Re: Polwanderung...


Zukunftsforum


Geschrieben von DvB am 30. September 2010 09:49:26:

Als Antwort auf: Re: Polwanderung... geschrieben von detlef am 29. September 2010 16:02:37:

Moin Detlef!

>>(Dieses Szenario entspräche ja http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des grünen Pfeils statt des roten.)
>
>also, ich dachte, dass auf dem ersten bild der serie recht deutlich "alter Aequator" steht, als erklaerung, was die gruene linie bedeutet.
>
Ja eben - also ist die Beschreibung unklar.
>
>und auf den bildern ist dieser, um aufzuzeigen, dass bei unveraenderter polachse/rotationsachse (rosa) und unveraenderter drehrichtung (roter pfeil) von der oberflaeche der erde aus gesehen die sonne von der anderen seite her aufgehen wird, wenn geografischer nord- und suedpol vertauscht werden.
>
Ich glaub, es hat keinen Zweck, zu versuchen, das zu verstehen. Erst müssen wir uns drüber einig sein, was ein Pol ist. Für meinen Geschmack kann das nur was sein, um das sich was dreht, wo die Drehachse der Erde durchgeht. Und wenn die kippt, kann sie nicht gleichzeitig nicht kippen.
>
>>Schlecht erklären kannst Du gut - und dann noch rumnölen! :D
>du hast das grad noetrig, du flachweltler! "die erde dreht sich im uhrzeigersinn..." pffff!
>
Heh! Nur der Pol, wo die Antarktis drauf ist!
>
>>Anfangs schien es klar zu sein, was Du sagen willst - aber http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG bei Gültigkeit des roten Pfeils, wie Du ja sagtest, sagt was anderes.
>koennte das problem darin liegen, dass ihr alle genau wisst, was ich eurer meinung nach sagen will?
>
Anfangs vielleicht. Inzwischen hast Du für viel zu viel Unklarheiten gesorgt.
>
>>>>Ich geh mal davon aus, daß die magnetischen Pole sich einfach umpolen können. Anscheinend ist das in der Erdgeschichte ja eh der Standard.
>>>>Ich gehe davon aus, daß, soweit wir hier von einem Nordpol reden, dieser sich allein dadurch auszeichnet, daß er sich bei der Draufsicht gegen den Uhrzeigersinn dreht und wir die magnetische Polung vollkommen ignorieren, um uns nicht sinnlos zu verfransen.
>hier hattest du die drehung doch noch richtig.
>
Die Definition hatte Dir nicht gereicht -> Widersprüchlichkeit -> Unklarheit.
>
>>>ok, einverstanden. allerdings mit dem zusatz, dass ausser der drehrichtung der nordpol sich auch noch dadurch auszeichnet, in welcher stellung er sich zu den sternen verhaelt.
>>Es ist (für allgemeine/grundsätzliche Betrachtungen) nicht gut, die Definition von zwei u.U. widersprüchlichen Gegebenheiten (siehe oben) abhängig zu machen. Soweit es Deine gesehene Zielsituation betrifft: verstanden. (In dem Falle ginge nach der 150°-Drehung die Sonne in Deutschland tatsächlich über Frankreich auf. Ich hoffe aber, daß Du Dir über sehr einfache Tatsache im Klaren bist oder noch wirst, daß das ohne Drehrichtungsumkehr nunmal nicht möglich ist.)
>ja, ja, verstanden, dass du nix verstanden hast. ich werd also noch nen billigen globus mit linien versauen, um dir noch ne fotoserie von der graduellen verschiebung herzustellen.
>
Bevor Du für weitere Unklarheiten sorgst, machs doch einfach so:
- Ernenne Deine Kamera zum Polarstern
- Stell einen Gegenstand (Sonne) neben Deinen Globus
- mach Bilder im 6h-Takt über die 3 Tage
>
