobei der "sanftere Weg" natürlich auch alles andere als harmlos ist.
>MfG
>Wizard

moin schwager,

tja, unser grosses problem.
wir kriegen was gezeigt, egal ob wir's sehen wollen - aber das, was wir sehen wollen, kriegen wir garantiert nicht zu sehen.
und ausserdem kriegen wir noch gemecker zu hoeren, weil wir nicht "genug" gesehen haben...

gruss,detlef


31124 Re: Polwanderung... - DvB 25. September 2010 18:46:37

>tja, unser grosses problem.
>wir kriegen was gezeigt, egal ob wir's sehen wollen - aber das, was wir sehen wollen, kriegen wir garantiert nicht zu sehen.
>und ausserdem kriegen wir noch gemecker zu hoeren, weil wir nicht "genug" gesehen haben...

Tchja, gebt euch halt ein bissel Mühe, beim Hingucken! :P

Gruß, DvB


31119 Re: Polwanderung... - Wizard 25. September 2010 00:41:21

>moin schwager,

Dito :-)

>tja, unser grosses problem.
>wir kriegen was gezeigt, egal ob wir's sehen wollen - aber das, was wir sehen wollen, kriegen wir garantiert nicht zu sehen.

Na, mir reich das, was ich sehen muss völlig aus. Da muss ich nicht noch absichtlich mehr sehen wollen. Gut, ist bisweilen nervig, das ich dabei nicht lesen kann und weder Datum noch Uhrzeit eingeblendet bekomme.

>und ausserdem kriegen wir noch gemecker zu hoeren, weil wir nicht "genug" gesehen haben...

Logisch!

Das ist vergleichbar mit vielem, z.B. Fußball. Da hocken irgendwelche "dezent" Übergewichtigen, sich am xten Bier festhaltend und lamentieren darüber, wie Trainer und Spieler es erheblich besser machen könnten und bei ihnen selber reicht es nicht mal dazu, auch nur 30 Sekunden selber hinterm Ball herzurennen. ;-)

Bis denne

Wizard



31104 folgende Varianten - BBouvier 23. September 2010 22:38:31

Hallo, DvB!

Völlig einverstanden.

Zu: "Sonne geht im Westen auf" biete ich folgende Erkärungen.
(zutreffendes bitte einfach ankreuzen zu wollen)

- Was da rot im Westen über den Horizont kommt und wohl so ein- zweimal gesehen wurde,
das ist der bekannte - und je nach Entfernung - grösere oder kleinere
Himmelskörper, der auch den Buchdeckel meiner Publikation ziert

- die Aussage ist eine uralte und lautet ursprünglich,
die Sonne gehe nun dort auf, wo sie früher untergegangen sei.
Und bezieht sich auf die Wanderung der Sonne durch die Sternbilder
anhand der Präzession

- sonst eine rote Erscheinung am Horizonte im Westen,
die als "Sonne" missinterpretiert wird

Ganz abgesehen davon widerspricht mir Delef zu Unrecht,
weil ich grundsäztlich völlig seiner Meinung bin.

Nur hat er in seinem Schreiben die Bahn Europas
in seine neue Lage anders/ausführlicher beschrieben.

Für wahrscheinlich halte ich dieses Scenario jedoch nicht.
Was nun gar nichts sagen muss.

Gruss,
BB


31106 Re: folgende Varianten - detlef 23. September 2010 23:42:56

mein lieber BB:
so bloed wie du bin ich schon lange!


>Zu: "Sonne geht im Westen auf" biete ich folgende Erkärungen.
>(zutreffendes bitte einfach ankreuzen zu wollen)
>- Was da rot im Westen über den Horizont kommt und wohl so ein- zweimal gesehen wurde,
>das ist der bekannte - und je nach Entfernung - grösere oder kleinere
>Himmelskörper, der auch den Buchdeckel meiner Publikation ziert

tjoe... -passt nicht. denn in meinen schauen handeln mehrere segmente konkret von der messung der sonne, der sonnenbahn, eintragungen auf karten etc.(auch die tanten kommen da zu wort, alle sechs) und die geschaute sonne laeuft nun mal "falsch" herum am himmel. (und nun komm mir nicht mit den hemisphaeren, denn in den schauungen ging die sonne in georgetown ueberm meer, und in dakar ueberm land UNTER!)


>- die Aussage ist eine uralte und lautet ursprünglich,
>die Sonne gehe nun dort auf, wo sie früher untergegangen sei.
>Und bezieht sich auf die Wanderung der Sonne durch die Sternbilder
>anhand der Präzession

darf ich dich hier mal ganz dezent auf unser beider lieblingsbuch hinweisen?
da steht an passender stelle, dass der tempel repariert wurde, und die tore neu ausgerichtet wurden, "nach osten, wo die sonne aufgeht".
warum diese bekraeftigung, dass sie dort, im osten, aufgeht?
und warum musste der tempel neu ausgerichtet werden?? doch wohl nicht wegen der praezessionsverschiebung, die waehrend der lebensdauer des tempels nicht besonders gross war.
mir macht es immer wieder spass, diese alten, bei der "ueberarbeitung" uebersehenen fragmente in dem werk herauszupicken.
ich halte dies fuer einen starken hinweis darauf, dass in historischer zeit die (relative) richtung des sonnenlaufes sich geaendert haben duerfte.
(aetsch - ich hab noch nicht mal phaeton erwaehnt...)


>- sonst eine rote Erscheinung am Horizonte im Westen,
>die als "Sonne" missinterpretiert wird

du meinst aber jetzt nicht den allseits beliebten Nibiru, oder?


>Für wahrscheinlich halte ich dieses Scenario jedoch nicht.

weiss ich.


>Was nun gar nichts sagen muss.


weiss ich auch.

grins und gruss,detlef


31107 damals nur leichte Verschiebung - BBouvier 24. September 2010 10:26:25

In Ordnung, Detlef

Dann verhielte sich das so.
(Punkt)

Nur zu "Phaeton" eine Winzkorrektur:
Da zieht die Sonne nur eine veränderte (!) Bahn...von Umkehr kein armes Wort...
...die nördlichen Sternbilder stehen nunmehr etwas tiefer am Horizonte
und die nördlichen Gewässer erwärmen sich.
Heisst:
Eine eher leichte Verschiebung der europäischen Platte
nach Süden...und das war es auch schon.

Völlig ungrinsend, da hartnäckig leugnend : - )
BB


31108 Re: damals nur leichte Verschiebung - detlef 24. September 2010 12:42:37

>In Ordnung, Detlef
>Dann verhielte sich das so.
>(Punkt)
>Nur zu "Phaeton" eine Winzkorrektur:
>Da zieht die Sonne nur eine veränderte (!) Bahn...von Umkehr kein armes Wort...
>...die nördlichen Sternbilder stehen nunmehr etwas tiefer am Horizonte
>und die nördlichen Gewässer erwärmen sich.
>Heisst:
>Eine eher leichte Verschiebung der europäischen Platte
>nach Süden...und das war es auch schon.
>Völlig ungrinsend, da hartnäckig leugnend : - )
>BB

also, ueber die eigenschaft "leicht" kann man streiten.

die letzte "leichte" verschiebung der europaeischen platte duerfte wohl das ende der sogenannten eiszeit gewesen sein, als der nordpol von seinem letzten ort an der suedspitze groenlands sich zum heute "nordpol" heissenden ort aufmachte. eine verschiebung von "leichten" dreissig grad...

aber, da du nun mal den phaeton ins gespraech bringst, den ich ja ausdruecklich nicht erwaehnen wollte....

wie schauts bei dir mit der stillstehenden sonne im tal von dingsbumms aus?
(du weisst schon, damals, als nach eigener darstellung die pre-juden den pre-palestinensern gehoerig auf die ruebe gaben, mit spielverlaengerung durch den schiedsrichter)
passt diese stillstehende sonne nun zu phaeton, oder zum "eiszeitende"? - oder eben zur sonne, die nicht im osten aufging?
rein zeitlich liegt die ja nun wohl irgendwo in der mitte zwischen uns und dem "eiszeitende".

ansonsten muss ich dich leider leicht enttaeuschen:
du darfst ruhig wieder grinsen, da dir das "leugnen" nicht moeglich ist.
da ich meine meinung nicht als religioeses dogma verbreite, kann sie nicht geleugnet werden. - und eine simple mundaene meinungsverschiedenheit erfuellt eindeutig nicht die anforderungen fuer eine grins-bremse.


ernsthaft und zielstrebig grinsend,detlef


31109 Re: damals nur leichte Verschiebung - BBouvier 24. September 2010 16:26:03

<"da ich meine meinung nicht als religioeses dogma verbreite,
kann sie nicht geleugnet werden.">

Aha?
So ist das also?? : - )

1)
Bei "Phaethon" fehlt (mir) markant jeglicher Regen
bzw. "Fluten", weswegen
- falls derlei dort nicht unterschlagen sein sollte -
eher von einem uns sonst völlig unbekannten Impakte mit Schollenverschiebung
auszugehen sein dürfte.
Da danach im Norden noch immer die selben nördlichen Sternbilder
- nur eben um einiges tiefer am Horizonte -
standen, ist dabei wohl kaum von einer radikalen Wende auszugehen.

Wobei folgendes mir sehr wesentlich deucht:
Auch hier - wie in den Schauungen -
das zeitliche Zusammentreffen zwischen Impakten und Verschiebung.
Eine rein mechanische Ursache kann ausgeschlossen werden.
Siehe dazu den berechtigten Einwurf DvBs.
Verbliebe eine Art "elektrischer" Impuls, eine Wechselwirkung und dergleichen...

2)
Den im Alten Testamente erwähnten Geschichten - hier "Gideon und dessen Heldentaten" -
traue ich nur sehr wenig:
Die Juden haben sich da so einiges an fremden Mythen angeeignet.
So dass das Stillstehen der Sonne sonstwann und bei Sonstwem mal stattgefunden haben mag.
Oder auch überhaupt nicht.

Gruss,
BB


31125 Re: damals nur leichte Verschiebung - DvB 25. September 2010 19:30:46

><"da ich meine meinung nicht als religioeses dogma verbreite,
>kann sie nicht geleugnet werden.">
>Aha?
>So ist das also?? : - )

Ihr hab wohl noch nie was von freier Meinungsleugnung gehört?? :D


>Da danach im Norden noch immer die selben nördlichen Sternbilder
>- nur eben um einiges tiefer am Horizonte -
>standen, ist dabei wohl kaum von einer radikalen Wende auszugehen.
>Wobei folgendes mir sehr wesentlich deucht:
>Auch hier - wie in den Schauungen -
>das zeitliche Zusammentreffen zwischen Impakten und Verschiebung.
>Eine rein mechanische Ursache kann ausgeschlossen werden.
>Siehe dazu den berechtigten Einwurf DvBs.
>Verbliebe eine Art "elektrischer" Impuls, eine Wechselwirkung und dergleichen...

Mechanisch ginge sicher schon - aber nur mehr oder weniger kontaktfrei.

- Möglicherweise durch einen sehr schweren und sehr nahen Mond und desssen gavitativen Einfluß. (Aber wenn der das in maximal 7 Tagen schaffen soll, scheint mir das verdammt knapp. Und: sollte es dann dazu nicht auch eine Schauung geben?)
- Unter Annahme eines durchaus sehr mechanisch wirkenden Äthers könnte die Erde zeitweise in einen Ätherwirbel geraten, der sie umdreht, verdreht, Spin ändert oder sogar die Umlaufrichtung um die Sonne ändert.


Gruß, DvB


31131 Re: damals nur leichte Verschiebung - detlef 26. September 2010 02:08:25

>- Möglicherweise durch einen sehr schweren und sehr nahen Mond und desssen gavitativen Einfluß. (Aber wenn der das in maximal 7 Tagen schaffen soll, scheint mir das verdammt knapp. Und: sollte es dann dazu nicht auch eine Schauung geben?)


gibt es doch! mehr als nur eine.


gruss,detlef


31099 Im Westen - BBouvier 21. September 2010 12:40:58

Hallo, DvB!

- Stellte sich die Erde auf den Kopf - die Drehrichtung bliebe ja beibehalten (!) -
bemerkte der Laie gar keinen Unterschied, denn die Sonne ginge z.B. für Berliner
noch immer ohne jede Änderung über der Oder auf...und dort wäre dann "Westen".
Über derlei liegen keine Aussagen vor.
- Damit für Bremer die Sonne im Westen und über der Nordsee aufgeht, muss entweder
* die Rotation anhalten und sich ins Gegenteil verkehren, was die Oberfläche der Erde bzw.
die Kruste schlicht nicht ertrüge und alles Leben erlöschte, oder aber
* uniform müsste die europäische Platte nach Süden frei weg über Afrika und den jetzigen
Südpol gleiten, dann "hinten" wieder nach Norden, und anschliessend etwa in der Gegend des
jetzigen Neuseelandes letztendlich anhalten.

Was mir - milde gesagt - doch recht unwahrscheinlich dünkt.

Weswegen ich derlei für "so Ideen" halte.
Und zwar für reichlich schräge.

Gruss,
BB


31110 Re: Polsprung Kreiseltheorie - Taurec 24. September 2010 20:43:39

Hallo!

Ein lesenswertes Büchlein ist "Jahrhundert-Irrtum "Eiszeit"" von Horst Friedrich.
Der Autor fast darin die Widersprüche rund um die Eiszeittheorie zusammen und postuliert statt des linearen Verlaufs eine kataklysmische Weltgeschichte. Gegen Ende stellt er Vermutungen über Polsprünge an.

Das Kapitel habe ich mal hochgeladen:
Warlows Magic-Top-Szenario

Man siehe das Schaubild auf Seite 113: Wenn man sich an den auf dem Kreisel eingezeichneten Punkten orientiert, sollte für den Betrachter die Sonne tatsächlich dort aufgehen, wo sie zuvor unterging.

Ich bin mir nicht sicher, ob mein Vorstellungsvermögen dem hinterherkommt.

Ist jemand in der Lage, das geschilderte Experiment nachzumachen?
Womöglich reicht bereits das bloße Auge aus. Man nehme sich einen solchen Kreisel, zeichne die Anfangsdrehrichtung mittels eines Pfeiles darauf ein und beobachte, in welche Richtung sich der Pfeil nach der Wende bewegt. Falls die Ausführungen stimmen, sollte das Ende nunmehr vorangehen.

Gruß
Taurec


31120 Re: Polsprung Kreiseltheorie - detlef 25. September 2010 00:49:31

>Hallo!
>Ein lesenswertes Büchlein ist "Jahrhundert-Irrtum "Eiszeit"" von Horst Friedrich.
>Der Autor fast darin die Widersprüche rund um die Eiszeittheorie zusammen und postuliert statt des linearen Verlaufs eine kataklysmische Weltgeschichte. Gegen Ende stellt er Vermutungen über Polsprünge an.
>Das Kapitel habe ich mal hochgeladen:
>Warlows Magic-Top-Szenario
>Man siehe das Schaubild auf Seite 113: Wenn man sich an den auf dem Kreisel eingezeichneten Punkten orientiert, sollte für den Betrachter die Sonne tatsächlich dort aufgehen, wo sie zuvor unterging.
>Ich bin mir nicht sicher, ob mein Vorstellungsvermögen dem hinterherkommt.
>Ist jemand in der Lage, das geschilderte Experiment nachzumachen?
>Womöglich reicht bereits das bloße Auge aus. Man nehme sich einen solchen Kreisel, zeichne die Anfangsdrehrichtung mittels eines Pfeiles darauf ein und beobachte, in welche Richtung sich der Pfeil nach der Wende bewegt. Falls die Ausführungen stimmen, sollte das Ende nunmehr vorangehen.
>Gruß
>Taurec

moin,

du enttaeuschst mich mal wieder.
soweit ich das nach den paar zeilen im link beurteilen kann, wird da haargenau das postuliert, was ich euch verschiedene male mit bildern von einem globus gezeigt habe.


wie bei einer mehr oder weniger starken abweichung der oberflaechenbewegung eines kreisels (bei unveraenderter rotationsachse) fuer jeden beliebigen punkt auf der oberflaeche die subjektive rotation (also sonnen auf- und untergang) sich umkehrt, obwohl die rotation des koerpers in relation zur sonne gleichbleibend ist.


gruss,detlef


31111 Kreiseltheorie - BBouvier 24. September 2010 21:45:38

>Man siehe das Schaubild auf Seite 113: Wenn man sich an den auf dem Kreisel eingezeichneten Punkten orientiert,
>sollte für den Betrachter die Sonne tatsächlich dort aufgehen, wo sie zuvor unterging.
>Ich bin mir nicht sicher...

Mit letzterem hast Du völlig Recht, Taurec!

Diese - völlig richtige - Darstellung hat bereits Viele
zu irrigen Schlüssen (!) verleitet.

Eigentlich ist es ganz einfach:
Bleibt die Drehrichtung gleich, dann taucht ein Gegenstand stets genau
am selben Horizonte wieder auf - wo sonst wohl?
Die Erde dreht sich in dem Modell zwar scheinbar nun "rückwärts",
selbst hat sie aber doch ihre Drehrichtung beibehalten.
Und ein Wechsel der Drehrichtung scheint nur dem äusseren Betrachter so,
weil er übersieht, dass sie nun auf dem Kopfe steht!

Gruss,
BB



31112 Re: Kreiseltheorie - Taurec 24. September 2010 21:57:31

Hallo!

Auf der Zeichnung geht in der Vorstellung die Sonne vorher über dem einzelnen, weißen Punkt auf, danach über den zwei schwarzen.
Heißt: Vorher ging die Sonne aus Sicht des Berliners über der Oder auf. Danach geht die Sonne aus sicht des Oderanwohners über Berlin auf.
Dabei nimmt sie nicht mehr, wie gehabt, über den Süden ihre Bahn, sondern über den Norden, weil Deutschland jetzt auf der Südhalbkugel liegt.

Für den Mann im Mond hat sich die Drehrichtung der Erde freilich nicht geändert. Nur die Lage des Erdenkörpers hat es.

Gruß
Taurec


31114 Sonnenlauf - BBouvier 24. September 2010 23:38:51

>Dabei nimmt sie nicht mehr, wie gehabt
>über den Süden ihre Bahn, sondern über den Norden,
>weil Deutschland jetzt auf der Südhalbkugel liegt.

Das ist richtig.
Und nachts sieht man die südlichen Sternbilder.
Jedoch geht für die Berliner nach wie vor die Sonne
über den polnisch verwalteten deutschen Ostgebieten auf.
Die liegen nun im Westen Berlins, was dem Berliner jedoch nicht
weiter auffallen kann!

Das ist schauungsrelevant insofern, als dass der gedachte Berliner doch
überhaupt keine Veränderung des Sonnenaufganges und -Laufes feststellen kann.

Und für ihn keine Veranlassung vorliegt, zu sagen,
die Sonne gehe nun im Westen auf.

Gruss,
BB


31113 Re: Kreiseltheorie - Taurec 24. September 2010 21:59:56

>Hallo!
>Auf der Zeichnung geht in der Vorstellung die Sonne vorher über dem einzelnen, weißen Punkt auf, danach über den zwei schwarzen.
>Heißt: Vorher ging die Sonne aus Sicht des Berliners über der Oder auf. Danach geht die Sonne aus sicht des Oderanwohners über Berlin auf.
>Dabei nimmt sie nicht mehr, wie gehabt, über den Süden ihre Bahn, sondern über den Norden, weil Deutschland jetzt auf der Südhalbkugel liegt.
>Für den Mann im Mond hat sich die Drehrichtung der Erde freilich nicht geändert. Nur die Lage des Erdenkörpers hat es.
>Gruß
>Taurec

Und die Frage ist, ob das Sinn hat oder ob an der Zeichnung oder dem Experiment was nicht stimmt.
Ich habe da Zweifel. Mangels eines solchen Kreisels kann ich es aber nicht nachvollziehen.

Gruß
Taurec


31115 Gemüsedose - BBouvier 24. September 2010 23:44:30


>Ich habe da Zweifel. Mangels eines solchen Kreisels kann ich es aber nicht nachvollziehen.
>Gruß
>Taurec

Hallo, Taurec!

Gute Dienste leistet hier anschaulich eine Gemüsedose oder dergleichen,
die man kontinuierlich dreht, während man sie auf den Kopf stellt.

Dreht man sie analog zur Erddrehung so, dass das Ende der Beschriftung
zuerst in das Licht einer Lampe kommt, so wird man feststellen,
dass auch nach Kopfstand der Dose sich daran nichts geändert hat.
Wie wohl auch? - Die Drehrichtung hat sich ja nicht geändert!

Gruss,
BB


31123 Re: Gemüsedose - detlef 25. September 2010 18:06:22

>
>>Ich habe da Zweifel. Mangels eines solchen Kreisels kann ich es aber nicht nachvollziehen.
>>Gruß
>>Taurec
>Hallo, Taurec!
>Gute Dienste leistet hier anschaulich eine Gemüsedose oder dergleichen,
>die man kontinuierlich dreht, während man sie auf den Kopf stellt.
>Dreht man sie analog zur Erddrehung so, dass das Ende der Beschriftung
>zuerst in das Licht einer Lampe kommt, so wird man feststellen,
>dass auch nach Kopfstand der Dose sich daran nichts geändert hat.
>Wie wohl auch? - Die Drehrichtung hat sich ja nicht geändert!
>Gruss,
>BB


wenn das wirklich dein ergebnis sein sollte, hast du die dose falsch angefasst.

wenn du am "aequator" der dose einen beliebigen text hast, wird die dose, da sie von oben gesehen, gegen den uhrzeigersinn dreht, mit dem letzten buchstaben voran den "sonnenaufgang" erleben. wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad (jedesmal in der gleichen abweichungsrichtung!!) drehst, wird sie, nach einer 180° verschiebung, mit ueber kopf stehenden buchstaben den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.

gruss, und ueb mal schoen! detlef


31129 überkopf - BBouvier 26. September 2010 00:36:34

> wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad (jedesmal in der gleichen abweichungsrichtung!!) drehst,
>wird sie, nach einer 180° verschiebung, mit ueber kopf stehenden buchstaben
>den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.

Hallo, Detlef!

Nein.

Ich empfehle da doch, schlicht mal selbst eine Dose zu drehen.
Offenbar hatte ich das obige nicht sorgfältig genug gelesen.
=>
Es sind nach wie vor die letzten Buchstaben,
die ins Licht kommen!
Sie stehen nur auf dem Kopfe.

Logisch: die Drehrichtung hat sich ja nicht verändert!!

Anders sieht es nur aus, verbleibt die Dose selber senkrecht,
und nur das eingeweichte Etikett "glibschte" über den Boden und auf der anderen Seite
wieder nach oben.

Bei der Erde dünkt mich derlei anhand der zu fordernden Strecke
sowie aufgrund das Äquatorwulstes für nur rein theoretisch nachvollziehbar.
Die zu überwindende Bodenkante ist bei der Dose in etwa das,
was bei der Erde der Äquatorwulst darstellt:
Das risse die Oberfläche massivst!!

Gruss,
BB



31134 Re: überkopf - detlef 26. September 2010 02:31:05

>> wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad (jedesmal in der gleichen abweichungsrichtung!!) drehst,
>>wird sie, nach einer 180° verschiebung, mit ueber kopf stehenden buchstaben
>>den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.
>Hallo, Detlef!
>Nein.
>Ich empfehle da doch, schlicht mal selbst eine Dose zu drehen.
>Offenbar hatte ich das obige nicht sorgfältig genug gelesen.
>=>
>Es sind nach wie vor die letzten Buchstaben,
>die ins Licht kommen!
>Sie stehen nur auf dem Kopfe.
>Logisch: die Drehrichtung hat sich ja nicht verändert!!
>Anders sieht es nur aus, verbleibt die Dose selber senkrecht,
>und nur das eingeweichte Etikett "glibschte" über den Boden und auf der anderen Seite
>wieder nach oben.
>Bei der Erde dünkt mich derlei anhand der zu fordernden Strecke
>sowie aufgrund das Äquatorwulstes für nur rein theoretisch nachvollziehbar.
>Die zu überwindende Bodenkante ist bei der Dose in etwa das,
>was bei der Erde der Äquatorwulst darstellt:
>Das risse die Oberfläche massivst!!
>Gruss,
>BB


deine dose scheint mir mehr die welt von terry pratchett zu beschreiben, als die unsere.

es gibt uebrigens schoene flache globen fuer anhaenger der scheibenwelttheorie...

doppelgrins,detlef


31128 Re: Gemüsedose - BBouvier 25. September 2010 23:28:41


>wenn du am "aequator" der dose einen beliebigen text hast, wird die dose,da sie von oben gesehen,
>gegen den uhrzeigersinn
>dreht, mit dem letzten buchstaben voran den "sonnenaufgang" erleben.

Richtig.
Und auch weiterhin, falls man sie drehend auf den Kopf stellt.
Genau Das hatte ich ausgeführt.

>wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad ... drehst, wird sie, nach einer 180° verschiebung,
>mit ueber kopf stehenden buchstaben den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.
>gruss, und ueb mal schoen! detlef

Das weiss ich.
Das hatten wir bereits mehrfach.
Dazu muss man aber das Etikett einweichen und über den Boden nach unten
und dann auf die andere Seite wieder nach oben schieben!!

Bleibt das Etikett an Ort und Stelle kleben, dann fällt der herumkrabbelnden
Ameise überhaupt nichts auf, weil die Lampe nach wie vor am Textende auftaucht.

Und eben diese Verschiebung Europas nach Süden über Afrika hinweg, dann über den Südpol,
dann wieder nach Norden etwa in die Gegend Neuseelandes, so dass Norwegen
mit seiner ehemaligen nördlichen Spitze zum Südpol weist,
worauf tatsächlich für Berliner die Sonne Richtung Hamburg aufginge:

Genau diese Gedankenkonstruktion, auf dass die Sonne im Westen aufginge,
damit sich eine m.E. sehr fragwürdige Behauptung (nicht Deine) erfülle,
- genau das halte ich für absurd.

Gruss,
BB



31133 Re: Gemüsedose - detlef 26. September 2010 02:16:23

>
>>wenn du am "aequator" der dose einen beliebigen text hast, wird die dose,da sie von oben gesehen,
>>gegen den uhrzeigersinn
>>dreht, mit dem letzten buchstaben voran den "sonnenaufgang" erleben.
>Richtig.
>Und auch weiterhin, falls man sie drehend auf den Kopf stellt.
>Genau Das hatte ich ausgeführt.
>>wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad ... drehst, wird sie, nach einer 180° verschiebung,
>>mit ueber kopf stehenden buchstaben den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.
>>gruss, und ueb mal schoen! detlef
>Das weiss ich.
>Das hatten wir bereits mehrfach.
>Dazu muss man aber das Etikett einweichen und über den Boden nach unten
>und dann auf die andere Seite wieder nach oben schieben!!
>Bleibt das Etikett an Ort und Stelle kleben, dann fällt der herumkrabbelnden
>Ameise überhaupt nichts auf, weil die Lampe nach wie vor am Textende auftaucht.
>Und eben diese Verschiebung Europas nach Süden über Afrika hinweg, dann über den Südpol,
>dann wieder nach Norden etwa in die Gegend Neuseelandes, so dass Norwegen
>mit seiner ehemaligen nördlichen Spitze zum Südpol weist,
>worauf tatsächlich für Berliner die Sonne Richtung Hamburg aufginge:
>Genau diese Gedankenkonstruktion, auf dass die Sonne im Westen aufginge,
>damit sich eine m.E. sehr fragwürdige Behauptung (nicht Deine) erfülle,
>- genau das halte ich für absurd.
>Gruss,
>BB

schau dir mal die bildchen an, die ich da in "home" eingestellt habe.
wenn das nicht reicht, kauf dir fuer den preis von drei oder vier dosen einen billigen globus.

und dann ueb mal schoen, oder bring deinen ameisen das lesen bei.

grins,detlef


31135 probieren geht über studieren - BBouvier 26. September 2010 10:17:33

> schau dir mal die bildchen an, die ich da in "home" eingestellt habe.


Hallo, Detlef!

Im Ernst:
Du bist doch Praktiker.
So ein Bildchen lässt einen schlicht irren:
Nimm eine Dose und dreh die endlich mal!

Ich verspreche auch, dann nicht zu lachen.
Du wärst nicht der Erste, der sich dann verwundert
am Kopfe kratzt...ging mir genauso.

Zu Deinem anderen Beitrag:

Jau!
Tsunamis ohne sintflutartige Regenfälle lassen auf Erd-
oder Schollenbewegungen als Ursache schliessen.

Bei Impakten in die Meere rieten die Seher sicherlich
zum Berufe: "Regenschirmverleih".
=>
Damit liesse sich dann eine goldene Nase verdienen! :-)

Gruss,
BB




31136 Re: probieren geht über studieren - detlef 26. September 2010 17:00:42

>> schau dir mal die bildchen an, die ich da in "home" eingestellt habe.
>
>Hallo, Detlef!
>Im Ernst:
>Du bist doch Praktiker.
>So ein Bildchen lässt einen schlicht irren:
>Nimm eine Dose und dreh die endlich mal!
>Ich verspreche auch, dann nicht zu lachen.
>Du wärst nicht der Erste, der sich dann verwundert
>am Kopfe kratzt...ging mir genauso.
>Zu Deinem anderen Beitrag:
>Jau!
>Tsunamis ohne sintflutartige Regenfälle lassen auf Erd-
>oder Schollenbewegungen als Ursache schliessen.
>Bei Impakten in die Meere rieten die Seher sicherlich
>zum Berufe: "Regenschirmverleih".
>=>
>Damit liesse sich dann eine goldene Nase verdienen! :-)
>Gruss,
>BB


moin,

ja, und gerade weil ich praktiker bin, hab ich nach deiner ersten aufforderung und falschbehauptung auch dosen gedreht, gewunden, geschraeubelt, gekippt und anschliessend leer gegessen.

wenn du mit deinen dosen spielst, achte mal darauf, um wieviel achsen du die gleichzeitig drehst!
ich habe den starken verdacht, dass bei dem dreh-geschraubsel eine dimension deiner aufmerksamkeit entgangen sein koennte.

wie waers, wenn du dir einen discount-globus anschaffst? einen, dem du die noetigen loecher einfuegen kannst, fuer die wandernden pole (in wirklichkeit die ueber die pole gleitende oberflaeche)

wenn du genau so retardiert sein solltest wie ich, dann wirst du so nach dem vierten oder fuenften versauten globus die erleuchtung erfahren.
(zwischendurch das spagetti-monster anbeten hilft. besonders mit parmesan.)

die versuchsanordnung ist aeusserst einfach:
den fuss des globus auf dem tisch festkleben (repraesentiert die konstante rotationsachse)
eine schreibtisch-sonne (schreibtischlampe) auch fixiert.
dann noch einen bohrer vom kaliber der pol-halterungen und ein buntes sortiment filzstifte.
ansonsten fehlt dir nur noch eine gute Havanna (nicotin ist zwar schlecht fuers gedaechtnis **, aber dafuer sehr gut fuer die auffassungsgabe.)


gruss,detlef

ps: achte beim regenschirmverleih darauf, keine kreditkarten zu akzeptieren!
pps: und kein geld!
ppps: sondern nur naturalien.
pppps: (**) das wird sowieso allgemein ueberbewertet. seit der allgemeinen verbreitung der faehigkeiten lesen und schreiben jedenfalls.

ppppps: schau noch mal auf "home" nach. da sind noch ein paar fotos.


31137 Globus nicht festkleben, sondern auf den Kof stellen - BBouvier 26. September 2010 21:29:51


>ja, und gerade weil ich praktiker bin, hab ich nach deiner ersten aufforderung und falschbehauptung auch dosen gedreht, >gewunden, geschraeubelt, gekippt und anschliessend leer gegessen.
>wenn du mit deinen dosen spielst, achte mal darauf, um wieviel achsen du die gleichzeitig drehst!

Hallo, Detlef!

Mach doch bitte mal:
Auf den Deckel oben mit einem Pfeil die Drehrichtung
der Dose aufmalen.
Dose auf den Kopf stellen.
Von unten schielen und in Pfeilrichtung drehen:
- die Buchstaben der Beschriftung stehen nun auf dem Kopfe (logisch)
- die selben Buchstaben wie vorher kommen (Drehrichtung ist ja die selbe)
wieder zuerst ans Licht (auch logisch)


>die versuchsanordnung ist aeusserst einfach:
>den fuss des globus auf dem tisch festkleben

Nööö: wie soll man denn so den Globus auf den Kopf stellen???

Da liegt bei Dir offenbar das Fass im Klee.


Grüsse auch!
BB (reimt sich)


31140 Re: Globus nicht festkleben, sondern auf den Kof stellen - detlef 27. September 2010 17:02:06

moin,

>Auf den Deckel oben mit einem Pfeil die Drehrichtung
>der Dose aufmalen.
>Dose auf den Kopf stellen.

KLINGELINGELING! - ja, ja, die deutsche sprache kann so praezise sein...
"auf dem Deckel" hattest du bisher nicht extra erwaehnt. und ich ging bei visualisierten fischdosen latürnich von einem aufdruck auf der seite aus!


>Von unten schielen und in Pfeilrichtung drehen:
>- die Buchstaben der Beschriftung stehen nun auf dem Kopfe (logisch)
>- die selben Buchstaben wie vorher kommen (Drehrichtung ist ja die selbe)
>wieder zuerst ans Licht (auch logisch)

ich werds nachher ausprobieren. aber auf den ersten blick hab ich den verdacht, dass du der erde als ganzes da eine umkehrung der drehung um ihre achse aus - sagen wir mal - solarer sicht verpasst.
was ich bei meinem postulat nicht machen tu...


>
>>die versuchsanordnung ist aeusserst einfach:
>>den fuss des globus auf dem tisch festkleben
>Nööö: wie soll man denn so den Globus auf den Kopf stellen???

indem man nicht die luxusausfuehrung mit verchromter goldachse kauft, sondern ne drittwelt-billigausgabe, wo die halterung aus nippeln besteht, die an den polen in loecher eingreifen. (das allseits beliebte hohlwelt-globus model mit oeffnungen an den polen)
wenn man dann die nippel aus der lasche zieht, kann man die erde dreidimensional maltraetieren, waehrend die halterung die rotationsachse konstant haelt.

>Da liegt bei Dir offenbar das Fass im Klee.

ich mag Klee nich. der malt mir nich gegenstaendlich genug.
>

>BB (reimt sich)

stimmt! aeusserst scharfsinnig! B reimt sich auf B!

gruss,detlef


31145 was Du machen tust? - BBouvier 28. September 2010 03:00:53

<"hab ich den verdacht, dass du der erde als ganzes da eine umkehrung der drehung um ihre achse aus - sagen wir mal - solarer sicht verpasst.
was ich bei meinem postulat nicht machen tu...">

In diesem Falle darf ich mal höflich und zaghaft fragen,
was Du denn machen tust?

Bleibt die Erde und die Achse so wie sie ist und nur die Schollen verschöben sich auf ihr,
dann ginge die Sonne tatsächlich im Westen auf, falls denn Europa
auf die Südhalbkugel rutschte und dort mit der Spitze Sandinaviens auf den Südpol wiese.

Und das klappt eben nur, falls Europa nach Süden über Afrika hinweg, anschliessend noch über den Südpol,
dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder nach Norden rutschte und etwa in der Gegend des
jetzigen Neuseelandes schliesslich anhielte.
(habe ich hier jedoch bereits mehrfach geschrieben!)

Ein solches Geschehen dünkt mich jedoch einigermassen theoretisch-kunststückhaft
und mehr als undenkbar-abstrakt.

Gruss,
BB


31146 Re: was Du machen tust? - detlef 28. September 2010 20:31:24

>Bleibt die Erde und die Achse so wie sie ist und nur die Schollen verschöben sich auf ihr,
>dann ginge die Sonne tatsächlich im Westen auf, falls denn Europa
>auf die Südhalbkugel rutschte und dort mit der Spitze Sandinaviens auf den Südpol wiese.
>Und das klappt eben nur, falls Europa nach Süden über Afrika hinweg, anschliessend noch über den Südpol,
>dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder nach Norden rutschte und etwa in der Gegend des
>jetzigen Neuseelandes schliesslich anhielte.

APLAUS!


>(habe ich hier jedoch bereits mehrfach geschrieben!)

hast du? - dann haben wir uns wirklich mistverstanden.

>Ein solches Geschehen dünkt mich jedoch einigermassen theoretisch-kunststückhaft
>und mehr als undenkbar-abstrakt.


mich auch, mich auch...
aber das ist nun mal genau die endsituation, die ich geschaut habe.
(und fuer die ich einen "weg" gesucht habe, wie es dahin kommen koennte.)


>Und das klappt eben nur, falls Europa nach Süden über Afrika hinweg, anschliessend noch über den Südpol,
>dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder nach Norden rutschte und etwa in der Gegend des
>jetzigen Neuseelandes schliesslich anhielte.

rein reothetisch ginge es auch, wenn deutschland nach "oben" wegkippt, ueber den jetzigen nordpol, und dann nach sueden ueber den aequator.


gruss,detlef


31147 Albläuse - BBouvier 28. September 2010 23:07:02

<"rein reothetisch ginge es auch, wenn deutschland nach "oben" wegkippt,
ueber den jetzigen nordpol, und dann nach sueden ueber den aequator.">

Völlig richtig!!

Ich sehe, wir verstehen uns - wie üblich - allerbestens.
(man muss eben nur so richtig Wolle haben)

Ob der überraschenden Alb-laus leicht verschämt
grinst diesmal nur verhalten in die Runde:

BB


31144 ich werds nachher ausprobieren - BBouvier 28. September 2010 02:47:49

<"ich werds nachher ausprobieren">

Na endlich!!

*stöhhn*

BB


31126 Re: Gemüsedose - DvB 25. September 2010 20:18:34

>wenn das wirklich dein ergebnis sein sollte, hast du die dose falsch angefasst.
>wenn du am "aequator" der dose einen beliebigen text hast, wird die dose, da sie von oben gesehen, gegen den uhrzeigersinn dreht, mit dem letzten buchstaben voran den "sonnenaufgang" erleben. wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad (jedesmal in der gleichen abweichungsrichtung!!) drehst, wird sie, nach einer 180° verschiebung, mit ueber kopf stehenden buchstaben den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.

Wenn die Dose am Rand einen Geschwindigkeitsvektor von 1800 Km/h hat und am Ende demnach einen Geschwindigkeitsvektor von -1800 Km/h bedeutet das
3 Tage lang eine Beschleungigung von
3600 km/h /72 h
= 50 km/h²
= 13,89 m/s²
oder:
7 Tage lang eine Beschleungigung von
3600 km/h /168 h
= 21,42 km/h²
= 5,95 m/s²

Erdanziehungskraft zum Vergleich: 9,81 m/s²

Als Dosenrandbewohner würden wir ein paar Tage ziemlich schief in der Gegend rumstehen und schwerer sein. Gibts dazu Schauungen?

Gruß, DvB


31132 Re: Gemüsedose - detlef 26. September 2010 02:12:35

>>wenn das wirklich dein ergebnis sein sollte, hast du die dose falsch angefasst.
>>wenn du am "aequator" der dose einen beliebigen text hast, wird die dose, da sie von oben gesehen, gegen den uhrzeigersinn dreht, mit dem letzten buchstaben voran den "sonnenaufgang" erleben. wenn du die dose bei jeder umdrehung um einige grad (jedesmal in der gleichen abweichungsrichtung!!) drehst, wird sie, nach einer 180° verschiebung, mit ueber kopf stehenden buchstaben den ersten buchstaben zuerst der sonne zu drehen.
>Wenn die Dose am Rand einen Geschwindigkeitsvektor von 1800 Km/h hat und am Ende demnach einen Geschwindigkeitsvektor von -1800 Km/h bedeutet das
>3 Tage lang eine Beschleungigung von
>3600 km/h /72 h
>= 50 km/h²
>= 13,89 m/s²
>oder:
>7 Tage lang eine Beschleungigung von
>3600 km/h /168 h
>= 21,42 km/h²
>= 5,95 m/s²
>Erdanziehungskraft zum Vergleich: 9,81 m/s²
>Als Dosenrandbewohner würden wir ein paar Tage ziemlich schief in der Gegend rumstehen und schwerer sein. Gibts dazu Schauungen?
>Gruß, DvB


nun, es gibt ne reihe schauungen mit riesenfluten.
die von den meisten mangels besserer ideen als impaktfolge bezeichnet werden.

gruss,d


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