Dann ist die Sache eindeutig. Und Du brauchst auch keine Globen dafür zu beschmieren.
>
>>>>Das bedeutet, eine Umpolung findet auf diese Weise zum Beispiel dadurch statt, daß die Eigendrehung der Erde anhält und in Gegenrichtung neu ansetzt.
>>>QUATSCH!
>>>1) wegen der bremswirkung.
>>>2) wegen der notwendigen energie fuer den neustart.
>>Jungejunge - ich schrieb ZUM BEISPIEL. Und es ist definitiv richtig, daß die Umpolung eines über Drehrichtung definierten Poles ZUM BEISPIEL durch Anhalten und in Gegenrichtung Neustarten erfolgen KANN. (Klar: es ginge prinzipiell auch per Polwanderung.)
>gut. da kommen wir uns also mal etwas naeher.
>theoretisch koennte eine abweichung oder eine bremsung mit umkehr vorkommen.
>praktisch hast du aber bei einer umkehr nicht den von mir geschauten endzustand.
>
Aber wenn Du sagst, die Sonne ginge danach für Deutschland über Frankreich auf??
Wie auch immer - ich warte am besten auf die Bilderserie.
>
>>>>Soweit ich Deine Gemüsedosendebatte mit BB verstehe, ist das auch genau Deine Intention - wobei Du aber davon nichts weißt, weil Du nur die Beibehaltung der Eigendrehung betrachtest und diese mit einer 150°-Verlagerung überlagerst.
>>>nein, das ist nicht meine intention. nicht mal unbewusst oder unwissenderweise.
>>Doch, ganz genau das ist es. Dein roter Pfeil, der gültig sein soll, zeigt in Deiner Darstellung http://zf-zukunftsforum.info/karten/erdachsenverschiebung1.JPG immer nach rechts. WAS dreht sich denn da? Ein Koordinatensystem? In Wirklichkeit soll es doch diese sich in der Ausrichtung zugleich verändernde Erde sein, die mit dieser, dem Koordinatensystem nach zwar konstanter, real sich aber verdrehender, Drehrichtung beaufschlagt wird. Und die Erde IST nunmal SELBST ihre eigene trägheitsmomentbehaftete Masse!
>langsam kriegst du mich angesaeuert. selbst wenn sie stimmen sollten, sind diese dauernden andeutungen, ich sei so klug wie 'n zaunpfosten, einfach unhoeflich.
>
Nicht meine Absicht. Ich versuch bloß, Widersprüche aufzuzeigen.
>
>was sich da dreht? - (bei gleichbleibender rotationsachse) die gute alte erde. immer in der selben richtung.
>
Die Begriffe "Rotationsachse" und "Richtung" sind inzwischen sehr unscharf. Und "Erde" auch, nachdem sich die Erdkruste vom Inneren verschieden bewewgen soll.
>
>immer weiter im kreis um die selbe alte kreiselachse. und die aendert sich weder in relation zur sonne, noch in relation zu all den anderen sternen.
>
Wenn die Erdachse zu Sonne und Sternen konstant bleibt, kann die Erde net kippen. Wenn die Erde kippt, kippt die Erdachse mit.
>
>was sich allerdings veraendern duerfte, waeren die punkte ihrer oberflaeche in relation zu dieser kreiselachse.
>
Es ist eben so: wenn Du von der Erde sprichst, gehe ich in aller Regel davon aus, daß die Oberfläche gemeint ist. Was anderes sieht man ja nicht und woanders spielen auch keine Beschleunigungskräfte auf das auf ihr befindliche Wasser eine Rolle. Abgesehen von der Idee, die ich in dem ersten Beitrag heute beschrieben habe, sehe ich auch keinen Sinn darin, sich Gedanken darüber zu machen, was im Inneren der Erde geschieht. Im Prinzip bekämen wir davon doch garnichts mit. Also würde ich doch einfach sagen, die Erde ist die Erde, die dreht sich so und so - und fertig.

Gruß, DvB



Antworten: